Tschüs Suse, hallo Windows:
Linux-Aus in Niedersachsens Finanzämtern
Niedersachsen hat den Wechsel von Linux zurück auf Windows eingeläutet. In der Steuerverwaltung stehen bisher rund 13.000 Arbeitsplätze, die mit Suse Linux laufen - nun soll Zurück-Migriert werden.
Das Aus für Linux in den niedersächsischen Finanzämtern dürfte mehr eine politische Entscheidung sein, als eine absolut notwendige Maßnahme, um die Steuerverwaltung weiter "up-to-date" halten zu können. Denn obwohl das eingeführte Suse-System seit 2012 als eine Art Vorzeigeprojekt für den geglückten Umstieg galt, hatte die Landesregierung 2016 im Koalitionsvertrag festgehalten, dass man wieder zurück auf Windows wechseln wird. Einen Zeitplan gab es bislang nicht, doch nun sind die Weichen für die Rückabwicklung gestellt berichtet das Online-Magazin Heise.
Nun sollen laut Vorgabe der Landesregierung die Arbeitsplatzsysteme vereinheitlicht werden, um die Arbeitsabläufe auch wieder zu vereinfachen. Genaue Details könnten aber erst zum Ende des Jahres kommuniziert werden, denn derzeit sei man noch voll in der Planungsphase.
Eingeplant wurden im Haushalt daher jetzt für das kommende Jahr 5,9 Millionen Euro für den Start der Umstellung. In den Folgejahren sollen jeweils 7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
Niedersachsen ist dabei nicht allein. In München hatte man für die kostspielige Rück-Migration in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 50 Millionen Euro eingeplant.
Siehe auch:
Wahrscheinlich ist der Komplettumstieg auf Windows 10
Heise erhielt von einer Sprecherin des Finanzministeriums die Aussage, dass man jetzt eine "Migration der Rechner auf ein Betriebssystem von Microsoft in einer dann aktuellen Version" plant, dabei werde es sich vermutlich um Windows 10 handeln, so Heise.Misch-Masch
So ganz lief die Steuerverwaltung ohnehin nicht nur mit Open Source. Im Außendienst und für die Telearbeitsplätze setzte man weiter auf Windows.Nun sollen laut Vorgabe der Landesregierung die Arbeitsplatzsysteme vereinheitlicht werden, um die Arbeitsabläufe auch wieder zu vereinfachen. Genaue Details könnten aber erst zum Ende des Jahres kommuniziert werden, denn derzeit sei man noch voll in der Planungsphase.
Eingeplant wurden im Haushalt daher jetzt für das kommende Jahr 5,9 Millionen Euro für den Start der Umstellung. In den Folgejahren sollen jeweils 7 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.
Niedersachsen ist dabei nicht allein. In München hatte man für die kostspielige Rück-Migration in den kommenden fünf Jahren insgesamt rund 50 Millionen Euro eingeplant.
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