AMD wird von der Realität eingeholt:
Krypto-Flaute drückt GPU-Verkäufe
Den US-Chiphersteller AMD holt die Realität ein. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel gestern im nachbörslichen Handel vorrübergehend um rund 22 Prozent, nachdem das Unternehmen aufgrund eines erheblichen Rückgangs der Nachfrage bei Grafikprozessoren eine Gewinnwarnung herausgeben musste.
Bis vor kurzem konnten AMD und andere Grafikspezialisten wie Nvidia von einer erheblichen Nachfrage rund um ihre Grafikprozessoren profitieren, weil diese häufig zum Zwecke des Crypto-Minings eingesetzt wurden. Inzwischen hat allerdings die Nachfrage rund um Bitcoin, Blockchain & Co deutlich nachgelassen, was nun auch auf das Interesse an Grafikchips durchschlägt.
Wie AMD-Chefin Lisa Su im Rahmen eines Konferenzgesprächs anlässlich der Bekanntgabe der Geschäftszahlen des Unternehmens verlauten ließ, sank der Umsatz aus dem Grafikgeschäft im jüngsten Quartal gegenüber den drei Monaten davor um sechs Prozent. Hatte AMD zuvor noch 1,09 Milliarden Dollar mit Grafikchips umgesetzt, waren es zuletzt "nur noch" rund 938 Millionen Dollar.
Su gestand außerdem ein, dass man durch die gesunkene Nachfrage für Grafikprozessoren mit stagnierenden Zahlen für das Grafikgeschäft rechnet. Außerdem sei für das Jahr 2019 mit einem schlechten Start zu rechnen. Der Rückgang der Nachfrage sei zudem stärker ausgefallen, als das Unternehmen selbst erwartet habe. Die AMD-Chefin zeigte sich allerdings auch hoffnungvoll, das die bevorstehende Einführung anderer neuer Produkte die Schwäche bei Grafikchips abfedern könnten.
Su sagte, dass man zwar mit einem leichten Rückgang bei Grafikchips gerechnet habe, aber nicht mit einem derart kräftige Einbruch. In der ersten Jahreshälfte sei die Nachfage enorm gewesen, doch seien inzwischen überschüssige Kapazitäten in der Lieferkette vorhanden, während AMD selbst mit vollen Lagern zu kämpfen habe.
Insgesamt meldete AMD für das letzte Quartal einen Gewinn von 102 Millionen Dollar, womit man den Vorjahreswert von gut 71 Millionen Dollar erheblich übertraf. Der Gesamtumsatz stieg aufgrund des großen Interesses an den neuen Ryzen-CPUs um vier Prozent auf nunmehr 1,65 Milliarden Dollar. Durch die zu erwartenden "schlechten Nachrichten" bezüglich des Grafikgeschäfts verloren die Aktien des Unternehmens bereits vor der Bekanntgabe der eigentlichen Zahlen um 9,2 Prozent an Wert.
Wie AMD-Chefin Lisa Su im Rahmen eines Konferenzgesprächs anlässlich der Bekanntgabe der Geschäftszahlen des Unternehmens verlauten ließ, sank der Umsatz aus dem Grafikgeschäft im jüngsten Quartal gegenüber den drei Monaten davor um sechs Prozent. Hatte AMD zuvor noch 1,09 Milliarden Dollar mit Grafikchips umgesetzt, waren es zuletzt "nur noch" rund 938 Millionen Dollar.
Su gestand außerdem ein, dass man durch die gesunkene Nachfrage für Grafikprozessoren mit stagnierenden Zahlen für das Grafikgeschäft rechnet. Außerdem sei für das Jahr 2019 mit einem schlechten Start zu rechnen. Der Rückgang der Nachfrage sei zudem stärker ausgefallen, als das Unternehmen selbst erwartet habe. Die AMD-Chefin zeigte sich allerdings auch hoffnungvoll, das die bevorstehende Einführung anderer neuer Produkte die Schwäche bei Grafikchips abfedern könnten.
Su sagte, dass man zwar mit einem leichten Rückgang bei Grafikchips gerechnet habe, aber nicht mit einem derart kräftige Einbruch. In der ersten Jahreshälfte sei die Nachfage enorm gewesen, doch seien inzwischen überschüssige Kapazitäten in der Lieferkette vorhanden, während AMD selbst mit vollen Lagern zu kämpfen habe.
Insgesamt meldete AMD für das letzte Quartal einen Gewinn von 102 Millionen Dollar, womit man den Vorjahreswert von gut 71 Millionen Dollar erheblich übertraf. Der Gesamtumsatz stieg aufgrund des großen Interesses an den neuen Ryzen-CPUs um vier Prozent auf nunmehr 1,65 Milliarden Dollar. Durch die zu erwartenden "schlechten Nachrichten" bezüglich des Grafikgeschäfts verloren die Aktien des Unternehmens bereits vor der Bekanntgabe der eigentlichen Zahlen um 9,2 Prozent an Wert.
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