Neues Zuverlässigkeitsupdate für alle alten Windows 10-Versionen
Microsoft hat begonnen, ein aktualisiertes Zuverlässigkeitsupdate für diverse Windows-10-Versionen auszuliefern. Bisher gibt es aber noch wenig Informationen, denn der Konzern hat wie bei den vorangegangenen Veröffentlichungen dieses Updates wenige Informationen zu dem Update bereitgestellt.
Die Aktualisierung wird zudem (wieder) nicht im Microsoft Update-Katalog angeboten und die Windows Server Update Services (WSUS) scheinen das Update noch nicht auszuliefern. Das Zuverlässigkeitsupdate wird in guter Regelmäßigkeit immer wieder neu veröffentlicht und steht in der Knowledge Base unter dem KB-Eintrag 4023057 zur Verfügung. Das Update adressiert jetzt alle Windows 10-Versionen von Version 1507 bis 1803. Bei dem sogenannten Zuverlässigkeitsupdate werden nur die Update-Komponenten aktualisiert, sodass laut Microsoft für Nutzer eine nahtlose "Update-Erfahrung" sichergestellt werden kann. Gemeint ist damit die Ausmerzung von Fehlern, die beim Überspringen von Updates auftreten könnten oder durch unvorhergesehene Kompatibilitäts-Probleme mit einzelnen Komponenten.
Wer sich bislang aus einem bestimmten Grund gegen den Versionssprung auf eine neuere Windows-10-Version entschieden hat, läuft nach den Zuverlässigkeitsupdates durch Microsoft in die Gefahr, dass seine Sperre deaktiviert wird und der Konzern ein automatisches Update ausliefert und installiert.
Auch ein bekannter Fehler ist wieder mit dabei, wie unter anderem die Kollegen von Deskmodder schon bei der Auslieferung im Januar berichteten. Es gibt ein Problem, wobei bei Nutzern die Anzeige des Fehlers 0x80070643 erschient. Betroffen ist die 64Bit Windows-Version, wobei die Installation fehlschlägt beziehungsweise beim Neustart nicht initiiert werden kann.
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Kritik am Zuverlässigkeitsupdate
In der Vergangenheit gab es jedoch für diese Updates auch sehr viel Kritik an Microsoft - und das nicht ganz zu Unrecht. Denn diese "Zuverlässigkeitsupdates" beschneiden (häufig) die vom Nutzer zuvor eingestellten Update-Sperren. Da Microsoft sich aber zu den Inhalten der Updates meist ausschweigt, weiß man nie 100-prozentig, welche Änderungen die neuen Aktualisierungen jeweils mitbringen und ob Nutzer-Einstellungen überschrieben werden oder nicht.Wer sich bislang aus einem bestimmten Grund gegen den Versionssprung auf eine neuere Windows-10-Version entschieden hat, läuft nach den Zuverlässigkeitsupdates durch Microsoft in die Gefahr, dass seine Sperre deaktiviert wird und der Konzern ein automatisches Update ausliefert und installiert.
Fehlende Informationen
Details dazu hat Microsoft im Knowledge-Base-Artikel KB4023057 veröffentlicht. Die Informationen dazu sind allerdings leider noch etwas spärlich und scheinen mit den Notizen vom Januar 2019 und Dezember 2018, als der Konzern das Update zuletzt aktualisierte, identisch zu sein.Auch ein bekannter Fehler ist wieder mit dabei, wie unter anderem die Kollegen von Deskmodder schon bei der Auslieferung im Januar berichteten. Es gibt ein Problem, wobei bei Nutzern die Anzeige des Fehlers 0x80070643 erschient. Betroffen ist die 64Bit Windows-Version, wobei die Installation fehlschlägt beziehungsweise beim Neustart nicht initiiert werden kann.
Nicht für das Oktober Update
Wer bereits die jüngste Windows 10 Version alias Oktober Update installiert hat, bekommt die Aktualisierung nicht. Es ist nur für die vorangegangenen Versionen verfügbar.Download Windows 10 Update-Assistent
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