Auf Wish wimmelt es von gefälschten USB-Sticks und Speicherkarten
Die Online-Handelsplattform Wish.com ist derzeit besonders aktiv und wirbt vor allem über Facebook intensiv für "ihre" Produkte. Diese sind teilweise extrem günstig zu bekommen, laut Angaben von Wish sollen die Waren zwischen 60 und 90 Prozent günstiger als im Einzelhandel sein. Doch dabei geht es nicht immer mit rechten Dingen zu.
Eine SD-Karte mit 1 TB für 11 Euro? Aber sicher...
Die günstigen Preise kommen vor allem deshalb zustande, weil die über Wish verkauften Produkte oftmals direkt von den Herstellern in China und anderen asiatischen Ländern kommen. Die Produktpalette ist dabei vielfältig, angeboten werden unter anderem Kleidung, Schmuck, Kosmetik-, Haushalts- und natürlich auch Elektronikartikel.
Gerade letztere sind populär, da Computer-Zubehör, Smartphones und sonstige Elektronik in Fernost wesentlich günstiger zu bekommen ist. Ein Dauerbrenner sind Speichermedien, Speicherkarten und USB-Sticks kann man schließlich immer gebrauchen.
Die Ausfallsquote war hier beachtlich, nämlich 100 Prozent, alle bestellten Speicher waren defekt oder hielten (nicht ansatzweise), was sie versprachen. Allerdings ist der Betrug zumeist schon auf den ersten Blick erkennbar: Denn laut c't werden etwa USB-Sticks zu teilweise "grotesk niedrigen Preisen" angeboten (2 TB für 14 Euro), bei MicroSD-Karten versprechen die Händler Kapazitäten, die es derzeit noch gar nicht gibt.
Selbst wenn man eine Karte mit einer machbaren bzw. gängigen Größe bestellt, ist die Gefahr groß, einen Fake zu erwischen. So testete das Magazin u. a. eine MicroSD-Karte mit angeblichen 128 GB, diese war aber nach nur wenigen geschriebenen Gigabytes defekt. Kurzum: Man sollte von Wish.com eher die Finger lassen. Das meint auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, diese hat vor einem Monat eine offizielle Warnung in Richtung Wish.com ausgesprochen.
Siehe auch: Geprellte Käufer - Verbraucherzentrale warnt vor Wish-Shopping-App
Eine SD-Karte mit 1 TB für 11 Euro? Aber sicher...
Die günstigen Preise kommen vor allem deshalb zustande, weil die über Wish verkauften Produkte oftmals direkt von den Herstellern in China und anderen asiatischen Ländern kommen. Die Produktpalette ist dabei vielfältig, angeboten werden unter anderem Kleidung, Schmuck, Kosmetik-, Haushalts- und natürlich auch Elektronikartikel.
Gerade letztere sind populär, da Computer-Zubehör, Smartphones und sonstige Elektronik in Fernost wesentlich günstiger zu bekommen ist. Ein Dauerbrenner sind Speichermedien, Speicherkarten und USB-Sticks kann man schließlich immer gebrauchen.
Hohes Risiko
Doch auf Wish.com muss man enorm aufpassen. Denn die niedrigen Preise kommen auch deshalb zustande, weil das Risiko enorm hoch ist, defekte oder gefälschte (und meist beides) Waren zu bekommen. Das Technik-Magazin c't wollte es genauer wissen und hat dazu auf Wish mehrere Testbestellungen durchgeführt.Die Ausfallsquote war hier beachtlich, nämlich 100 Prozent, alle bestellten Speicher waren defekt oder hielten (nicht ansatzweise), was sie versprachen. Allerdings ist der Betrug zumeist schon auf den ersten Blick erkennbar: Denn laut c't werden etwa USB-Sticks zu teilweise "grotesk niedrigen Preisen" angeboten (2 TB für 14 Euro), bei MicroSD-Karten versprechen die Händler Kapazitäten, die es derzeit noch gar nicht gibt.
Selbst wenn man eine Karte mit einer machbaren bzw. gängigen Größe bestellt, ist die Gefahr groß, einen Fake zu erwischen. So testete das Magazin u. a. eine MicroSD-Karte mit angeblichen 128 GB, diese war aber nach nur wenigen geschriebenen Gigabytes defekt. Kurzum: Man sollte von Wish.com eher die Finger lassen. Das meint auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, diese hat vor einem Monat eine offizielle Warnung in Richtung Wish.com ausgesprochen.
Siehe auch: Geprellte Käufer - Verbraucherzentrale warnt vor Wish-Shopping-App
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