Bill Gates: Kryptowährungen töten Menschen - Anonymität ist schlecht
Microsoft-Gründer Bill Gates äußert sich zu den meisten Themen recht diplomatisch - bei Kryptowährungen hat er hingegen eine ziemlich eindeutige Meinung, die er auch ungewohnt direkt äußert: Diese Systeme seien ziemlich direkt für den Tod einer ganzen Reihe von Menschen verantwortlich - und Anonymität sei ohnehin schlecht.
"Das Haupt-Feature der Kryptowährungen ist die Anonymität", behauptet Gates. "Ich denke nicht, dass das eine gute Sache ist." Der Microsoft-Gründer ist der Ansicht, dass staatliche Organe durchaus nachvollziehen können sollten, wer Geld wohin transferiert - natürlich um Geldwäsche, Steuerhinterziehung und die Finanzierung von Terroristen unterbinden zu können.
Wie Gates in einer Fragerunde auf Reddit ausführte, sei die Technologie aber noch direkter für großes Unheil verantwortlich. "Heute verwendet man Kryptowährungen, um Fentanyl und andere Drogen zu kaufen. Sie sind damit eine der wenigen Technologien, die direkt zum Tod von Menschen beitragen", erklärte er.
In seiner Stellungnahme zu dem Thema warnte Gates aber auch vor den massiven Spekulationen mit den Kryptowährungen, die an keiner Stelle an echte Werte gekoppelt sind. In dem gesamten System gibt es keinerlei Wertsteigerung, so dass jeder Gewinn eines Nutzers auch direkt der Verlust eines anderen ist. Geschäfte auf dieser Grundlage sind laut Gates "superriskant".
Siehe auch: Gates: KIs sind eure Freunde - auch wenn nicht alles super wird
Wie Gates in einer Fragerunde auf Reddit ausführte, sei die Technologie aber noch direkter für großes Unheil verantwortlich. "Heute verwendet man Kryptowährungen, um Fentanyl und andere Drogen zu kaufen. Sie sind damit eine der wenigen Technologien, die direkt zum Tod von Menschen beitragen", erklärte er.
Anonymität gibt es gar nicht
Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Systeme nur einen recht eingeschränkten Schutz der Anonymität bieten. Denn über die Blockchain sind die Transaktionswege jeder kleinen Einheit weit zurück nachvollziehbar. Spätestens, wenn sie dann irgendwann unter Preisgabe der Identität des Nutzers in echtes Geld getauscht oder zur Bestellung von Waren eingesetzt werden sollen, lassen sich Verbindungen herstellen - weshalb Kriminelle, die beispielsweise über Ransomware zu größeren Bitcoin-Mengen gekommen sind, immer wieder ein Problem haben, ihre Reichtümer auch wirklich nutzen zu können.In seiner Stellungnahme zu dem Thema warnte Gates aber auch vor den massiven Spekulationen mit den Kryptowährungen, die an keiner Stelle an echte Werte gekoppelt sind. In dem gesamten System gibt es keinerlei Wertsteigerung, so dass jeder Gewinn eines Nutzers auch direkt der Verlust eines anderen ist. Geschäfte auf dieser Grundlage sind laut Gates "superriskant".
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