iPhone XS und XS Max: Für Apple ist vor allem der Speicher ein Goldesel
Der kalifornische Hersteller verkauft seit kurzem zwei der drei neu angekündigten iPhones, das XS und XS Max. Diese sind erstmals in Varianten mit 512 Gigabyte Speicher erhältlich, das ist doppelt soviel wie bei der Generation davor. Doch Apple-Kunden müssen das teuer bezahlen, denn so viel Speicher hat seinen Preis - einen zu hohen, wie Experten meinen.
Die 512-Gigabyte-Option bietet Apple erstmals an und für den kalifornischen Konzern ist das vor allem eines: Ein gutes Geschäft. Denn wie Bloomberg berichtet, stellt Apple seinen Kunden dieses Mehr an Speicher auch unverhältnismäßig hoch in Rechnung. Denn iPhone-Käufer zahlen wesentlich mehr als Apple an die Zulieferer überweist.
Das ist an sich auch legitim, doch zuletzt sind die Speicherpreise wieder rapide gefallen. Apple gibt diesen Preisvorteil aber nicht ansatzweise an seine Kunden weiter. Das ist (aus Sicht Apples) durchaus eine Notwendigkeit, denn auch Apple hat es mit einem übersättigten Markt zu tun. Die Kalifornier regieren darauf mit angehobenen Preisen für die iPhones, dazu kommen neue digitale Dienste. Den Umstand, dass man insgesamt weniger Geräte verkauft, decken aber auch die gesunkenen Komponentenpreise ab.
Gleichzeitig hat sich der Preis für NAND-Speicher im Vergleich zu vor einem Jahr halbiert. Allerdings könnte ein Grund für die unverändert hohen Preise beim iPhone sein, dass Apple Komponentenpreise in der Regel vertraglich bindet und diese Verträge nach wie vor einen alten Preis festgesetzt haben. Dennoch zahlen Apple-Kunden auch im Vergleich zu anderen Herstellern deutlich mehr. Bei Samsung und dem Note 9 beispielsweise zahlen Käufer 65 Cent je Gigabyte mehr, um auf eine höhere Speicherausstattung zu kommen.
iPhone Xs & Xs Max vorgestellt Größer, schneller, besser - Alle Details Apple iPhone Xr vorgestellt Alle Details zum günstigsten neuen iPhone
Das ist an sich auch legitim, doch zuletzt sind die Speicherpreise wieder rapide gefallen. Apple gibt diesen Preisvorteil aber nicht ansatzweise an seine Kunden weiter. Das ist (aus Sicht Apples) durchaus eine Notwendigkeit, denn auch Apple hat es mit einem übersättigten Markt zu tun. Die Kalifornier regieren darauf mit angehobenen Preisen für die iPhones, dazu kommen neue digitale Dienste. Den Umstand, dass man insgesamt weniger Geräte verkauft, decken aber auch die gesunkenen Komponentenpreise ab.
78 Cent pro Gigabyte
Der Analyst Wayne Lam erläutert gegenüber Bloomberg, dass Apple pro Gigabyte 25 Cent bezahlt, seinen Kunden aber 78 Cent verrechnet. Das bedeutet, dass man vom in Sachen Speicher kleinsten iPhone mit 64 Gigabyte rund 350 Dollar mehr bezahlen muss, um zum 512-GB-Modell zu kommen.Gleichzeitig hat sich der Preis für NAND-Speicher im Vergleich zu vor einem Jahr halbiert. Allerdings könnte ein Grund für die unverändert hohen Preise beim iPhone sein, dass Apple Komponentenpreise in der Regel vertraglich bindet und diese Verträge nach wie vor einen alten Preis festgesetzt haben. Dennoch zahlen Apple-Kunden auch im Vergleich zu anderen Herstellern deutlich mehr. Bei Samsung und dem Note 9 beispielsweise zahlen Käufer 65 Cent je Gigabyte mehr, um auf eine höhere Speicherausstattung zu kommen.
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