Keine Staubfilter im Rechner:
Mac-Käufer wollen jetzt Schadensersatz
Ein Unternehmen mit solch hohen Rücklagen wie Apple weckt natürlich Begehrlichkeiten - und die Rechtsabteilung hat sich ständig mit Klagen auseinanderzusetzen. Aktuell wird sogar versucht, Schadensersatz zu erzwingen, weil in verschiedenen Mac-Modellen keine Staubfilter eingebaut worden sind.
Das Verfahren wird von einigen Verbrauchern angestoßen, die daraus eine größere Sammelklage machen wollen. Diese stellen die Behauptung in den Raum, dass Apple im Marketing irreführende Angaben macht und sie nun nicht die Qualität bekommen haben, die in der Werbung suggeriert wird. Hinzu komme, dass Defekte so absehbar sind und der Hersteller dann hohe Service-Gebühren verlangt, wenn die Geräte außerhalb der Garantie-Zeiten repariert werden müssen, berichtet das britische Magazin The Register.
Die Entscheidung Apples, die iMacs und MacBooks nicht mit hinreichenden Staubfiltern auszustatten, habe bei den Klägern zu wiederholten Hardware-Ausfällen geführt, heißt es in der Klage. Weil sich die Systeme mit der Zeit zusetzen, komme es im Inneren dann zu einem Wärmestau und letztlich zu Störungen des Betriebs. Teilweise komme es auch zu Staubablagerungen, die unschön in den Ecken des Bildschirmes zu erkennen sind.
Im aktuellen Fall wurde noch nicht festgelegt, um welche Gesamtsumme es gehen könnte. Allerdings ist es durchaus möglich, dass diese noch höher ausfällt. Denn in das Verfahren sollen Verbraucher hereingeholt werden, die ab dem Jahr 2013 einen Mac gekauft haben - das kann eine recht große Gruppe werden.
Siehe auch: Apple bestreitet Preisabsprachen beim iBookstore
Die Entscheidung Apples, die iMacs und MacBooks nicht mit hinreichenden Staubfiltern auszustatten, habe bei den Klägern zu wiederholten Hardware-Ausfällen geführt, heißt es in der Klage. Weil sich die Systeme mit der Zeit zusetzen, komme es im Inneren dann zu einem Wärmestau und letztlich zu Störungen des Betriebs. Teilweise komme es auch zu Staubablagerungen, die unschön in den Ecken des Bildschirmes zu erkennen sind.
Altbekannte Kläger
Vertreten werden die Kläger durch die Anwaltskanzlei Hagens Berman Sobol Shapiro. Und spätestens, wenn von dieser Post kommt, dürften in Apples Rechtsabteilung die Alarmglocken läuten. Denn von dieser wurde Apple schon mehrfach um Gelder erleichtert. Das größte Verfahren drehte sich ab dem Jahr 2012 um die Preisgestaltung für E-Books, die im iBooks-Store vertrieben wurden. Am Ende musste Apple in dem Fall rund 450 Millionen Dollar zahlen.Im aktuellen Fall wurde noch nicht festgelegt, um welche Gesamtsumme es gehen könnte. Allerdings ist es durchaus möglich, dass diese noch höher ausfällt. Denn in das Verfahren sollen Verbraucher hereingeholt werden, die ab dem Jahr 2013 einen Mac gekauft haben - das kann eine recht große Gruppe werden.
Siehe auch: Apple bestreitet Preisabsprachen beim iBookstore
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