Bitcoin: Der Wert liegt inzwischen weit unter den Mining-Kosten

Das Bitcoin-Mining ist aufgrund der jüngsten Kursverfälle für die meisten Nutzer ein Zuschuss-Geschäft geworden. Nur wer das Glück hat, extrem billig Energie einkaufen zu können, darf hier noch mit einem Gewinn rechnen, wenn er die neu gefundenen ... mehr... Bitcoin, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, virtuelle Währung Bildquelle: MichaelWuensch/CC0 Bitcoin, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, virtuelle Währung Bitcoin, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, virtuelle Währung MichaelWuensch/CC0

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Sollte es nicht auch reichen, wenn Miner aussteigen (was sie wohl tun werden) und damit die Schwierigkeit in 14 Tagen reduziert wird?
 
@Bautz: Das passiert automatisch. Sie steigt und fällt mit der Hashrate: Je mehr Schürfer ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen, desto schneller wird verschlüsselt und desto schwieriger muss es werden. Der Proof of Work ist also das eigentliche Ziel der Difficulty beim Schürfen. Er sollte in einer Zeit von rd. 600 Sekunden erbracht werden und ist natürlich davon abhängig, wie viele Versuche pro Sekunde tatsächlich durchgeführt werden und das ist abhängig von der globalen Hashrate: Anzahl erzeugter Hashs (Versuche) pro Sekunde.
 
@wertzuiop123: fyi: verschlüsselt wird bei der Technik nichts. Außer man definiert hashen als ist eine Einwegverschlüsselung ohne Falltür. Einwegfunktion finde ich den passenderen Ausdruck.
 
@Sprachtot47: danke. ja eher so
 
Immerhin direkt die Globalisierung in die Währung eingebaut. Die Chinesen dürfen ihre Umwelt mit Kohle Kraftwerken verheizen damit ein paar Europäer das Gefühl haben ihren Cappuccino in Kreuzberg anonym und unabhängig von Regierungen zu kaufen...
 
@sav: Um anonym zu bezahlen gibts bessere Kryptowährungen. Mit Bitcoin ist das eher aufwändig, um wirklich anonym zu sein.
 
@wertzuiop123: Darum ja auch "das Gefühl haben" :)
 
@wertzuiop123: seit wann ist die Blockchain den anonym ... In der Blockchain wird doch gerade jede kleinste Detail genau festgehalten ... die war noch nie anonym und wird es auch nie sein ... ist schon prinzipbedingt nicht möglich.
 
@serra.avatar: Kannst du bei bestimmten Projekten wählen. Schau dir mal Verge (mMn beste Umsetzung zurzeit) oder Zcash an
 
@serra.avatar: Anonym bzw. besser Pseudonym deshalb, weil bei einer Transaktion deinen Namen nicht dranhängt. Da bei Bitcoin alle Zahlungsströme zurück verfolgbar sind kann man mit etwas Aufwand und "Polizeiarbeit" die Person dahinter finden.

Bitcointransaktionen im Lightning Network sind allerdings nicht nur viel günstiger und schneller, sondern können kaum zurückverfolgt werden. Da hast du dann ein relativ hoher Grad an Anonymität.

Dann gibt es aber auch noch andere Kryptowährungen bei denen die Transaktionen verschlüsselt in der Blockchain gespeichert werden. Weder Absender, Empfänger noch Betrag ist für aussenstehende lesbar. Dank ausgefeilter Kryptographie kann aber trotzdem jeder verifizieren ob alles in Ordnung ist mit der Transaktion.

Es gibt diverse solche privacy Coins. Zu den bekanntesten gehören Monero und zCash. Die neusten basieren auf dem MimbleWimble Protokoll und heissen Grin und Beam. Für alle die sich für Kryptographie interessieren sollten sich das mal anschauen. Ist äusserst spannend!
 
@sav: "Die Chinesen dürfen ihre Umwelt mit Kohle Kraftwerken verheizen" Nur am Rande: Die Chinesen sind bei erneuerbare Energien mittlerweile deutlich weiter als z. B. Deutschland. Haben dafür auch, m. W., 2018 schlappe 150 Milliarden Dollar nur in erneuerbare Energien investiert. Aktuell ist der Kohleanteil noch etwas höher als in Deutschland, wird aber massiv runter gefahren.
 
@LordK: danke, dass die so viel investieren war mir nicht bekannt, aber ist zu begrüßen. Die Luft vor zwei Jahren war jedenfalls an vielen Tagen sehr Grenzwertig, da ist aktuell selbst Bangkok ein Paradies dagegen.
Allerdings war hier im Artikel auch die Rede von billigsten Anbietern, ich würde vermuten die verheizen da also fröhlich Kohle für diesen - in meinen Augen - Unsinn.
(das Minus ist nicht von mir)
 
@sav: Selbst die erneuerbaren Energien sind aufgrund der Subventionen recht günstig. Wenn du z. B. nach Shenzhen fährst, einer 16 Mio Einwohnerstadt, wirst merken wie die neuen Konzepte bereits funktionieren. Die Stadt ist ab 2020 komplett regenerativ und du hast bereits eine gute Luft wie ich sie von keiner anderen Großstadt kenne.
 
@sav: Die Chinesen haben in der Tat heute bereits einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien, als wir in Deutschland und bauen dort auch stark weiter aus. In einem Land, dass die Technik selbst sehr billig herstellen kann, muss Energie aus erneuerbaren Energien auch nicht teuer sein.
Die schlechte Luftqualität rührt noch von ganz anderen Faktoren her. Ich war auch mal auf Dienstreise in Peking, die Bewohner erzählten mir dass der Smog vor allem dem Autoverkehr und der Stahl-Industrie geschuldet sei, wo man neben der Energieversorgung auch definitiv ran müsste.
 
Kryptominig ist etwas das verboten werden sollte! Es wird Energie/Strom für nichts verschwendet! Bevor man Dieselfahrzeuge aus dem Verkehr zieht, sollte man lieber diese Verschwendung stoppen!
 
@da_mich*: Dann bitte auch Bargeld verbieten ... die Herstellung von Euro-Scheinen ist echt umweltschädlich, auch dank der ganzen Sicherheitsmechanismen.
 
@Bautz: Was ist am Bargeld soviel schlimmer, als an Zeitungen, Magazinen usw? Soweit mir bekannt ist, wird das Papier mit Kunstfasern verstärkt, ein Metallstreifen wird direkt mit eingebracht und nicht im Nachhinein herausgeätzt oder sowas. Und der Druck ist ganz normaler Offset- bzw. Siebdruck. Also bei weitem nicht so schlimm, als Braunkohleenergie für einen beschissenen Bitcoin!
 
@Hanni&Nanni: Gedruckte Zeitungen & Co, die ja wirklich Wegwerfartikel sind, würde ich eigentlich auch abschaffen wollen. Grade Hochglanz-Magazine sind da schon sehr grenzwertig.
 
@Bautz: Kryptowährungen haben mit einer echten Währung nichts gemeinsam bis auf den Namen! Wer das als echte Währung betrachtet hat in meinen Augen einen an der Klatsche! Das ist Glücksspiel unter anderem Namen.
 
@da_mich*: Spekulation mit Assets kann Glücksspiel sein. Hängt prinzipiell von der Marktmacht und Informationsbeschaffung zusammen. Die Währung/das Asset Bitcoin selbst muss es per Definition nicht sein.
 
@da_mich*: Du hast leider kein einziges Argument gebracht, außer Menschen die anderen Meinung zu diffamieren. Das ist unprofessionell.
 
@da_mich*: Doch, haben sie. Ich stehe dem ganzen auch eher skeptisch(EDIT: hier stand Kritisch) gegenüber (wie auch dem Aktienhandel), aber die Eigenschaft "Währung" kann man dem Bitcoin nicht absprechen, denn man kann es als Zahlungsmittel verwenden.

Bei den ganzen anderen Crypto-Werten wie Litecoin, Doge usw. sehe ich dagegen die Eigenschaft "Währung" nicht.
 
@Bautz: Was gibt dem Bitcoin seinen Wert? Jetzt komm mir nicht mit dem Argument der teure Strom der dafür verschwendet wurde. Würde man so argumentieren, würde mein Auto 100000€ wert sein. Was ich da schon an Benzin reingesteckt habe........ .Bei welchen seriösen Anbietern des täglichen Lebens kann übrigens damit bezahlen? Ich denke nicht, dass ich beim Bäcker um die Ecke oder im Supermarkt damit etwas bekommen werde.
 
@da_mich*: Was gibt dem Euro seinen Wert? Was gibt Gold seinen wert? Das wissen dass man es gegen das was man braucht tauschen kann.
Was gibt dem Venezualischen Bolivar seinen Wert? Richtig, kaum etwas - man kriegt nämlich nix dafür.
Was gab der Reichsmark nach kriegsende ihren Wert? Richtig, nix.
Was gab der Zigarette nach Kriegsende ihren wert? Richtig, man konnte sie gegen was tauschen das man braucht.

Jetzt denk mal nach was dem Bitcoin seinen Wert gibt? Richtig, der glaube das man dafür was kriegt was man braucht. Der schwindet zwar grade, aber noch gibt es Menschen die daran glauben.

Wie gesagt, ich sehe den Bitcoin durchaus auch kritisch, aber die eigenschaft Währung kann ich ihm nicht abspechen. Ich mag auch keine Dacias (wer mal in einem saß weiß wovon ich spreche), ABER ein Auto ist es trotzdem.
 
@Bautz: Wissen sie nicht was dem Euro seinen Wert gibt? Sie hätten sich vielleicht einmal fachlich informieren sollen, nicht auf sämtlichen "Verschwörungsseiten" der Kryptoindustrie. Der Wert des Euros kommt unter anderem durch unsere Wirtschaftsleistung zustande. Der Bolivar ist nichts wert, da es keine nennensewerte Wirtschaft mehr gibt. Von nichts kommt nichts!

Der Bitcoin war noch nie etwas wert, es ist/war reines Glücksspiel. Kaufe etwas und hoffe, dass es noch mehr Idioten gibt die es zu einem noch höheren Preis kaufen. Der letzte der den Bitcoin erwirbt hat somit immer die Arschkarte gezogen! Hab ich pech gehabt wenn ich den letzten Euro oder die letzte D-Mark erworben habe? Nein!

Der Bitcoin hat für mich keine einzige Eigenschaft was eine Währung ausmacht. Von einer der wichtigsten "wertstabilität" wollen wir erst überhaupt nicht reden.
 
@da_mich*: Ich empfehle DIR mal nen Grundkurs Volkswirtschaft, oder sowas wie Geschichte der Volkswirtschaft zu besuchen.

Wikipedia: "Geldwert (auch Kaufkraft; englisch monetary value) ist in der Volkswirtschaftslehre das Austauschverhältnis zwischen Geld und Gütern oder Dienstleistungen."
Ich kann Bitcoin gegen Güter und Dienstleistungen tauschen (z.B. auf Lieferando Pizza bestellen, Spiele auf MMOGA ...), also ist es Währung.

PS: das Minus war wegen dem Siezen, wir sind im Internet, da duzt man sich.
 
@Bautz: Sinnloses Argument. Er hat doch recht. Bargeld muss nicht von Rechnern/Großrechnern errechnet werden.

Es braucht keine weitere digitale Zweitwährung, welche ja im Grunde nicht einmal eine ist.
 
@andi1983: Aber gedruckt. Und schaut man sich das Druckverfahren an, plus das einbringen der Sicherheitsmerkmale, sieht man, dass "Geld Drucken" eine ganze Industrie ist, die nicht nur Energie, sondern auch massig Resourcen verbraucht. Und bei der Entsorgung alter Scheine entstehen auch nochmal ordentlich Abgase.

ich sage damit nicht dass der Bitcoin umweltfreundlicher ist, sondern dass beides schlecht für die Umwelt ist und eigentlich unnötig.
 
@da_mich*: naja der Unterschied ist Diesel haben unsere Politker verstanden, Kryptomining nicht!
 
@da_mich*: Diesel ist tot - Traktor und LKW OK, aber im PKW hat er nichts mehr zu suchen!
 
@da_mich*: Vergiss nicht, dass Bitcoin bevorzugt von Kriminellen genutzt wird. So können die Schweine jetzt auch anonym Geld erpressen und einstreichen...
 
@da_mich*: Ein weltweites Verbot wäre nicht durchsetzbar. Das ist typisch deutsch, was man nicht mag, will man sofort verboten haben, bevor man sich näher damit auseinandersetzt.

Es stimmt eben nicht, dass Energie für nichts Verschwendet wird. Die Energie wird dafür aufgewendet um ein Geldsystem ohne zentrale Instanz aufrecht zu erhalten. Weltweit hat immer noch die grosse Mehrheit der Menschheit kaum oder gar kein Zugang zum globalen Finanzsystem. In autoritären Staaten oder solchen mit schlechter Infrastruktur ist ein dezentrales Zahlungssystem potentiell deutlich mehr wert als in Deutschland. Aber auch wir sind eines Tages eventuell mal froh ein Backup zu haben, wenn uns das Traditionelle Finanzsystem um die Ohren fliegt oder wir es wegen Totalüberwachung nicht mehr nutzen wollen. Ausserdem wird im Kryptowährungsbereich auch sehr vieles Neus ausprobiert. Vieles davon ist unnütz oder funktioniert schlicht weg nicht. Dennoch sollten wir damit rechnen, dass aus diesem Bereich einige wenige Innovationsperlen unser Alltag verändern wird, so wie beim Internet.

Bitcoin Mining verhält sich im Prinzip genau gleich wie das Goldschürfen nur, dass dort der Umwelt pro Gegenwert um ein Vielfaches mehr belastet wird. Was im Artikel nicht steht ist, dass der günstige Strom grösstenteils aus erneuerbaren Energien oder aus aktuellen Überkapazitäten kommt. Ungefähr 80% des Bitcoin Mining basiert auf erneuerbaren Energien, Tendenz steigend. Es ist inzwischen sogar so, dass erneuerbare Energien in Kombination mit Meining wirtschaftlicher betrieben werden können. Davon profitieren letztlich alle!

Ich will nicht alles schönreden. Mir ist durchaus bewusst, dass es auch einige Klimasünden im System gibt. Das Ganze bewegt sich allerdings in die richtige Richtung.

https://coinshares.co.uk/wp-content/uploads/2018/11/Mining-Whitepaper-Final.pdf
https://www.greentechmedia.com/articles/read/3-more-novel-plans-to-mine-bitcoin-with-clean-energy
https://bitcoinexchangeguide.com/how-bitcoin-mining-power-consumption-is-actually-driving-green-energy-innovation/
 
Ein ehemaliger Kollege hat immer ganz groß gesagt, die Kryptominingwährung wird nicht einbrechen, das wird nur ansteigen. Hat immer stolz erzählt, wie viele er davon hätte. Ich hab dann gesagt, du pass auf, das wird noch genau wie alles andere vorher auch sehr schenll wieder einbrechen.
Naja, aus der Grafik kann man sehen, wie es stetig sinkt. Der Bitcoin war vor ca. 1 Jahr noch gut 6500 Euro wert. Nun steht er bei gut 2900 Euro.
So viel zum Thema, das wird niemand sinken, nur steigen. Ich finde lediglich toll wie stur er dran festgehalten hat, dass es immer nur ansteigt.
 
@bmngoc: Zumal die Frage aufkommen müsste: wenn der Wert immer nur steigt, wieso sollte man so eine Währung tatsächlich ausgeben und nicht dauerhaft "hodln", weil ist ja morgen schließlich noch mehr Wert und übermorgen noch mehr usw. Und ob dass dann noch eine sinnvolle Währung ist?!
 
@bmngoc: Zeigt nur, dass Dein Kollege offensichtlich nicht verstanden hat was dahinter steckt. Es gibt nichts, was immer nur ansteigen wird.
 
@Nunk-Junge: Ja hab ich ihm auch gesagt. Unterstellte er mir Unwissenheit über die Materie. Hab ich ihm zugestimmt. Ja, ich wisse nicht genau, was da bei Bitcoin passiert. Aber ich weiß so viel, dass bisher nie etwas bis ins unendliche gestiegen ist und Bitcoin nicht diese Entwicklung ändert
 
@Nunk-Junge: Doch, der Meeresspiegel...die nächsten Jahrzehnte sogar!
 
@Lecter: Auch das hat ein Ende, wenn das letzte Eis geschmolzen und die letzte Wolke abgeregnet ist.
 
@Lecter: ja und die nächste Eiszeit kommt auch wieder zu 100%, die Menschheit wird dann zwar schon lange nicht mehr existieren, ist aber ja egal ;p
 
@bmngoc: Der Fehler an diesem Gedankengang ist, dass das gleiche vor etlichen Jahren schonmal passiert ist. Da haben Leute für >100€/Bitcoin gekauft, und dann fiel der über Jahre auf ein einstelliges Niveau ab. Diejenigen, die den "Quatsch" dann nicht verworfen oder vertickt haben um wenigstens noch ein paar Euro zurückzukriegen, wurden Ende 2018 dann zu Millionären.
 
@mh0001: Da war es noch nicht Mainstream. Der BTC ist nur durch die breiten Medien so hoch geschossen.

Ich weiss ja nicht wie viele BTC Millionäre du so kennst, ich persöhnlich nicht einen einzigen. Dafür aber gleich mehrere, die auf den Hype angesprungen sind und so einiges an Kohle auf der Strecke gelassen haben weil ihnen keiner bei 15k Kurs die BTCs abkaufen wollten. Oder aber wurden gescamt.
 
@Akkon31/41: genau gesagt wurde der Kurs von den Börsen hochmanipuliert durch Spikes und Short Squeezes.

Eben genau das sind auch die Gründe warum Instituelle nicht einsteigen und es nie nen etf geben wird
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, kann es irgend wann Passieren, das keine Transaktionen mehr gemacht werden können, weil niemand mehr Krytominig betreibt.
Na da bin ich mal gespannt wie Die alle aus der Wäsche schauen, wenn Sie auf ihren Bitcoin sitzen bleiben.
 
@Alphawin: war es nicht eher so dass wen niemand mehr mined, sich die blockchain sehr einfach manipulieren lässt, eben weil man ganz einfach die hheit über die meisten Ressourcen hat und damit die eigenen Berechnungen immer die "wahrsten" sind ?
 
@sav: Der Bestand kann nicht manipuliert werden. Denn der neueste Eintrag wird mit dem Vorgänger zusammen verschlüsselt. So ist die Geschichte der Blockchain bis auf den ersten Tag zurückzurechnen. Allerdings ist die Blockchain ja eh ein Objekt, dass man erst einmal wirklich verstehen muss, bevor man darüber fachsimpelt. Und ich glaube, nicht einmal der Erschaffer dieses Konstrukts, hat wirklich begriffen, was da passieren wird.
 
@Hanni&Nanni: aber mit genug Rechenleistung bzw. Entsprechend wenig, wenn sonst niemand da ist, kann ich doch in die blockchain schreiben was ich will. Ist ja niemand mehr da der mich korrigieren kann / meine Einträge als ungültig verwirft. Dann schreibe ich dass du mir 100 BTC überwiesen hast und dann sind die aus deinem Bestand weg.
 
@sav: Bringt Dir nur nichts, weil Dir deine 100 BTC keine Sau abnehmen und dafür echtes Geld zahlen wird. ;-)
 
@Hanni&Nanni: es wird immer dem längeren Zweig vertraut. Die anderen verweisen.
 
@Hanni&Nanni: du meinst damit, das in, sagen wir mal 3 bis 5 Jahren und gesetzt den Fall, die Coinerei geht nicht völlig unter, alleine per dem alles und jedes aufheben dieser Blockchain das anmieten bzw nutzen müssen einer Serverfarm notwendig wird ? Rein um ein evt notwendiges rückrechnen müssen, z.B. im Rahmen eines Weiterverkaufs bzw. damit zusammen hängendem Überprüfungszwangs, angesichts angefallener Datenmenge nicht zu ner 4 Tage dauernden Warteschlange werden zu lassen ?
 
@Hanni&Nanni: Doch, auch bei Cryptowährungen kann manipuliert werden. Und zwar immer dann, wenn derjenige 51% der gesamten Rechenleistung inne hat. Ist bei Ethernum kürzlich erst passiert. Das wird auch bei BitCoin passieren, wenn den Leuten, die nur um das zu verhindern Rechenleistung bereitstellen, das Geld ausgeht.
 
Gut so! Endlich hört diese sinnlose Stromverschwendung auf....
 
Ich muss dem Verfasser leider widersprechen und mangelnde Kenntniss über die Technologie hinrer Bitcoin unterstellen!

Die Difficulty bei Bitcoin ist bereits gesunken, das bedutet das Miningfarmen verkleinert wurden damit das Mining wieder rentabel ist! Bitcoin hat hier einen komplexen Überlebensmechanismus eingebaut das er sich alle zwei Wochen anpassen kann, auch nach unten! Das Mining ist also günstiger geworden!
Außerdem führt Bitmain gerade den Antminer S15 ein welcher noch viel effektiver und günstiger minen kanm. Da ist ein niedriger Bitcoin Preis von Vorteil weil die Miningfarmen leichter aufgerüstet werden können während alte Asic Miner entsorgt werden.

Darüber hinaus arbeiten die Entwickler erfolgreich mit Hochdruck daran den Bitcoin zu verbessern. Das Lightning Network wird den BTC ebenfalls energieeffizienter und skalierbar machen!

Alleine das Kriminelle erwähnt werdem zeigt eine gewisse Abneigung und fehlende Kenntnisse des Autors gegenüber Kryptowährungen. Antivirensiftware erkennt mittlerweile jede Form von Miningaktivitäten auf einem System.

Es ist auch möglich das sich Bitcoin in Zukunft der Proof of Stake Methode zuwenden könnte. Auch möglich das eine andere Kryptowährung, die technisch viel besser ist (z.b. Iota oder Cardano) den Bitcoin überholt. Vom Minen wird dann keine Rede mehr sein, weil es dann einfach zu klein ist.

Die Sache steckt noch in den Kinderschuhen und bedarf viel technisches Verständnis und Kenntnisse von Finanzsystemen. Eine Kryptowährung wird Weltwährung werden, ich bin mir mur nicht sicher ob das Bitcoin sein wird (?), vielleicht auch Bitcoin Cash oder Bitcoin SV...
 
@MarcelS5: Gebete eines treuen Sekten-Anhängers! Euch kann die Kacke um die Ohren fliegen, dann schwört Ihr noch auf den heiligen Gral mit Namen: "BITCOIN"! Aber in der echten Welt will diesen Dreck keiner! Jeder, der Bitcoins gekauft hat, als er über 10.000 Euro Wert war, um ein Produkt zu erwerben, und die Restkohle anschließend im freien Fall nur noch 1/4tel wert war, wird dieses Zeugs mit der Kneifzange nicht mehr anfassen!
 
@Hanni&Nanni: aktien und high risk paper werden trotzdem immernoch verkauft - spekulanten haben auch aus 2008 nix gelernt ;)....so lange es menschen gibt, gibt es die gier die jegliche intelligenz ausgrenzt ;)
 
@Hanni&Nanni: Wer zu dumm ist mit Geld umzugehen, der darf sich nicht wundern, wenn er es verliert. Ich kenne auch jemanden der 10.000 Euro mit Aktionoptionen verloren hat, nur weil er so gierig war und glaube er könnte viel viel Geld damit verdienen. Da habe ich kein Mitleid. Genausowenig wie mit denjenigen, die glauben ein unbekannter, nigerianischer Prinz teilt sein Millionenvermögen mit mir, wenn ich ihm mit einigen Tausend Euro aus der Patsche geholfen habe.
 
@Hanni&Nanni: Ich habe Bitcoin bei 90$, bei 400$, bei 3000$ aber auch bei 16'000$ und zuletzt bei 4000$ gekauft. Wer bei 10'000 gekauft hat, nun aber nichts mehr davon wissen will, war wohl eher aufs schnelle Geld aus und hat sich nicht wirklich damit auseinandergesetzt. Mit solchen Leuten habe ich nicht das geringste Mitleid!

Man sollte niemals in etwas investieren, dass man nicht versteht. Ausserdem ist das Wissen über Bitcoin und Co. alleine schon wertvoll. In sein Wissen, kann jeder der sich dafür die Zeit nehmen will investieren ganz ohne Geld.

Je mehr man darüber weiss umso gelasener schaut man dann auch auf die Kurse. Langfristig nähert sich der Preis immer am Wert an. Der absolute Wert von Bitcoin einzuschätzen ist zwar schwierig, durch die stetige Weiterentwicklung steigt dieser jedoch. Der Wert ist heute deutlich höher als vor einem Jahr. Dass der Preis aktuell deutlich unter dem Niveau vor einem Jahr liegt, hängt mit dem riesen Hype ende 2017 zusammen, der damals auch noch von den Medien getrieben wurde. Momentan wird mehrheitlich negativ über Bitcoin und Co. geschrieben. Auf die fallenden Preise verweist man dann auch immer wieder gerne um zu zeigen das Bitcoin wohl gescheitert ist.

Wer im Thema wirklich drin ist und sich mit den Grundlagen auseinandersetzt, interessiert sich nicht so sehr was die vielen Autoren schreiben, welche einen hastigen Blick drauf geworfen haben um einen reisserischen Artikel zu verfassen. Ebenso hier bei Winfuture, wird kaum Grundlagewissen vermittelt, sondern viel mehr Artikel verfasst welche Emotionen anregen. Ich bin nur hier wegen den Kommentaren, da diese oft eine interessante Diskussionsgrundlage bieten.
 
@MarcelS5: Wie man bei den meisten Posts unter diesem Artikel merken kann, haben viele den Sinn von Bitcoins überhaupt nicht verstanden. Bitcoin war niemals dafür gedacht, um Geld zu generieren und mit Rechenpower Geld zu verdienen. Vielmehr ist es eine Währung, die sich über die Bockchain absichert. Diejenigen, die diese Berechnungen zur Absicherung durchführen werden dafür entlohnt, da es ja auch Rechenaufwand und damit Geld kostet - die sogenannten Transaktionskosten. Sinnvollerweise wird das auch direkt in Bitcoins bezahlt. Die Transaktionskosten waren anfangs sehr einfach zu berechnen und man konnte damit dann richtig Gewinn machen. Aber Bitcoin ist leider so konstruiert, dass der Rechenaufwand steigt und man damit weniger Geld pro eingesetzter Ressourcen erhält. Daher ist es einfach für die meisten ein Minusgeschäft geworden. Nur wie gesagt, war es niemals das Ziel eine Gelddruckmaschine zu machen. Wie Du richtig geschrieben hast, gibt es inzwischen technisch bessere Ansätze die die Mängel von Bitcoin nicht haben, aber dafür auch keine Riesengewinne mehr ermöglich. Dafür sind sie jedoch technisch langfristig geeignet.
 
@MarcelS5: Wer sagt, dass ein Rechner zum Minen genommen wird? Durch Malware kannst du auch mit deiner Kamera, deinem Smartphone, deinem SmartTV usw minen. Welche Antivirensoftware hast du da drauf? Jedes Endgerät ob Win, Mac, Unix oder was auch immer kann zum Minen genutzt werden. Ob effizient oder nicht sei dahergestellt, aber jede x86/ x64/ARM/... Architektur kann genutzt werden...vermutlich sogar unter Itanium mit einer Emulation :D
 
@MarcelS5: Ich bin mit dir weitgehend einer Meinung. Winfuture war schon immer sehr kritisch gegenüber Kryptowährungen und berichtet sehr einseitig zu dem Thema.

Wiedersprechen würde ich dir im Punkt, dass Bitcoin eventuell mal auf Proof-of-Stake umstellen könnte. Eine solch grundlegende Änderung würde niemals von einer Mehrheit akzeptiert werden. Proof-of-Stake Coins gibt es bereits ausreichend genug. Die haben Vor- und auch Nachteile. Beide können voneinander profitieren und ergänzen sich vermutlich gut. Wenn du willst kannst du allerdings das Lightning Network als Proof-of-Stake Layer für Bitcoin ansehen. Darunter hast zu zwar immer noch Proof-of-Work aber ohne dass du Coins ins ein Lightning Chanel "stakest" kannst du nicht von den viel schnelleren und günstigeren Lightning Transaktionen profitieren.

Ich würde auch nicht davon sprechen, dass IOTA oder Cardano technisch besser sind. Das sind komplett andere Ansätze. Da gibt es noch enorm viele Baustellen und potentielle Schwachstellen. Insbesondre bei IOTA werden um die Sicherheit zu Beweisen sehr viele Annahmen getroffen, welche man sehr wohl anzweifeln kann. IOTA müsste man komplett umbauen damit es die Versprechen halten kann die sie machen. Zum Teil wird dies ja auch gemacht, wo da aber die Reise hin geht ist total ungewiss. Ein bestehendes Protokoll von Grund auf zu ändern ist viel schwerer als einfach nochmals von vorn zu beginnen.
 
Mal ne doofe Frage...was passiert eigentlich wenn keiner mehr mined, sprich wenn keine neuen Coins mehr generiert werden? gehen dann die Transaktionen auch nicht mehr durch, bzw. kommen zum Erliegen? oder was ist wenn alle Coins gemined sind.....ist dann das System auch tot?
 
@legalxpuser: Das hab ich ganz oben angedeutet.

Geringere Schwierigkeiten würden dann bedeuten, dass man mit dem eigenen Computer minen und alle 10 Minuten von zu Hause aus 12,5 Bitcoins erzeugen könnte, ohne viel zu tun.

Rate mal, wie lange es dauern würde, bis wieder mehr User mit dem minen beginnen würden ;)
 
@wertzuiop123: und was passiert ab dem Moment, wo es keinen neuen Bitcoins mehr gibt? Dachte, die Komplexität steigt an, damit man eben nicht an die Grenze kommt.
 
@eshloraque: Dann will man Transaction Fees einführen, sollte es im Jahr 2140 Bitcoin noch geben und nicht eine der anderen Kryptowährungen mit viel mehr Vorteilen ^^

"If a fee is required it will most commonly be 0.0005 BTC."
 
@wertzuiop123: na wenn die mit der Komplexität runter gehen, weil zu wenig gemined wird, dann sind wir schneller als 2140 bei der Grenze.

Aber gut zu wissen, dass Transaktionen auch funktionieren, wenn es keine Coins mehr zu holen gibt.

Spannend natürlich, dass das nach Marktprinzipien abläuft (oder wie Coiner es nennen: demokratisch).
 
@eshloraque: Ja das stimmt. Gehen wohl von Hochrechnungen von vor ein paar Monaten aus. Müsste man sich immer neu ausrechnen
 
@eshloraque: Die Komplexität pro Block steigt nicht zwangsläufig, sondern wird stets so ausbalanciert, dass alle 10 Minuten einen neuen Block gefunden wird. Alle 4 Jahre halbiert sich jedoch die Belohnung pro Block. Aktuell sind das 12.5 BTC. Im nächsten Jahr ist dann die Halbierung auf 6.25 BTC fällig.

Der Stromverbrauch wird dann weiter zurückgehen, da spätestens dann viele Miner wieder aussteigen müssen. Es sei denn, steigende Preise kompensieren dies wieder.
Sehr oft wird der Fehlschluss gemacht, dass mit steigender Schwierigkeit pro Bitcoin der Stromverbrauch auch immer weiter ansteigt. Es ist allerdings genau andersrum.
 
@legalxpuser: das wird nie passieren das niemanden mehr minen würde, weil sich dadurch Geld verdienen lässt. Bekanntlich sammeln sich genug Menschen dort wo sich Geld(Coins) verdienen lässt, das System funktioniert also von ganz alleine.
Durch das Minen entstehen zwar neue Coins, das ist aber nur ein Nebenprodukt. Die geringen Gebühren landen quasi bei den Minern diese hauptsächlich die Transaktionen verarbeiten. Die Nodes sind auch an der Verarbeitung beteiligt. Auch wenn 2140 alle Coins gemint sind kann man mit dem Mining weiter genauso Gejd verdienen, es werden eben keine neuen Coins mehr in den Markt geworfen. Da man einen Bitcoin bis zur 8. Stelle nach dem Komma teilen kann wird das für dieses Jahrtausend ausreichen und es gibt noch andere Kryptowährungen.
 
Irgendwie wird das mit den Kryptowährungen nichts. Es bleibt Nische für Nerds und kommt da einfach nicht raus.
 
@mulatte: Kryptowährungen sind eine Spielwiese für Spekulanten.
 
Die Banken fanden das nicht lustig und haben halt hier und da an ein paar Schrauben gedreht. Aber alles nur Zufall.
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