Billiger Strom: Erste Krypto-Miner bauen jetzt ihr eigenes Kraftwerk
Um möglichst günstig an eigene Spekulations-Objekte zu kommen, versuchen nicht gerade wenige Nutzer selbst Kryptowährungs-Einheiten zu generieren - und das funktioniert vor allem dort, wo man vergleichsweise günstig an Energie kommt. Das kanadische Unternehmen DMG Blockchain geht nun allerdings noch einen deutlichen Schritt weiter.
Laut einem Bericht des US-Magazins Motherboard baut die Firma gerade ein eigenes Wasserkraftwerk. Dieses soll durchaus auch Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Der Hauptzweck besteht aber letztlich darin, die GPU-Cluster mit Energie zu versorgen, die Rechenleistung für die Verwaltung von Kryptowährungs-Blockchains bereitstellen.
Die virtuellen Währungen funktionieren in dieser Hinsicht jeweils nach dem gleichen Prinzip: Durch eine gigantische Datenbank lässt sich jederzeit nachvollziehen, wie viele Währungseinheiten es insgesamt gibt, über welche Wege sie transferiert wurden und in welchen Wallets sie nun gespeichert sind. Das erfordert natürlich einen immer größer werdenden Bedarf an Rechenkapazitäten.
Schätzungen gehen inzwischen dahin, dass die Kryptowährungen aufgrund ihres grundlegenden Konzeptes inzwischen einen signifikanten Teil der global erzeugten elektrischen Energie beanspruchen. Und angesichts der Dimensionen, die das inzwischen angenommen hat, ist es durchaus folgerichtig, dass irgendwer versucht, die eigenen Kosten durch den Bau eines Kraftwerkes im Zaum zu halten.
Unklar ist aktuell noch, mit welcher Leistung das Kraftwerk operieren wird. Es handelt sich hier nicht gerade im eine kleine Hausanlage, allerdings ist es auch weit von einem großen System entfernt, wie es von Energieversorgern verwendet wird. Die Investition in die Anlage liegt dem Vernehmen nach bei einigen Millionen Dollar, die auch erst einmal wieder hereingerechnet werden müssen.
Die virtuellen Währungen funktionieren in dieser Hinsicht jeweils nach dem gleichen Prinzip: Durch eine gigantische Datenbank lässt sich jederzeit nachvollziehen, wie viele Währungseinheiten es insgesamt gibt, über welche Wege sie transferiert wurden und in welchen Wallets sie nun gespeichert sind. Das erfordert natürlich einen immer größer werdenden Bedarf an Rechenkapazitäten.
Enorme Betriebskosten
Damit die Nutzer diese auch zur Verfügung stellen, ist ein Belohnungssystem in den Komplex integriert: Je mehr Kapazitäten ein Anwender zur Verwaltung der Blockchain und die Berechnung von Transaktionen zur Verfügung stellt, umso höher steigt seine Chance, eine neue Währungseinheit zu erhalten. Vereinfacht wird dieses Verfahren dann meist so dargestellt, dass die neuen Einheiten selbst auf immer komplexere Weise berechnet würden.Schätzungen gehen inzwischen dahin, dass die Kryptowährungen aufgrund ihres grundlegenden Konzeptes inzwischen einen signifikanten Teil der global erzeugten elektrischen Energie beanspruchen. Und angesichts der Dimensionen, die das inzwischen angenommen hat, ist es durchaus folgerichtig, dass irgendwer versucht, die eigenen Kosten durch den Bau eines Kraftwerkes im Zaum zu halten.
Unklar ist aktuell noch, mit welcher Leistung das Kraftwerk operieren wird. Es handelt sich hier nicht gerade im eine kleine Hausanlage, allerdings ist es auch weit von einem großen System entfernt, wie es von Energieversorgern verwendet wird. Die Investition in die Anlage liegt dem Vernehmen nach bei einigen Millionen Dollar, die auch erst einmal wieder hereingerechnet werden müssen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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