Künftig ohne Microsoft: Kieler Landtag will Verwaltung umstellen
Jetzt will es Schleswig-Holstein versuchen: Der Landtag in Kiel hat beschlossen, langfristig komplett auf Open-Source-Software umzurüsten. Im ersten Schritt soll nun bis zum Jahr 2020 geprüft werden, wie eine Umstellung der Verwaltung machbar ist.
CDU, Grüne und FDP wollen gemeinsam verstärkt auf sogenannte Open-Source-Software setzen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landtags. Ziel der Maßnahme soll es sein, "eine moderne und leistungsfähige Verwaltung zu gewährleisten". Damit einher geht dann natürlich auch der Weg weg von Microsofts Software-Produkten. Solche Pläne sind nun bei weitem nicht neu - aber bislang doch eher nach Erprobungsphasen zumindest in Deutschland zumeist gescheitert. Zuletzt machte München Schlagzeilen damit, nachdem Anfang der 2000er Jahre gestarteten großen Umstieg von Windows auf Linux wieder zurück zu Windows zu wechseln.
Die kostspielige Rück-Migration wird voraussichtlich bis 2022 dauern und soll insgesamt rund 50 Millionen Euro kosten.
In Kiel will man jetzt zunächst bis zum ersten Quartal 2020 durch das zentrale IT-Management des Landes untersuchen lassen, wie eine Umstellung erfolgreich glücken kann.
"Eine mit der Digitalisierung einhergehende Herausforderung ist die enorme und wachsende Marktmacht weniger, oft marktbeherrschender Konzerne", so heißt es in einer Stellungnahme der Kieler Koalitionsfraktionen. Daher müssten Politik und Verwaltung bemüht sein, "digital souveräner und unabhängiger zu werden".
Aus Sicht der Antragsteller würden durch den Einsatz der offenen Software außerdem "herstellerspezifische Sicherheitslücken" vermieden.
Siehe auch:
Die kostspielige Rück-Migration wird voraussichtlich bis 2022 dauern und soll insgesamt rund 50 Millionen Euro kosten.
Aus Fehlern lernen, Probleme umschiffen
Die Kieler wollen sich davon nicht abschrecken lassen. Andere können ganz klar von dem Erfahrungsschatz der Münchner lernen. Dort soll das größte Problem der Umgang mit der Open-Source-Software direkt bei den Anwendern in den Behörden gewesen sein. Die Mitarbeiter waren demnach unzufrieden und trieben den Linux-Abschied so voran.In Kiel will man jetzt zunächst bis zum ersten Quartal 2020 durch das zentrale IT-Management des Landes untersuchen lassen, wie eine Umstellung erfolgreich glücken kann.
"Eine mit der Digitalisierung einhergehende Herausforderung ist die enorme und wachsende Marktmacht weniger, oft marktbeherrschender Konzerne", so heißt es in einer Stellungnahme der Kieler Koalitionsfraktionen. Daher müssten Politik und Verwaltung bemüht sein, "digital souveräner und unabhängiger zu werden".
Aus Sicht der Antragsteller würden durch den Einsatz der offenen Software außerdem "herstellerspezifische Sicherheitslücken" vermieden.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Open-Source-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Die neuen Funktionen zum Patchday im September 2026
- Windows-Patchday September 2026: Das große Sicherheitsupdate ist da
- DMA: Google warnt vor massiv verschlechterter Suche für EU-Nutzer
- Flock-Verträge gekündigt, Kameras abgebaut, Firma stellt sie wieder auf
- Zelda: Ocarina of Time Remake - Nintendo nennt Datum, zeigt Gameplay
- Windows 11: Microsoft füllt gesamten Desktop-Hintergrund mit Werbung
Videos
Beliebte Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Home Assistant 2026.9 :: Viele neue Details - sowie 13 neue Integratio
d-hubs - Gestern 18:02 Uhr -
Problem mit Zugriff auf Microsoft Dienste/ Anwendungen
Justuv - Gestern 17:35 Uhr -
LibreOffice News: V 26.2.6 steht nun zum Download bereit
d-hubs - Gestern 05:23 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Mannitwo - Vorgestern 17:23 Uhr -
ODF statt Lock-in: Wer kontrolliert wirklich unsere Dokumente?
d-hubs - 05.09. 22:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen