Intel soll Arbeit an 10nm-CPUs aufgegeben haben - Intel dementiert
Der US-Halbleitergigant Intel soll seine Bemühungen der Fertigung von Prozessoren im 10-Nanometer-Maßstab aufgegeben haben. Dies berichtet ein für gewöhnlich bestens informierter Journalist, woraufhin Intel inzwischen mit einem ausdrücklichen Dementi reagiert hat. Dass Intel diverse Probleme rund um die Schrumpfung seiner Fertigungstechnologie hat, lässt sich allerdings nicht leugnen.
Zunächst berichtete Chipspezialist Charlie Demerjian auf seinem Portal SemiAccurate, dass Intel inzwischen "den Stecker gezogen hat", was die Arbeit an neuen Prozessoren auf Basis einer Strukturbreite von nur noch 10 Nanometern angeht. Demerjian beruft sich dabei auf anonyme Quellen aus dem direkten Umfeld des Chipkonzerns, ohne allerdings konkrete Angaben zum Ursprung seiner Angaben zu machen.
Er hatte Intel in der Vergangenheit vielfach vorgeworfen, Anleger und Öffentlichkeit mit falschen Angaben zu Fortschritten bei der Schrumpfung der Prozessoren getäuscht zu haben. Seit Jahren behauptet Demerjian, dass die von Intel angestrebte Art der Umstellung auf eine Fertigung mit 10 Nanometern Strukturbreite finanziell nicht machbar sei.
Anscheinend sind nun auch finanzielle Überlegungen der Grund für die Aussage von Demerjians Quellen, dass Intel die Arbeit an 10-Nanometer-Chips aufgegeben hat. Zuletzt hatte Intel in seinem Geschäftsbericht behauptet, dass man zwar die Einführung der neuen Chips auf das kommende Jahr verschieben müsse, aber dennoch gute Fortschritte gemacht habe. Eigentlich sollten derartige Chips bereits vor rund vier Jahren auf den Markt kommen.
In die gleiche Kerbe schlägt Intel nun auch mit seinem oben eingebundenen Dementi der Angaben von Demerjian über Twitter. Demnach seien die heute veröffentlichten Medienberichte zum Ende der Arbeit an einem 10nm-Fertigungsprozess nicht wahr. Man mache stattdessen Fortschritte bei der Umsetzung des Vorhabens, wobei die Ausbeute in der Testproduktion im Einklang mit dem im Geschäftsbericht kürzlich genannten Zeitplan zunehme.
Für Intel wird die weitere Schrumpfung seiner Chips immer mehr zum Problem. Während diverse Konkurrenten wie Qualcomm, Nvidia, AMD und Samsung mittlerweile entweder beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC oder wie Samsung in eigenen Werken Chips im noch kleineren 7-Nanometer-Maßstab herstellen und nach und nach auf den Markt bringen, "hängt" der einst weltgrößte Halbleiterfertiger Intel weiter hinterher.
Er hatte Intel in der Vergangenheit vielfach vorgeworfen, Anleger und Öffentlichkeit mit falschen Angaben zu Fortschritten bei der Schrumpfung der Prozessoren getäuscht zu haben. Seit Jahren behauptet Demerjian, dass die von Intel angestrebte Art der Umstellung auf eine Fertigung mit 10 Nanometern Strukturbreite finanziell nicht machbar sei.
In die gleiche Kerbe schlägt Intel nun auch mit seinem oben eingebundenen Dementi der Angaben von Demerjian über Twitter. Demnach seien die heute veröffentlichten Medienberichte zum Ende der Arbeit an einem 10nm-Fertigungsprozess nicht wahr. Man mache stattdessen Fortschritte bei der Umsetzung des Vorhabens, wobei die Ausbeute in der Testproduktion im Einklang mit dem im Geschäftsbericht kürzlich genannten Zeitplan zunehme.
Für Intel wird die weitere Schrumpfung seiner Chips immer mehr zum Problem. Während diverse Konkurrenten wie Qualcomm, Nvidia, AMD und Samsung mittlerweile entweder beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC oder wie Samsung in eigenen Werken Chips im noch kleineren 7-Nanometer-Maßstab herstellen und nach und nach auf den Markt bringen, "hängt" der einst weltgrößte Halbleiterfertiger Intel weiter hinterher.
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