Wie geht es GOG.com? Fair Price wird eingestellt, Mitarbeiter entlassen

Spiele, Gog.com, GOG Galaxy Bildquelle: GOG
Der Steam-Konkurrent GOG.com hat angekündigt, zum 31. März sein "Fair Price Package"-Programm einzustellen. Mit der fairen Preisgestaltung hatte der Anbieter regionale Preisunterschiede ausgeglichen, nun ist bald damit Schluss. Wie es aussieht stehen auch Entlassungen bei der Spiele-Plattform an. Beide Entscheidungen sind auf die angespannte finanzielle Situation bei GOG.com zurückzuführen. Das berichtet das Spiele-Magazin Kotaku und bezieht sich dabei sowohl auf offizielle Meldungen eines Firmensprechers, als auch auf ein vertrauliches Gespräch mit einem entlassenen Mitarbeiter. Beide Quellen machen dabei unterschiedlich Angaben zu den Entlassungen. Laut dem Firmensprecher sei man bereits seit Oktober vergangenen Jahres dabei, die Teams umzustrukturieren, wobei nun ein Dutzend Mitarbeiter entlassen wurden. Zeitgleich habe man aber fast doppelt so viele Neueinstellungen getätigt und noch immer rund 20 unbesetzte Jobangebote am Laufen.

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Finanzielle Entscheidung

Der entlassene Mitarbeiter stellte das ein wenig anders dar. Demnach hätte GOG.com rund zehn Prozent seiner Mitarbeiter entlassen und sei entsprechend geschrumpft. "Uns wurde gesagt, dass es eine finanzielle Entscheidung ist", sagte diese Person gegenüber Kotaku. "Der Umsatz von GOG konnte nicht mit dem Wachstum Schritt halten. Die Tatsache, dass wir gefährlich nahe an den roten Zahlen stehen, ist in den letzten Monaten aufgetreten, und der Trend des Marktes zu höheren Umsatzanteilen hat oder wird sich auch auf das Ergebnis auswirken."

"Faire Preisgestaltung"

Eine weitere bestätigte Änderung bei GOG betrifft nun die Kunden. Der Anbieter hatte bisher mit dem Programm "Faire Preisgestaltung" die teilweise erheblichen regionalen Preisunterschiede bei Spielen ausgeglichen. Nutzer haben davon profitiert, dass sie ein Guthaben erhielten, wenn sie zum Beispiel in Deutschland ein Spiel kauften, das in den USA günstiger angeboten wird. Damit ist nun zum 31. März Schluss. Wie das Unternehmen in einem Blog-Beitrag mitteilte, will man damit sicherstellen, dass man Spiele weiterhin auch ohne Verluste verkaufen kann.

Bislang zahlte GOG die Differenz aus der eigenen Tasche und konnte dennoch einen kleinen Gewinn erzielen, doch das sei mittlerweile nicht mehr der Fall. Daher zieht man nun die Notbremse.

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2019-02-27T13:20:00+01:00
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