Intel legt plötzlich das beste Quartal seiner Firmengeschichte hin
Der Chiphersteller Intel strafte einmal mehr alle Zweifler ab und vermeldete glänzende Geschäftszahlen. Während die Konkurrenz gerade schwächelt, kann der große Halbleiter-Konzern sich schlicht nicht über das Marktumfeld beklagen. Selbst der Absatz in den von einer jahrenlangen Krise geplagten PC-Markt läuft derzeit überraschend gut.
Infografik: Intel im 3. Quartal 2018
Diverse andere Firmen aus dem gleichen Sektor hatten zuletzt recht schwache Zahlen vorgelegt. Und nun trat Bob Swan, der Interims-Chef Intels, vor die Öffentlichkeit und erklärte: "In diesem Sommer haben wir unser 50-jähriges Jubiläum gefeiert - und dieses war nun das beste Quartal in unserer 50-jährigen Geschichte." Der Manager, der gleichzeitig auch Finanzchef des Unternehmens ist, nahm das auch zum Anlass, um die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr nach oben zu korrigieren.
In den letzten drei Monaten hat Intel immerhin einen Umsatz von 19,2 Milliarden Dollar generiert. Das sind satte 19 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Daraus resultierte ein Nettogewinn von 6,5 Milliarden Dollar, was einem Wachstum um 34 Prozent entspricht. Die stärkste Einnahmensteigerung kam dabei einmal mehr aus dem Geschäft mit Server-Chips: Der immer weitergehende Ausbau von Datenzentren ließ Intels Einnahmen hier um 26 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar klettern.
Etwas unsicher gestaltet sich allerdings die Zukunft. In diesem Jahr wird es hier nach Ansicht von Swan noch keine Probleme geben. Auch nicht aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China. Wie Swan ausführte, gehe auch bei den chinesischen Tech-Konzernen der Ausbau der Infrastruktur weiter und bei Datenzentren geht aktuell kein Weg an dem Prozessor-Herstellern aus den USA vorbei. Allerdings könnte es hier im Laufe des kommenden Jahres durchaus zu Veränderungen kommen.
Infografik: Intel im 3. Quartal 2018
Diverse andere Firmen aus dem gleichen Sektor hatten zuletzt recht schwache Zahlen vorgelegt. Und nun trat Bob Swan, der Interims-Chef Intels, vor die Öffentlichkeit und erklärte: "In diesem Sommer haben wir unser 50-jähriges Jubiläum gefeiert - und dieses war nun das beste Quartal in unserer 50-jährigen Geschichte." Der Manager, der gleichzeitig auch Finanzchef des Unternehmens ist, nahm das auch zum Anlass, um die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr nach oben zu korrigieren.
In den letzten drei Monaten hat Intel immerhin einen Umsatz von 19,2 Milliarden Dollar generiert. Das sind satte 19 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Daraus resultierte ein Nettogewinn von 6,5 Milliarden Dollar, was einem Wachstum um 34 Prozent entspricht. Die stärkste Einnahmensteigerung kam dabei einmal mehr aus dem Geschäft mit Server-Chips: Der immer weitergehende Ausbau von Datenzentren ließ Intels Einnahmen hier um 26 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar klettern.
PC-Chips laufen gut
Aber auch im PC-Bereich ging es ordentlich nach oben. Hier verbuchte Intel ein Umsatzplus um 16 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar. Das ist nach den Problemen des PC-Sektors der letzten Jahre durchaus ein ziemlich erstaunliches Ergebnis - und vor allem auch angesichts der wiedererstarkten Konkurrenz von AMD.Etwas unsicher gestaltet sich allerdings die Zukunft. In diesem Jahr wird es hier nach Ansicht von Swan noch keine Probleme geben. Auch nicht aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China. Wie Swan ausführte, gehe auch bei den chinesischen Tech-Konzernen der Ausbau der Infrastruktur weiter und bei Datenzentren geht aktuell kein Weg an dem Prozessor-Herstellern aus den USA vorbei. Allerdings könnte es hier im Laufe des kommenden Jahres durchaus zu Veränderungen kommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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