Speicherkarten: Neuer SD-Standard steigert den Datendurchsatz enorm
Speicherkarten sollen in den kommenden Jahren nicht mehr das Nadelöhr bei hochauflösenden Aufnahmen darstellen. Eine Weiterentwicklung des Standards für SD-Karten bringt eine enorme Steigerung des Datendurchsatzes mit sich.
Die entsprechenden Spezifikationen sind nun durch die SD Association als zuständiges Industriekonsortium verabschiedet worden. In der Standard-Version SD 8.0 setzt man auf Schnittstellen, die auf NVMe und PCI-Express beruhen. So sollen sich Speicherkarten bauen lassen, die Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von bis zu 4 Gigabyte pro Sekunde ermöglichen.
In den Spezifikationen sind zwei Verfahren zur Umsetzung der Datenschnittstelle vorgesehen. Die Schwächere wird dabei auf PCIe 3.0 x2- oder PCIe 4.0 x1-Architekturen setzen und dürfte in preiswerteren Modellen der Speichermedien Verwendung finden. Hier werden Datendurchsätze von rund 2 Gigabyte pro Sekunde erreicht. In der High-End-Variante kommt hingegen PCIe 4.0 x2 zum Einsatz, so dass die Geschwindigkeit auf die genannten 4 Gigabyte pro Sekunde steigen kann.
Die zwei Pin-Designs des neuen Standards
Mit der neuen Spezifikation soll der Speicherkarten-Standard über die kommenden Jahre hinweg in der Lage sein, die Anforderungen, die sich aus der Entwicklung seines Einsatzgebietes herausbilden, zu erfüllen. Ob nun RAW-Aufnahmen oder 8K-Videos weggeschrieben werden müssen - zu Wartezeiten kommt es so nicht mehr. Und auch andere Anwendungen wie Gaming-Systeme, leistungsfähige IoT-Applikationen oder Automotive-Produkte lassen sich so mit neuen SD-Karten umsetzen.
In den Spezifikationen sind zwei Verfahren zur Umsetzung der Datenschnittstelle vorgesehen. Die Schwächere wird dabei auf PCIe 3.0 x2- oder PCIe 4.0 x1-Architekturen setzen und dürfte in preiswerteren Modellen der Speichermedien Verwendung finden. Hier werden Datendurchsätze von rund 2 Gigabyte pro Sekunde erreicht. In der High-End-Variante kommt hingegen PCIe 4.0 x2 zum Einsatz, so dass die Geschwindigkeit auf die genannten 4 Gigabyte pro Sekunde steigen kann.
Die zwei Pin-Designs des neuen Standards
Dritte Pin-Reihe kommt
Die SD-Karten des ersten Typs werden genauso aussehen wie die derzeitigen Modelle nach SD 7.0-Standard und über zwei Pin-Reihen verfügen. Für die Karten, die mit den höheren Bandbreiten arbeiten sollen, wird hingegen eine dritte Pin-Reihe eingeführt. Das Design der ersten beiden Reihen bleibt dabei gleich, so dass die Speichermedien abwärtskompatibel sind und mit entsprechend geringeren Geschwindigkeiten auch in Slots verwendet werden können, die nur für die langsamere Version ausgelegt sind.Mit der neuen Spezifikation soll der Speicherkarten-Standard über die kommenden Jahre hinweg in der Lage sein, die Anforderungen, die sich aus der Entwicklung seines Einsatzgebietes herausbilden, zu erfüllen. Ob nun RAW-Aufnahmen oder 8K-Videos weggeschrieben werden müssen - zu Wartezeiten kommt es so nicht mehr. Und auch andere Anwendungen wie Gaming-Systeme, leistungsfähige IoT-Applikationen oder Automotive-Produkte lassen sich so mit neuen SD-Karten umsetzen.
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