Abkehr von Intel: Apple soll ab 2020 MacBooks mit ARM-Chips bauen
Der Analyst und High-Tech-Branchenexperte Ming-Chi Kuo meldet, dass Apple 2020 die ersten MacBooks mit eigenen ARM-Prozessoren auf den Markt bringen könnte. Der Chiphersteller TSMC, der bisher nur Prozessoren für iPhones und iPads als Auftragsfertiger baute, könnte davon massiv profitieren. Auch Chips für autonome Autos sollen geplant sein.
Der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo hat aus der Lieferkette von Apple erfahren, dass Apple bereits in den Jahren 2020 oder 2021 die Umstellung von Intel- auf ARM-basierte Prozessoren beim MacBook einleiten will. Gefertigt werden sollen sie von der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), einem Auftragsfertiger von Apple.
Kuo arbeitet als Branchenanalyst für TF Securities, einem Dienstleistungsunternehmen im Bereich des Investmentmanagements. Er erstellt dort Analysen über künftige Produktentwicklungen von Apple für die Kunden seines Arbeitgebers. Die aktuelle Vorhersage von Kuo, die von 9to5Mac veröffentlicht wurde, stützt sich auf seine Einschätzungen.
Kuo führt als Vorteil für den Wechsel zu ARM an, dass Apple durch die Umstellung eine vollständige Kontrolle über die Produktion aller Mac-Komponenten erhalten würde. Das könnte Apples Abhängigkeit von den Veröffentlichungszeitpunkten neuer Intel-Prozessoren beseitigen. Außerdem würden sich die Fertigungskosten reduzieren, da die ARM-Chips günstiger zu produzieren seien als die Intel-Prozessoren. Eine Begründung dazu lieferte Kuo aber nicht.
Kuo meint, dass Apples Chiphersteller TSMC von einem Umstieg enorm profitieren könnte. TSMC ist seit 2016 exklusiver Lieferant von Apples A-Prozessoren für iOS-Geräte. Künftig soll TSMC auch die Prozessoren für die MacBooks bauen, so Kuo.
Kuo arbeitet als Branchenanalyst für TF Securities, einem Dienstleistungsunternehmen im Bereich des Investmentmanagements. Er erstellt dort Analysen über künftige Produktentwicklungen von Apple für die Kunden seines Arbeitgebers. Die aktuelle Vorhersage von Kuo, die von 9to5Mac veröffentlicht wurde, stützt sich auf seine Einschätzungen.
Kuo führt als Vorteil für den Wechsel zu ARM an, dass Apple durch die Umstellung eine vollständige Kontrolle über die Produktion aller Mac-Komponenten erhalten würde. Das könnte Apples Abhängigkeit von den Veröffentlichungszeitpunkten neuer Intel-Prozessoren beseitigen. Außerdem würden sich die Fertigungskosten reduzieren, da die ARM-Chips günstiger zu produzieren seien als die Intel-Prozessoren. Eine Begründung dazu lieferte Kuo aber nicht.
Kuo meint, dass Apples Chiphersteller TSMC von einem Umstieg enorm profitieren könnte. TSMC ist seit 2016 exklusiver Lieferant von Apples A-Prozessoren für iOS-Geräte. Künftig soll TSMC auch die Prozessoren für die MacBooks bauen, so Kuo.
Autonomes Fahren mit ARM und Apple
Kuo geht außerdem davon aus, dass Apple ab 2023 und 2025 Assistenzsysteme für das autonome Fahren anbieten und dann ebenfalls auf ARM-Chips von TSMC setzen wird. Nur deren Chips, die dann im 3- oder 5-Nanometer-Prozess gefertigt werden sollen, seien dafür schnell genug, meint der Analyst, ohne auf Details einzugehen. TSMC hat den Bericht bisher nicht kommentiert.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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