WDR: Rundfunkbeitrag muss demnächst wieder steigen können
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) sieht in zwei Jahren die Notwendigkeit einer Erhöhung des Rundfunkbeitrages gekommen. Mit den aktuellen Einnahmen könne man in der nächsten Zeit noch gut arbeiten, anschließend werde es aber eng und weitergehende Sparprogramme würden an die Substanz gehen, teilte die Sendeanstalt mit.
Infografik: Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich
Der Haushalt des Senders für das kommende Jahr und auch der Finanzplan bis 2022 wurden vom WDR-Rundfunkrat heute abgesegnet. Bis 2020 rechnet man hier mit Einnahmen von 1,4 Milliarden Euro im Jahr. Zusammen mit dem Aufbrauchen der noch vorhandenen Rücklagen ist die Finanzierung erst einmal gesichert. Anschließend wird man allerdings mehr Gelder aus dem gemeinsamen Topf der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten benötigen.
"Dass der WDR noch schwarze Zahlen schreiben kann, haben wir einem harten Sparprogramm zu verdanken. Gleichzeitig konnte der WDR nur so in die neuen digitalen Medien investieren", sagte der Vorsitzende des Rundfunkrats, Andreas Meyer-Lauber. Wenn dann aber der Rundfunkbeitrag weiterhin auf dem heutigen Stand eingefroren bliebe, wäre die weitere Arbeit gefährdet, da man nicht mehr kostendeckend auf gleichem Niveau fortfahren kann.
Dass man keineswegs verschwenderisch mit den Geldern umgeht, will der Sender dabei an verschiedenen Beispielen belegen. So werden im Jahr 2021 beispielsweise rund 500 weniger Menschen für den Sender arbeiten als noch 2016. Weiterhin wird die vernetzte Arbeit mit den anderen ARD-Anstalten und teilweise auch dem ZDF und dem Deutschlandradio weiter ausgebaut, um Doppelstrukturen und Bürokratie abzubauen.
Siehe auch: Jetzt bestätigt auch der EuGH die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags
Infografik: Rundfunkgebühren im europäischen Vergleich
Der Haushalt des Senders für das kommende Jahr und auch der Finanzplan bis 2022 wurden vom WDR-Rundfunkrat heute abgesegnet. Bis 2020 rechnet man hier mit Einnahmen von 1,4 Milliarden Euro im Jahr. Zusammen mit dem Aufbrauchen der noch vorhandenen Rücklagen ist die Finanzierung erst einmal gesichert. Anschließend wird man allerdings mehr Gelder aus dem gemeinsamen Topf der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten benötigen.
"Dass der WDR noch schwarze Zahlen schreiben kann, haben wir einem harten Sparprogramm zu verdanken. Gleichzeitig konnte der WDR nur so in die neuen digitalen Medien investieren", sagte der Vorsitzende des Rundfunkrats, Andreas Meyer-Lauber. Wenn dann aber der Rundfunkbeitrag weiterhin auf dem heutigen Stand eingefroren bliebe, wäre die weitere Arbeit gefährdet, da man nicht mehr kostendeckend auf gleichem Niveau fortfahren kann.
Objektivität durch Unabhängigkeit
"Ein weiteres Einfrieren des Rundfunkbeitrags nach 2020 würde die Leistungen des WDR wie auch der ARD ernsthaft gefährden. Das Gesamtprogramm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist konstitutiv für unsere Demokratie. Es gewährleistet Objektivität und wirtschaftliche Unabhängigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger. Deshalb muss es weiterhin staatsfern und bedarfsgerecht finanziert werden", führte Meyer-Lauber aus.Dass man keineswegs verschwenderisch mit den Geldern umgeht, will der Sender dabei an verschiedenen Beispielen belegen. So werden im Jahr 2021 beispielsweise rund 500 weniger Menschen für den Sender arbeiten als noch 2016. Weiterhin wird die vernetzte Arbeit mit den anderen ARD-Anstalten und teilweise auch dem ZDF und dem Deutschlandradio weiter ausgebaut, um Doppelstrukturen und Bürokratie abzubauen.
Siehe auch: Jetzt bestätigt auch der EuGH die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags
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