Wie geht es GOG.com? Fair Price wird eingestellt, Mitarbeiter entlassen

Der Steam-Konkurrent GOG.com hat angekündigt, zum 31. März sein "Fair Price Package"-Programm einzustellen. Mit der fairen Preisgestaltung hatte der Anbieter regionale Preisunterschiede ausgeglichen, nun ist bald damit Schluss. mehr... Spiele, Gog.com, GOG Galaxy Bildquelle: GOG Spiele, Gog.com, GOG Galaxy Spiele, Gog.com, GOG Galaxy GOG

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ist mir sowieso unverständlich, warum ein digitales Produkt in USA 90 Dollar kostet und bei uns wird es für 90 Euro verkauft.
Einzig Steam rechnet hier korrekt um.
Die Preise in Steam werden bei mir in Dollar angezeigt. Ich zahle aber mit Euro. Steam rechnet hier aber anhand des aktuellen Kurses Dollar in Euro um und das Produkt kostet unter dem Strich genauso viel wie in USA.
Microsoft nimmt Dollar und Euro 1:1.
Alleine bei diesen Währungsdifferenzen werden die Kunden weltweit um Milliarden von den Konzernen regelrecht beschissen.
 
@PiaggioX8: Hier geht es nach der Mehrwertsteuer und nach einer Quote wie gut es einem Land bzw. deren Bevölkerung geht. Ich glaube kaum, dass in Deutschland einer richtig hungern muss, weshalb man mit den Preisdifferenzen Äpfel mit Birnen vergleicht. Den Amerikanern geht es z.B. im Durchschnitt bei weitem mit Gesundheit, Rente oder Lebensstabilität nicht so gut wie den Deutschen.

Ergo sollten ein paar eher überlegen warum sie sich überhaupt als Heranwachsende 600 EUR Handys leisten können und wollen und es zudem täglich zu einer Schachtel Kippen reicht ...
 
@Postman1970: sorry aber na und? Firmen nehmen die Globalisierung gerne mit wenn sie dadurch Ihr Gewinn maximieren können und sehen das Ganze als der heilige Gral ... die Globalisierungstüre schwingt jedoch in beide Richtungen, also warum sollte ich dies als Kunde nicht auch nutzen?

Gleiches Recht für Alle!

Zahle ich im Ausland für die Gleiche Ware erheblich weniger kaufe ich eben da, dank Internet ja kein Problem! ( Steuern /Zoll halt nicht vergessen)
 
@PiaggioX8: Steam rechnet korrekt um? Wenn du wahrheitsgemäß Deutschland als Standort angibst, dann erhältst du Preise, die in Euro ausgewiesen sind und vor allem eins nicht sind - 1:1 umgerechnet, du bezahlst hier mehr.
 
@Binabik: Na ich werde wohl selbst besser wissen, wie mein Steam-Account abgerechnet wird.
Und ich habe da nichts bewusst dran eingestellt oder rumgetürkt.
Das ist einfach so.
Und der Account ist tatsächlich in Deutschland angemeldet.
Der Ingame-Kauf eines Spieles wird in US$ angegeben und Steam rechnet das in € um.
Liegt eigentlich also nicht an Steam, sondern am Puplisher.

Hier der Beweis:
https://1drv.ms/u/s!Ahz0WE6oqMWFhecYwTdocJXnuOhM7w
 
@PiaggioX8: steam rechnet gar nicht, die Preise legen die Entwickler fest. Wenn Entwickler ein Spiel in Steam einstellen und den Dollarpreis festlegen wird ihnen ein Preismodell vorgeschlagen mit Berücksichtigung der Kaufkraft. Das letzte Wort haben aber die Entwickler/Publisher - logischerweise. Ich habe letztens erst ein Spiel gesehen, das war in der Preis in Eur sogar höher als in USD (also sowas wie 20€- 15USD - genauen Preis weiß ich nicht mehr)... das fand ich schon dreist, ich weiß nur gerade nicht mehr welches Spiel es war.
 
GOG ist generell immer mehr aus der Startrichtung ältere Spiele zum Laufen zu bringen zu einer Anlaufstelle für DRM-Paranoiker (die aber oft nur auf eine kostenlose Offline-Weitergabe unter Freunden aus waren) und Spieler, die alles sofort und gleich aber wenig bis nichts für eines ihrer Haupthobbys zahlen wollen, verkommen.

Mit so einem Clientel kann man keinen stabilen Markt halten.
 
@Postman1970: Nur mal so zur Richtigstellung:
für die kostenlose Weitergabe unter Freunden zahlt man einen Haufen Pauschalabgaben für Speichermedien, Drucker & Co, egal ob man das nutzt oder nicht.
Trotzdem soll man sich mit DRM herumschlagen und hat bei kopiergeschützten Material noch dazu kein Recht auf die Kopie für die man vielfach bezahlt hat.
 
@moribund: +1 von mir
 
@moribund: Zur Egänzung - der Poster serra.avatar hat hier vor genau einer Woche mal eine Liste gepostet wofür wir da alles zahlen dürfen:

Vergütungen durch Hersteller von Geräten und MedienReprographiegeräte
Scanner ab 1. Januar 2008: 12,50 €
Thermo- und Tintenfax ab 1. Januar 2008: 5,00 €
Laserfax ab 1. Januar 2008: 10,00 €
Tintendrucker ab 1. Januar 2008: 5,00 €
Tintenmultifunktionsgeräte ab 1. Januar 2008: 15,00 €
Laserdrucker ab 1. Januar 2008: 12,50 €
Lasermultifunktionsgeräte und Kopierer ab 1. Januar 2008 (ggf. zusätzlich jährliche Betreiberabgabe)
bis 14 Seiten/Minute: 25,00 €
bis 39 Seiten/Minute: 50,00 €
ab 40 Seiten/Minute: 87,50 €
Mitglieder des Herstellerverbandes BITKOM erhalten einen Nachlass von 20 % (Gesamtvertrag Reprographiegeräte).
PC: 13,19 €
Business-PC: 4,00 €
kleiner mobiler PC: 10,63 €
Tablet-Computer: 8,75 €
Business-Tablets: 3,50 €
Brenner
Externe CD-Brenner: 2,50 €
Externe DVD-Brenner: 2,50 €
Zum Einbau bestimmte Brenner, ab 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2010: 1,88 €
MP3- und MP4-Player
MP3-Player ab 1. Januar 2010: 5 €
MP4-Player mit einer Displaygröße < 3 Zoll ab 1. Januar 2010: 5 €
MP4-Player mit einer Displaygröße &#8805; 3 Zoll und &#8804; 4 Zoll ab 1. Januar 2010: 15 €
Tonbandgeräte: 1,28 €
Bildaufzeichnungsgeräte: 9,21 €
Mobiltelefone: 6,25 €
Business-Mobiltelefon: 3,13 €
Digitale chipbasierte Speichermedien (Speicherkarten, USB-Sticks u. ä.)
ab 1. Januar 2008: 0,10 € pro Stück.
ab 1. Juli 2012: 0,91 € für Speichermedien bis 4 GB und über 4 GB 1,56 € bzw. 1,95 €
Digitale optische Speichermedien (CD, DVD und Bluray Rohlinge) je Stück
CD-R: 0,0125 €
CD-RW: 0,025 €
DVD+/-R 4,7 GB: 0,025 €
DVD+/-RW 4,7 GB: 0,05 €
DVD-RAM 4,7 GB: 0,05 €
DVD-RAM 9,4 GB: 0,10 €
DVD Double Sided 9,4 GB: 0,10 €
DVD Double Layer / Dual Layer 8,5 GB: 0,05 €
Blu-ray 25 GB ab 1. Januar 2012: Wird noch ermittelt, der Tarif ab 1. Januar 2008 von 3,473 € je Stück wurde aufgehoben
Ältere Speichermedien bzw. Leermedien
Audio-Leerkassetten, DAT-Kassetten, Minidisks, Audio-CD-R und Audio-CD-RW ab 1. Januar 2008: 0,0614 € je Spielstunde, z. B. bei 50 CD-Rohlingen zu 80 Minuten 4,09 €.
VHS-Leerkassetten ab 1. Januar 2008: 0,087 € je Spielstunde.
Festplatten
Externe Festplatten: 4,44 €
Business-Festplatten: 1,33 €
TV-Geräte ohne eingebaute Festplatte, aber mit Aufzeichnungsfunktion auf externe Festplatte ab 1. Januar 2010: 13,00 €
Geräte, die zum Aufzeichnen von Videos geeignet sind (Rekorder o. ä.)
Video-Rekorder ab 1. Januar 2010: 15,00 €
DVD-Rekorder -VCR -HDD ab 1. Januar 2010: 22,00 €
DVD-Rekorder +VCR -HDD ab 1. Januar 2010: 30,00 €
DVD-Rekorder -VCR +HDD ab 1. Januar 2010: 39,00 €
DVD-Rekorder +VCR +HDD ab 1. Januar 2010: 49,00 €
Set-Top-Boxen mit HDD / TV-Receiver mit HDD / Festplatten-Rekorder ab 1. Januar 2010: 34,00 €
Set-Top-Boxen ohne HDD / TV-Receiver ohne HDD, jeweils aber mit Aufzeichnungsfunktion auf externe Festplatte ab 1. Januar 2008: 13,00 €
TV-Geräte mit HDD ab 1. Januar 2010: 34,00 €
Kassetten-Rekorder ab 1. Januar 2010: 7,00 €
MiniDisc-Rekorder ab 1. Januar 2010: 25,00 €
CD-Rekorder ab 1. Januar 2010: 13,00 €
Vergütungen durch Betreiber von Geräten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vergütung für Kopiergeräte von Copyshops
in Hochschulnähe (bis 500 m) 2013: 160,00 €, 2014: 166,00 €
in Hochschulstädten 2013: 119,00 €, 2014: 124,00 €
in Orten ohne Hochschule: 2013: 88,00 €, 2014: 91,00 €
Vergütung für Kopiergeräte von sonstigen Betreibern
in Hochschulgebäuden 2013: 405,00 €, 2014: 418,00 €
in allg. öff. Bibliotheken 2013: 183,00 €, 2014: 190,00 €
sonstige Standorte 2013: 41,50 €, 2014: 43,30 €
Vergütung für Kopien an allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen
Kalenderjahr 2011: 7.300.000,00 €
Kalenderjahr 2012: 7.800.000,00 €
Kalenderjahr 2013: 8.500.000,00 €
Kalenderjahr 2014: 9.000.000,00 €
Von allen Bundesländern gemeinsam zu zahlen an die Verwertungsgesellschaften Wort, Musikedition und die Zentralstelle Fotokopieren an Schulen.
Versand von Kopien, z. B. einiger Buchseiten, der Bibliotheken an ihre Kunden
Schüler 1,00 €, Privatperson 3,00 €, Unternehmen 12,00 €
Vergütungen aufgrund öff. Zugänglichmachung
Vergütung für Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (z. B. Intranet an Schulen) von allen Bundesländern an die Verwertungsgesellschaft
Für Schulen vom 1. August 2009 bis 31. Juli 2013: €1.760.000,00
Für Hochschulen für 2009, 2010, 2011 und 2012: 731.000,00 € + 800.000,00 € + 1.000.000,00 € + 1.000.000,00 €.
Vergütungen aufgrund von Vermietung und Verleihung ohne Gewinnerzielungsabsicht
Vergütung für öffentliche Vermietung und Verleihung ohne Gewinnerzielungsabsicht (Bibliotheken, Werkbüchereien) von allen Bundesländern an die Verwertungsgesellschaft
2010 und 2011: jeweils 16.799.139,00 €
2012: 16.933.532,00 €
2013: 17.069.000,00 €
2014: 17.222.621,00 €

Credits und Dank an serra.avatar!
 
@moribund: Von daher - kein Problem mit "Raubkopien". Sind ja schon bezahlt.
 
@moribund: ich bin nicht nicht ganz sicher ob damit nicht nur die für den Eigenbedarf (also z.b. Backup) erstellten Medienkopien mit abgedeckt sind.
 
@scar1: laut Gerichtsurteil sind damit bis zu 7 Kopien für Familie / Freunde gedeckt!

***********************
Ein Urteil des Bundesgerichtshofs wird dahingehend ausgelegt, dass bis zu sieben Kopien für den engen privaten Kreis erlaubt sind.
BGH, GRUR 1978, 474
***********************

letztendlich sollte es vor Gericht gehen aber immer eine Einzelfallentscheidung.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen