Preise für SSDs und RAM sollen demnächst spürbar sinken
Für die Nutzer gibt es aus dem Speicher-Sektor gute Nachrichten. Da die angespannte Nachfrage sich langsam abbaut, beginnen nach und nach die Preise zu sinken. Und der Trend wird sich im Laufe des kommenden Jahres sowohl bei Flash-Komponenten als auch Arbeitsspeicher fortsetzen.
Das geht aus aktuellen Analysen der Marktforscher von DRAMeXchange hervor, die sich auf das Segment der verschiedenen Speicherchips spezialisiert haben. Diese rechnen über die Produktklassen hinweg damit, dass die Durchschnittspreise um rund 15 Prozent zum heutigen Niveau sinken werden. Das betrifft in der Betrachtung natürlich erst einmal die Großhandelspreise, doch schlagen sich diese letztlich auch in den Kosten für die Endkunden nieder.
Dass Veränderungen anstehen, bemerkten die Marktforscher schon im Laufe des aktuellen dritten Quartals. Normalerweise ziehen die Preise hier spürbar an, weil die Hardware-Hersteller sich für das Weihnachtsgeschäft rüsten und entsprechend mehr Komponenten kaufen. Trotz dieses Effekts wurden Arbeitsspeicher-Chips aber nur um 1 bis 2 Prozent teurer.
Bei Arbeitsspeicher verweisen die Marktforscher von DRAMeXchange auf die Tatsache, dass es in der Branche eine anhaltende Überproduktion gibt. Und da die Fertigungskapazitäten gemäß der aktuellen Pläne im kommenden Jahr um weitere 22 Prozent steigen werden - und damit stärker als die Nachfrage - entspannt sich die Lage kaum. Für den Kunden ist das eine gute Sache. Denn der Preis für Arbeitsspeicher-Chips soll am Großmarkt so um weitere 15 bis 20 Prozent nach unten gehen.
Es ist hier natürlich zu beachten, dass es sich um die Verkäufe ab Chiphersteller handelt. Die Preise für den Endkunden werden noch durch verschiedene andere Faktoren bestimmt. Und fallende Preise kommen bei diesen auch meist mit einer gewissen Verzögerung an. Es dürfte aber trotzdem damit gerechnet werden können, dass insbesondere SSDs und Speicherriegel um den Jahreswechsel herum günstiger zu haben sein werden. Es lohnt sich also aller Voraussicht nach, mit einer Anschaffung noch etwas zu warten, wenn dies möglich ist.
Dass Veränderungen anstehen, bemerkten die Marktforscher schon im Laufe des aktuellen dritten Quartals. Normalerweise ziehen die Preise hier spürbar an, weil die Hardware-Hersteller sich für das Weihnachtsgeschäft rüsten und entsprechend mehr Komponenten kaufen. Trotz dieses Effekts wurden Arbeitsspeicher-Chips aber nur um 1 bis 2 Prozent teurer.
Bei Flash geht es schon abwärts
Der Preis für NAND-Flash, der in Smartphone, SSDs und vielen anderen Produkten verbaut wird, sank in den letzten Wochen sogar um 10 Prozent. Die Marktforscher rechnen nun damit, dass es im Laufe des vierten Quartals um weitere 15 Prozent nach unten geht. Und auch die modernen 3D TLC NAND-Chips werden hierbei keine Ausnahme machen.Bei Arbeitsspeicher verweisen die Marktforscher von DRAMeXchange auf die Tatsache, dass es in der Branche eine anhaltende Überproduktion gibt. Und da die Fertigungskapazitäten gemäß der aktuellen Pläne im kommenden Jahr um weitere 22 Prozent steigen werden - und damit stärker als die Nachfrage - entspannt sich die Lage kaum. Für den Kunden ist das eine gute Sache. Denn der Preis für Arbeitsspeicher-Chips soll am Großmarkt so um weitere 15 bis 20 Prozent nach unten gehen.
Es ist hier natürlich zu beachten, dass es sich um die Verkäufe ab Chiphersteller handelt. Die Preise für den Endkunden werden noch durch verschiedene andere Faktoren bestimmt. Und fallende Preise kommen bei diesen auch meist mit einer gewissen Verzögerung an. Es dürfte aber trotzdem damit gerechnet werden können, dass insbesondere SSDs und Speicherriegel um den Jahreswechsel herum günstiger zu haben sein werden. Es lohnt sich also aller Voraussicht nach, mit einer Anschaffung noch etwas zu warten, wenn dies möglich ist.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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