Erste richtige Produktionslinie für Feststoff-Akkus geht in Betrieb
Diverse Unternehmen arbeiten seit einiger Zeit an wirtschaftlichen Prozessen zur Produktion leistungsfähiger Feststoff-Akkus. Und ein chinesisches Startup will hier nun einen Durchbruch erzielt haben. Viele Details gibt es zwar noch nicht, da die Firma aber eine Ausgründung einer größeren Universität ist, kann es sich durchaus um eine real existierende Technologie handeln.
Generell gelten Feststoff-Batterien als ziemlich erstrebenswert - vor allem als Stromspeicher in Elektro-Autos. Denn sie sind weniger gefährlich und leichter zu handhaben als aktuelle Lithium-Ionen-Akkus. Allerdings steckt die Technologie noch zu einem guten Teil in den Kinderschuhen und es hat bisher niemand einen Weg gefunden, gute Stromspeicher dieser Art zu niedrigen Preisen zu produzieren.
Was Firmen wie Dyson und BMW bisher nicht geschafft haben, soll nun der Qing Tao Energy Development gelungen sein. Das Startup, das aus der technischen Universität Tsinghua in China hervorging, soll nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua bereits eine erste Produktionslinie aufgebaut haben, die aber wohl aktuell erst einmal Probeläufe mit Kleinserien durchführen dürfte.
Auch das wäre noch relativ wenig. Allerdings dient das Werk ohnehin auch erst einmal der praktischen Erprobung der benötigten Technologien. Wenn hier gute Erfahrungen gemacht werden, dürfte es schon recht bald in anderen Dimensionen weitergehen. Denn die Akkus des Unternehmens sollen es immerhin auf eine Energiedichte von bis zu 400 Wattstunden pro Kilogramm bringen. Aktuelle Lithium-Ionen-Akkus kommen hingegen auf 250 bis 300 Wattstunden pro Kilogramm.
Siehe auch: Toyota kündigt E-Auto mit Feststoff-Batterie und hoher Reichweite an
Was Firmen wie Dyson und BMW bisher nicht geschafft haben, soll nun der Qing Tao Energy Development gelungen sein. Das Startup, das aus der technischen Universität Tsinghua in China hervorging, soll nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua bereits eine erste Produktionslinie aufgebaut haben, die aber wohl aktuell erst einmal Probeläufe mit Kleinserien durchführen dürfte.
Vielversprechender Beginn
Das aktuell noch überschaubare Werk soll Akkus mit einer Kapazität von rund 100 MWh pro Jahr herstellen können. Das würde gerade einmal reichen, um rund 2000 Elektroautos mit Stromspeichern für längere Distanzen auszustatten. Bis 2020 will man die Leistung allerdings auf 700 MWh ausbauen.Auch das wäre noch relativ wenig. Allerdings dient das Werk ohnehin auch erst einmal der praktischen Erprobung der benötigten Technologien. Wenn hier gute Erfahrungen gemacht werden, dürfte es schon recht bald in anderen Dimensionen weitergehen. Denn die Akkus des Unternehmens sollen es immerhin auf eine Energiedichte von bis zu 400 Wattstunden pro Kilogramm bringen. Aktuelle Lithium-Ionen-Akkus kommen hingegen auf 250 bis 300 Wattstunden pro Kilogramm.
Siehe auch: Toyota kündigt E-Auto mit Feststoff-Batterie und hoher Reichweite an
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Christian Kahle
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