Bitcoin gefordert: Jetzt auch mit Bombendrohung statt Ransomware
Wenn man nicht hinreichend technische Fertigkeiten zur Entwicklung einer eigenen Ransomware hat, kann man immer noch auf Spam-Dienstleister zurückgreifen. Dies dachte sich wohl zumindest die Person, die aktuell zahlreiche Polizeibehörden in den USA mit Bombendrohungen beschäftigt hält.
In zahlreichen Regionen haben Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen entsprechende Nachrichten erhalten. Sie haben gemein, dass die Empfänger zur Zahlung von 20.000 Dollar in Bitcoin aufgefordert werden. Sollte dem nicht entsprochen werden, soll noch im Laufe des gleichen Tages ein Sprengsatz explodieren, der angeblich irgendwo im Umfeld des jeweiligen Nutzers deponiert worden sein soll, wie aus einem Bericht von Ars Technica hervorgeht.
Die Nachrichten variieren allerdings etwas beim Text und den Grußformeln, wie man es häufig auch von Serien-Spam kennt. Weiterhin werden als Ziel für die Überweisungen diverse Bitcoin-Wallets genannt - zumindest hier verfügt der Täter über etwas tiefergehendes Wissen hinsichtlich der Verschleierung.
Es ist kaum davon auszugehen, dass an den Drohungen irgendetwas dran ist. Immerhin wurden diese über die gesamte USA hinweg und teils auch in Kanada empfangen und Spam-Experten schätzen, dass mindestens hunderttausend solcher Nachrichten versandt wurden. Die meisten dürften allerdings in Spam-Filtern gelandet oder von den Usern schlicht ignoriert worden sein.
Unterdessen gibt es auch Vermutungen, dass der Täter es gar nicht unbedingt darauf angelegt haben könnte, wirklich etwas an der Aktion zu verdienen. Denn die meisten Menschen, die auf solch eine Masche hereinfallen und zahlen würden, wären mit einer Frist von weniger als einem Tag, um den Umgang mit Bitcoin zu lernen und überhaupt an Einheiten der Kryptowährung zu kommen, völlig überfordert. Daher geht man davon aus, dass mit der Aktion in erster Linie etwas Chaos verursacht werden sollte.
Die Nachrichten variieren allerdings etwas beim Text und den Grußformeln, wie man es häufig auch von Serien-Spam kennt. Weiterhin werden als Ziel für die Überweisungen diverse Bitcoin-Wallets genannt - zumindest hier verfügt der Täter über etwas tiefergehendes Wissen hinsichtlich der Verschleierung.
Es ist kaum davon auszugehen, dass an den Drohungen irgendetwas dran ist. Immerhin wurden diese über die gesamte USA hinweg und teils auch in Kanada empfangen und Spam-Experten schätzen, dass mindestens hunderttausend solcher Nachrichten versandt wurden. Die meisten dürften allerdings in Spam-Filtern gelandet oder von den Usern schlicht ignoriert worden sein.
Drohungen zeigen Wirkung
Trotzdem sorgten die Drohungen in verschiedenen Regionen für Probleme, da die Behörden und die betroffenen Institutionen zumindest auf Nummer sicher gehen wollten. In San Francisco kam es so beispielsweise zu Behinderungen im öffentlichen Nahverkehr und Einrichtungen wie ein jüdisches Gemeindezentrum und ein Finanzdienstleister lösten Evakuierungen aus. Suchaktionen diverser Polizeibehörden ergaben allerdings keine Funde und mittlerweile hat man weitgehend Entwarnung gegeben.Unterdessen gibt es auch Vermutungen, dass der Täter es gar nicht unbedingt darauf angelegt haben könnte, wirklich etwas an der Aktion zu verdienen. Denn die meisten Menschen, die auf solch eine Masche hereinfallen und zahlen würden, wären mit einer Frist von weniger als einem Tag, um den Umgang mit Bitcoin zu lernen und überhaupt an Einheiten der Kryptowährung zu kommen, völlig überfordert. Daher geht man davon aus, dass mit der Aktion in erster Linie etwas Chaos verursacht werden sollte.
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