Kampf um 10nm: TSMC könnte bald Intels günstige Chips bauen
Dem einst weltgrößten Halbleiterproduzenten der Welt, Intel, geht es zwar finanziell gut, doch unter der Oberfläche gibt es bekanntermaßen reichlich Probleme. Jetzt sieht es nach einer Auslagerung der Produktion bestimmter Prozessoren zu einem Konkurrenten aus, da Intel nur so in der Lage sein soll, die Nachfrage nach Low-End-CPUs zu befriedigen.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, steht Intel kurz davor, die Fertigung seiner Low-End-Prozessoren zu einem externen Partner auszulagern. Hintergrund sind die Schwierigkeiten des Unternehmens bei der Umstellung auf eine Fertigung im 10-Nanometer-Maßstab, die inzwischen die Kapazitäten bei der bestehenden Produktion mit 14 Nanometern Strukturbreite stark beeinträchtigt haben sollen.
Weil diverse Kunden über Engpässe bei der Verfügbarkeit von Intels "Gemini Lake"-SoCs klagen, sucht der Konzern händeringend nach einer Möglichkeit, die bestehende Nachfrage zu befriedigen. Als Lösung steht deshalb eine Verlagerung der Fertigung dieser Chips zu einem Vertragsfertiger, wobei eigentlich nur ein Unternehmen für einen so kurzfristigen Wechsel in Frage kommen soll.
Ausgerechnet der weltgrößte Vertragsfertiger für Halbleiterprodukte, die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), soll als aussichtsreichster Kandidat für die Kooperation mit Intel gelten. Angeblich ist nur TSMC in der Lage, innerhalb kürzester Zeit entsprechende Ressourcen bereitzustellen, sei es in Form von Fertigungskapazitäten oder auch den zum Beginn der Produktion nötigen Schritten.
Angeblich laufen die Gespräche mit TSMC bereits seit Mitte 2018, wobei es auch um eine Auslagerung der Produktion von anderen günstigen 14-Nanometer-SoCs gehen soll. Die teureren Core- und Xeon-Prozessoren will Intel wegen der höheren Margen weiter selbst fertigen, heißt es außerdem.
TSMC hat schon früher Chips für Intel produziert, darunter einige Atom-Prozessoren und die SoFIA-Mobil-SoCs. Aktuell produziert TSMC bereits die FPGA-Chips von Intel.
Weil diverse Kunden über Engpässe bei der Verfügbarkeit von Intels "Gemini Lake"-SoCs klagen, sucht der Konzern händeringend nach einer Möglichkeit, die bestehende Nachfrage zu befriedigen. Als Lösung steht deshalb eine Verlagerung der Fertigung dieser Chips zu einem Vertragsfertiger, wobei eigentlich nur ein Unternehmen für einen so kurzfristigen Wechsel in Frage kommen soll.
Ausgerechnet der weltgrößte Vertragsfertiger für Halbleiterprodukte, die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), soll als aussichtsreichster Kandidat für die Kooperation mit Intel gelten. Angeblich ist nur TSMC in der Lage, innerhalb kürzester Zeit entsprechende Ressourcen bereitzustellen, sei es in Form von Fertigungskapazitäten oder auch den zum Beginn der Produktion nötigen Schritten.
Angeblich laufen die Gespräche mit TSMC bereits seit Mitte 2018, wobei es auch um eine Auslagerung der Produktion von anderen günstigen 14-Nanometer-SoCs gehen soll. Die teureren Core- und Xeon-Prozessoren will Intel wegen der höheren Margen weiter selbst fertigen, heißt es außerdem.
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