Windows 10: Zahlreiche Fehler-Korrekturen fürs Oktober-Update sind da

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Nur wenige Tage vor dem Dezember-Patch-Day hat Microsoft jetzt ein kumulatives Update für die aktuellste Windows-Version veröffentlicht. In diesem sind diverse Verbesserungen und Fehlerkorrekturen enthalten, die nicht sicherheitsrelevant sind. Die Build-Nummer installierter Windows 10-Versionen mit Oktober-Update steigt so auf die 17763.168. Die anderen aktuelleren Windows-Versionen haben bereits Ende November Updates erhalten. Am Oktober-Update hat sich allerdings schon eine Weile nichts mehr getan, was so manchen durchaus verwundert haben dürfte - immerhin hatte Microsoft reichlich Probleme mit der Ausgabe und es gibt sicherlich einiges zu tun. Das dem so ist, sieht man auch an der längeren Liste von Korrekturen, die nun unter der Kennung KB4469342 bereitgestellt werden:

  • Im Edge-Browser wurde ein Problem behoben, das es verhinderte, ganze Ordner vom lokalen Speicher per Drag-and-Drop auf einen Cloud-Speicher wie OneDrive zu ziehen. Hier wurden teilweise enthaltene Dateien einfach nicht hochgeladen, der Nutzer über die Fehler aber nicht informiert.
  • Entfernt wurde auch ein Bug, durch den die Performance des Internet Explorers deutlich abnahm, wenn der Nutzer Roaming-Profile verwendete oder nicht auf die Kompatibilitätsliste Microsofts zurückgriff.
  • Es wurden neue Daten zu verschiedenen Zeitzonen-Einstellungen eingefügt, die die Fiji-Inseln und die Sommerzeit in Marokko und Russland betreffen.
  • Behoben wurde ein Fehler, durch den die Display-Einstellungen verloren gingen, wenn in einer Umgebung mit mehreren Monitoren Veränderungen vorgenommen wurden.
  • Weiterhin konnte ein Problem korrigiert werden, durch das die Aufnahme eines Fotos mit der Kamera-App unter bestimmten Lichtbedingungen einfach zu lange dauerte.
  • Ein Bug, der dazu führte, dass beim Abspielen von Hulu-Inhalten einfach der Bildschirm schwarz wurde, ist entfernt worden.
  • Behoben wurde auch ein Fehler, durch den Bluetooth-Geräte nach einigen Minuten der Audio-Wiedergabe einfach keine Daten mehr erhielten.
  • Die Helligkeits-Einstellungen sollten nun beibehalten werden und nicht bei jedem Neustart auf 50 Prozent wechseln.
  • Die Entwickler konnten auch Probleme bei bestimmten OEM-Prozessen beheben.
  • Microsoft Intune sollte nun nicht mehr Geräte aufgrund von Firewall-Rückmeldungen falsch einstufen und vom Zugang zu verschiedenen Ressourcen ausschließen.
  • Korrigiert wurden ferner Probleme mit einigen Netzwerkkarten, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen Funktionen wie Large Send Offload (LSO) und Checksum Offload (CSO) nicht mehr unterstützten.
  • Die Richtlinien des SSID-Filters für WLANs wurden korrigiert, so dass WiFi-Direct-Geräte wieder angezeigt werden.
  • Behoben wurde ein Problem, durch das rasman.exe nicht mehr reagierte.
  • Korrigiert wurde auch ein falsches Verhalten der regedit.exe, das Probleme beim Zugriff durch einige Applikationen und Dienste machte.
  • Es sollte nun auch nicht mehr vorkommen, dass beim Einsatz der RemoteApp das Hauptfenster erst nach einem Klick des Nutzers angezeigt wurde.
  • Wie mehrfach angekündigt ist auch der Bug verschwunden, der eine dauerhafte Zuordnung von Dateitypen zu Win32-Anwendungen verhinderte.
  • Weiterhin ist ein Fehler entfernt worden, durch den sich angeschlossene Geräte nach einem Neustart nicht mehr direkt bei Windows anmelden konnten.


Noch nicht alles ist gelöst

Es verbleiben aber auch noch einige ungelöste Probleme, die Microsoft schon bekannt sind und nicht mehr über die Feedback-Kanäle eingereicht werden müssen. Das betrifft natürlich vor allem den schon gemeldeten Bug in der Suchfunktion des Windows Media Players. Weiterhin wurde Microsoft von Nvidia über ein Problem informiert, durch das Edge bei der Video-Wiedergabe auf einen schwarzen Bildschirm umschaltet. Dieser Bug liegt nach den bisherigen Erkenntnissen nicht am Microsoft-Code und wer betroffen ist, sollte die Treiber seiner Nvidia-Hardware aktualisieren.

Die Liste der Korrekturen zeigt ziemlich klar, dass Microsoft auch nach der erneuten Veröffentlichung des Oktober-Updates eine Menge Korrekturen vorzunehmen hat. Warum diese Probleme nicht schon während der Beta-Tests aufgefallen sind, bleibt unklar. Das Update sollte von Windows 10 automatisch eingespielt werden. Wie immer ist aber natürlich auch ein manueller Download möglich.

Download Windows 10: Patch für das Oktober-Update
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