Nissan hat mit NASA-Hilfe neue Spitzen-Feststoff-Akkus entwickelt
Bei den Batterien verdichten sich die Anzeichen, dass in absehbarer Zeit Feststoff-Technologien in deutlich größerem Umfang zum Einsatz kommen werden. Jüngste Erfolgsmeldungen gibt es hier von Nissan, die in dem Bereich mit der NASA zusammenarbeiten.
Laut eines Berichtes des US-Senders CBS News will Nissan in zwei Jahren mit der Pilot-Produktion in einem neuen Werk für Feststoff-Akkus beginnen. Da es sich um einen komplett neuen Prozess handelt, nimmt man sich hierfür etwas Zeit. Die ersten kommerziellen Produkte werden voraussichtlich im Jahr 2028 vom Band laufen.
Dann aber will man mit den neuen Batterien einen ziemlich großen Wurf landen. Das zeigt auch die Zusammenarbeit mit der NASA, die für Raumfahrt-Missionen ebenfalls Akkus von hoher Qualität und Lebensdauer benötigt. Die Partner haben dem Vernehmen nach mit Forschern der University of California San Diego diverse Materialien getestet, mit denen sich die Batteriezellen optimieren lassen.
Das Ergebnis soll nun eine Batterie sein, die in Elektroautos bei gleicher Kapazität nur noch halb so groß ist wie ein aktueller Lithium-Ionen-Akku. Hinzu kommt natürlich die höhere Sicherheit im Vergleich mit der bisher führenden Technologie. Außerdem will Nissan die Möglichkeit bieten, den neuen Stromspeicher in rund 15 Minuten komplett zu füllen.
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Dann aber will man mit den neuen Batterien einen ziemlich großen Wurf landen. Das zeigt auch die Zusammenarbeit mit der NASA, die für Raumfahrt-Missionen ebenfalls Akkus von hoher Qualität und Lebensdauer benötigt. Die Partner haben dem Vernehmen nach mit Forschern der University of California San Diego diverse Materialien getestet, mit denen sich die Batteriezellen optimieren lassen.
Suche unter hunderttausenden Materialien
Ein zentraler Bestandteil der Forschung war dabei die "Original Material Informatics Platform", eine Datenbank, die Eigenschaften zahlreicher Materialien und Informationen über ihr Zusammenwirken berücksichtigt. Hier machte man sich erst einmal anhand eines vorgegebenen Satzes an Prioritäten über Simulationen auf die Suche nach passenden Werkstoffen. Unter hunderttausenden Materialien sollten hier nicht nur solche gefunden werden, die gute Ergebnisse bringen - es sollten auch möglichst wenige teure oder seltene Rohstoffe zum Einsatz kommen.Das Ergebnis soll nun eine Batterie sein, die in Elektroautos bei gleicher Kapazität nur noch halb so groß ist wie ein aktueller Lithium-Ionen-Akku. Hinzu kommt natürlich die höhere Sicherheit im Vergleich mit der bisher führenden Technologie. Außerdem will Nissan die Möglichkeit bieten, den neuen Stromspeicher in rund 15 Minuten komplett zu füllen.
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