QLC-Flash macht es billiger:
Crucial stellt seine erste PCIe-SSD P1 vor
Mit der P1 stellt der Hersteller Crucial nicht nur seine erste PCIe-SSD vor, sondern hat auch noch eine echte Marktbesonderheit zu bieten: Die neue Festplatte ist eine der ersten SSDs die mit QLC-Flash ausgerüstet ist, was das Speichern von 4 Bits pro Zelle ermöglicht und die Fertigungskosten verringert. Den Start macht die Platte mit 500 GB und 1 TB.
Die Crucial P1...
...kommt mit QLC-Flash
Da QLC-Flash beim Lesen und Schreiben prinzipiell aber langsamere Werte erreicht als die Vorgänger-Technik, greift Crucial zu ein paar Tricks, um diesen Nachteil auszugleichen. In seiner ersten PCIe-SSD setzt das Unternehmen so auf einen dynamischen SLC-Cache, der bei einem 1-TB-Laufwerk bis zu 150 GB groß ist. Wie das Unternehmen ausführt, erfolgt so eine permanente Schaltung von 5 bis 12 GB als SLC-Cache, der dynamische Anteil beläuft sich dann noch auf 7 Prozent des freien Bereichs der SSD. Crucial will so "in der Praxis" verhindern, dass Anwender Nachteile des langsameren Schreibens der SSD zu spüren bekommen.
Bei ersten Tests kann die P1 beim Lesen sequenzieller Daten rund 1,7 GB/s erreichen, knapp 1 GB/s werden beim Schreiben registriert. Erfolgt der Zugriff auf zufällig verteilte Daten, kann die neue PCIe-SSD 140.000 IOPS leisten - Crucial hatte hier im Bezug auf das Schreiben zufälliger Daten mehr versprochen, in der Praxis werden diese Abweichungen aber kaum spürbar sein.
Neuer Speicher mit vierfach Zellen kostet beim Zusammenbauen weniger
Crucial kann bei seinem neuen PCIe-SSD-Modell einige Premieren feiern. Zunächst liefert die Micron-Tochter damit erstmals eine SSD auf PCIe-Basis aus, mit dem Einsatz von QLC-Flash (Quadruple Level Cell) ist man darüber hinaus auch noch eines der ersten Unternehmen, das die neuen Speicherzellen in einem Endkunden-SSD-Produkt verbaut. Die P1 bringt damit 4 Bit pro Zelle unter und weist laut heise geringere Produktionskosten auf als der aktuell übliche TCL-Flash (Triple Level Cell).
Die Crucial P1...
...kommt mit QLC-Flash
Da QLC-Flash beim Lesen und Schreiben prinzipiell aber langsamere Werte erreicht als die Vorgänger-Technik, greift Crucial zu ein paar Tricks, um diesen Nachteil auszugleichen. In seiner ersten PCIe-SSD setzt das Unternehmen so auf einen dynamischen SLC-Cache, der bei einem 1-TB-Laufwerk bis zu 150 GB groß ist. Wie das Unternehmen ausführt, erfolgt so eine permanente Schaltung von 5 bis 12 GB als SLC-Cache, der dynamische Anteil beläuft sich dann noch auf 7 Prozent des freien Bereichs der SSD. Crucial will so "in der Praxis" verhindern, dass Anwender Nachteile des langsameren Schreibens der SSD zu spüren bekommen.
Bei ersten Tests kann die P1 beim Lesen sequenzieller Daten rund 1,7 GB/s erreichen, knapp 1 GB/s werden beim Schreiben registriert. Erfolgt der Zugriff auf zufällig verteilte Daten, kann die neue PCIe-SSD 140.000 IOPS leisten - Crucial hatte hier im Bezug auf das Schreiben zufälliger Daten mehr versprochen, in der Praxis werden diese Abweichungen aber kaum spürbar sein.
Bis zu 2 TB an Bord
Ab heute soll die P1 mit Kapazitäten von 500 GB und 1 TB ausgeliefert werden, die das Unternehmen für 113 Euro beziehungsweise 225 Euro anbietet. Zu einem aktuell noch nicht genannten Zeitpunkt wird Crucial dann noch eine Version mit 2 TB auf den Markt bringen, Preise sind hier von dem Unternehmen bisher noch nicht genannt worden. Ein Blick in unseren WinFuture-Preisvergleich zeigt aber: Notebooksbilliger listet die 2-TB-Version schon jetzt zum Preis von 499 Euro mit einem voraussichtlichen Erscheinungstermin am 26.10.2018.
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