Insta360 Luna Ultra: Kamera für mobile Videoproduktionen im Test
Die Insta360 Luna Ultra kombiniert zwei Objektive, 8K-Video, einen abnehmbaren 2-Zoll-OLED-Monitor und einen integrierten Gimbal in einem 234 Gramm leichten Gehäuse. Damit richtet sich die kompakte Kamera vor allem an mobile Creator, Vlogger und Solo-Produzenten. Im Praxiseinsatz überzeugt das Konzept mit einigen durchdachten Details, offenbart aber auch Schwächen bei Software, Zubehör und einzelnen Aufnahmefunktionen, wissen die Kollegen von ValueTech TV zu berichten.
Das kompakte Gehäuse liegt dank seiner griffigen Oberfläche gut in der Hand. Im ausgeschalteten Zustand dreht sich die Kameraeinheit nach innen und ist dadurch geschützt. Eine mitgelieferte Schutzhülle nimmt zusätzlich Zubehör auf. Besonders auffällig ist das abnehmbare OLED-Display, mit dem sich die Kamera aus einiger Entfernung bedienen oder bei Selbstaufnahmen kontrollieren lässt. Der Monitor besitzt allerdings einen eigenen Akku, der rund 20 bis 30 Minuten durchhält. Der 1.550-mAh-Hauptakku erreicht je nach Nutzung etwa 80 bis 90 Minuten Laufzeit und lässt sich mit bis zu 45 Watt schnell laden.
Bei den Kameras setzt Insta360 auf zwei native Brennweiten: 20 mm bei f/1.8 mit einem 1-Zoll-Sensor sowie 60 mm bei f/2.2 mit einem kleineren Sensor. Beide Module verfügen über 50 Megapixel, wobei aufgrund des Bildkreises nicht die komplette Sensorfläche genutzt wird. Fotos sind als JPEG oder DNG-RAW möglich. Letzteres bietet Spielraum für die Nachbearbeitung, während HEIF und HDR-Fotos fehlen.
Für Video reicht das Spektrum von Full HD mit bis zu 240 fps über 4K mit bis zu 120 fps bis hin zu 8K mit 30 fps. Beide Kameras bieten dabei weitgehend dieselben grundlegenden Aufnahmeoptionen. Neben einem direkt nutzbaren Standardprofil steht mit I-Log ein Log-Profil für umfangreichere Nachbearbeitung zur Verfügung. Die Kamera verzichtet zudem auf übermäßige interne Schärfung, was eine natürlichere Bildwirkung ermöglicht.
Die native Umschaltung zwischen 1x und 3x wird durch digitale Zoomstufen ergänzt. 2x liefert bei 4K noch brauchbare Ergebnisse, während 6x sichtbar an Details verliert. Für die beste Qualität empfiehlt es sich daher, vor allem die beiden nativen Brennweiten zu nutzen.
Eine wichtige Lücke ist die fehlende Webcam-Funktion. Gerade für Videokonferenzen, Livestreams oder Präsentationen wäre die Kombination aus Tracking und motorisierter Kameraausrichtung interessant. Auch die frei belegbaren Tasten und die fehlende Zubehörschnittstelle schränken die Flexibilität ein.
Die Luna Ultra kostet ab 729 Euro. Für 829 Euro gibt es ein Ausdauerpaket mit Akkugriff, während das 929 Euro teure Creator Bundle unter anderem Mikrofon und Weitwinkelaufsatz enthält. Insgesamt ist die Kamera ein interessantes Gesamtpaket für mobile Produktionen. Zwei Brennweiten, 8K, RAW-Fotos, zuverlässige Stabilisierung und das abnehmbare Display heben sie von vielen kompakten Alternativen ab. Wer dagegen eine Webcam, umfangreiche Individualisierung oder ein besonders flexibles Zubehörsystem erwartet, muss derzeit einige Einschränkungen in Kauf nehmen.
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Das kompakte Gehäuse liegt dank seiner griffigen Oberfläche gut in der Hand. Im ausgeschalteten Zustand dreht sich die Kameraeinheit nach innen und ist dadurch geschützt. Eine mitgelieferte Schutzhülle nimmt zusätzlich Zubehör auf. Besonders auffällig ist das abnehmbare OLED-Display, mit dem sich die Kamera aus einiger Entfernung bedienen oder bei Selbstaufnahmen kontrollieren lässt. Der Monitor besitzt allerdings einen eigenen Akku, der rund 20 bis 30 Minuten durchhält. Der 1.550-mAh-Hauptakku erreicht je nach Nutzung etwa 80 bis 90 Minuten Laufzeit und lässt sich mit bis zu 45 Watt schnell laden.
Bei den Kameras setzt Insta360 auf zwei native Brennweiten: 20 mm bei f/1.8 mit einem 1-Zoll-Sensor sowie 60 mm bei f/2.2 mit einem kleineren Sensor. Beide Module verfügen über 50 Megapixel, wobei aufgrund des Bildkreises nicht die komplette Sensorfläche genutzt wird. Fotos sind als JPEG oder DNG-RAW möglich. Letzteres bietet Spielraum für die Nachbearbeitung, während HEIF und HDR-Fotos fehlen.
Für Video reicht das Spektrum von Full HD mit bis zu 240 fps über 4K mit bis zu 120 fps bis hin zu 8K mit 30 fps. Beide Kameras bieten dabei weitgehend dieselben grundlegenden Aufnahmeoptionen. Neben einem direkt nutzbaren Standardprofil steht mit I-Log ein Log-Profil für umfangreichere Nachbearbeitung zur Verfügung. Die Kamera verzichtet zudem auf übermäßige interne Schärfung, was eine natürlichere Bildwirkung ermöglicht.
Die native Umschaltung zwischen 1x und 3x wird durch digitale Zoomstufen ergänzt. 2x liefert bei 4K noch brauchbare Ergebnisse, während 6x sichtbar an Details verliert. Für die beste Qualität empfiehlt es sich daher, vor allem die beiden nativen Brennweiten zu nutzen.
Leider keine Webcam-Funktion
Die integrierten Mikrofone liefern bei normalen Bedingungen ordentliche Ergebnisse. Das Deep Tracking erkennt Personen, größere Objekte und Fahrzeuge und kann die Kamera bei Solo-Aufnahmen automatisch ausrichten. Nach einer kurzzeitigen Verdeckung reagiert der Gimbal allerdings nicht immer flüssig. Die mechanische Stabilisierung selbst arbeitet dagegen überzeugend und hält auch Laufaufnahmen auf unebenem Untergrund ruhig.Eine wichtige Lücke ist die fehlende Webcam-Funktion. Gerade für Videokonferenzen, Livestreams oder Präsentationen wäre die Kombination aus Tracking und motorisierter Kameraausrichtung interessant. Auch die frei belegbaren Tasten und die fehlende Zubehörschnittstelle schränken die Flexibilität ein.
Die Luna Ultra kostet ab 729 Euro. Für 829 Euro gibt es ein Ausdauerpaket mit Akkugriff, während das 929 Euro teure Creator Bundle unter anderem Mikrofon und Weitwinkelaufsatz enthält. Insgesamt ist die Kamera ein interessantes Gesamtpaket für mobile Produktionen. Zwei Brennweiten, 8K, RAW-Fotos, zuverlässige Stabilisierung und das abnehmbare Display heben sie von vielen kompakten Alternativen ab. Wer dagegen eine Webcam, umfangreiche Individualisierung oder ein besonders flexibles Zubehörsystem erwartet, muss derzeit einige Einschränkungen in Kauf nehmen.
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