Bitcoin: Der Wert liegt inzwischen weit unter den Mining-Kosten
Das Bitcoin-Mining ist aufgrund der jüngsten Kursverfälle für die meisten Nutzer ein Zuschuss-Geschäft geworden. Nur wer das Glück hat, extrem billig Energie einkaufen zu können, darf hier noch mit einem Gewinn rechnen, wenn er die neu gefundenen Einheiten der Kryptowährung direkt verkauft.
Infografik: Bitcoinkurs fiel im November unter 5000 Dollar
Um an komplett neu generierte Bitcoin-Einheiten zu kommen, müssen Nutzer Rechenleistung für die immer komplizierter werdenden Transaktions-Vorgänge bereitstellen. Und mit der Zeit wird es dabei immer unwahrscheinlicher, Erfolg zu haben. Daher bekommen inzwischen im Grunde nur jene User verlässlich neue Einheiten, die in der Lage sind, enorme Mengen an Computer-Kapazität und damit auch Energie in das System zu investieren.
Berechnungen der Investmentbank JPMorgan Chase zufolge, lagen die weltweiten durchschnittlichen Kosten, mit denen jeder neue Bitcoin erkauft wurde, im vierten Quartal des letzten Jahres bei rund 4060 Dollar. Und der Rechenaufwand wird weiterhin größer, während auch die Energiekosten nicht sinken. Entsprechend kann man davon ausgehen, dass die Kosten weiter gestiegen sind.
Es gibt aber doch noch einige Teilnehmer an dem ganzen System, die profitabel arbeiten können. Zu nennen wären da in erster Linie die Mining-Farmen in China, die dort teilweise direkte Verträge mit möglichst billigen Stromversorgern geschlossen haben. Diese kommen den Berechnungen der JPMorgan-Analysten zufolge noch auf Kosten von 2400 Dollar pro Bitcoin. Noch profitabler kommen im Grunde nur die Kriminellen weg, die Bitcoin-Miner in Malware einbauen und Botnetz-Infektionen nutzen, um die Rechenleistung und entsprechend die Energie von arglosen Nutzern zu stehlen.
Infografik: Bitcoinkurs fiel im November unter 5000 Dollar
Um an komplett neu generierte Bitcoin-Einheiten zu kommen, müssen Nutzer Rechenleistung für die immer komplizierter werdenden Transaktions-Vorgänge bereitstellen. Und mit der Zeit wird es dabei immer unwahrscheinlicher, Erfolg zu haben. Daher bekommen inzwischen im Grunde nur jene User verlässlich neue Einheiten, die in der Lage sind, enorme Mengen an Computer-Kapazität und damit auch Energie in das System zu investieren.
Berechnungen der Investmentbank JPMorgan Chase zufolge, lagen die weltweiten durchschnittlichen Kosten, mit denen jeder neue Bitcoin erkauft wurde, im vierten Quartal des letzten Jahres bei rund 4060 Dollar. Und der Rechenaufwand wird weiterhin größer, während auch die Energiekosten nicht sinken. Entsprechend kann man davon ausgehen, dass die Kosten weiter gestiegen sind.
Chinesen und Kriminelle machen noch Gewinn
Der Wert eines Bitcoin ist nach der kurzen Hochphase inzwischen aber wieder massiv gesunken. Auf den Marktplätzen erhält man aktuell im Normalfall noch rund 3400 Dollar für einen Bitcoin. Damit ist das Mining zu einem ziemlich unprofitablen Geschäft geworden, was sich nur ändern könnte, wenn die Spekulationswelle dann doch noch einmal angeschoben werden könnte und der Kurs entsprechend steigt.Es gibt aber doch noch einige Teilnehmer an dem ganzen System, die profitabel arbeiten können. Zu nennen wären da in erster Linie die Mining-Farmen in China, die dort teilweise direkte Verträge mit möglichst billigen Stromversorgern geschlossen haben. Diese kommen den Berechnungen der JPMorgan-Analysten zufolge noch auf Kosten von 2400 Dollar pro Bitcoin. Noch profitabler kommen im Grunde nur die Kriminellen weg, die Bitcoin-Miner in Malware einbauen und Botnetz-Infektionen nutzen, um die Rechenleistung und entsprechend die Energie von arglosen Nutzern zu stehlen.
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