Microsoft: Windows wird konsequent in eine andere Rolle gedrängt

Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse
Bei Microsoft laufen die Geschäfte momentan blendend. Die Einnahmen klettern immer weiter und sorgen im Ergebnis auch für satte Überschüsse. Die Grundlage dessen ist das rasant zulegende Cloud-Geschäft, das für Microsoft immer wichtiger wird als die klassische Vermarktung von Software-Lizenzen. Der Gesamtkonzern konnte seinen Umsatz im dritten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 15,5 Prozent steigern und erreichte einen Wert von 26,8 Milliarden Dollar. Daraus resultierte ein Nettogewinn von 7,42 Milliarden Dollar. Getrieben wurde dies vor allem vom Cloud-Geschäft, wo man nach einem Wachstum um 58 Prozent inzwischen auf rund 6 Milliarden Dollar Umsatz kommt.

Der Bereich teilt sich im Wesentlichen in zwei große Teile auf: Die Commercial Cloud mit ihren Office 365- und Dynamics 365-Abos sowie die Azure-Services. Vor allem letztere gehen derzeit durch die Decke: Die Einnahmen aus den Azure-Diensten schossen laut Microsoft im Jahresvergleich um 98 Prozent nach oben, haben sich also fast verdoppelt. Aber auch der andere Teil wächst weiter, wenn auch weniger stark. Seit Oktober konnte die Zahl der Office 365-Abonnenten von 120 Millionen auf 135 Millionen zulegen.

Verschiebungen gehen weiter

Die Veränderungen im Geschäft Microsofts spiegeln sich zunehmend auch in den Konzernstrukturen wider. Hier muss natürlich umgebaut werden, um der veränderten Situation Rechnung zu tragen. Denn so lange es Microsoft gibt, bestand das Geschäft vor allem darin, Lizenzen für Windows und Office zu verkaufen. Das spielt aber eine immer geringere Rolle. Im Redmonder Hauptquartier findet daher aktuell ein kleines Stühlerücken statt.

Es ist allerdings keineswegs so, dass Windows an Bedeutung verlieren würde. Das Betriebssystem ist aber nicht mehr als eigenständiges Produkt von Bedeutung - was sich auch darin ausdrückt, dass Microsoft überhaupt nicht mehr so viel Wert darauf legt, dass sich die Anwender regelmäßig neue Ausgaben kaufen. Windows stellt vielmehr zunehmend die Plattform dar, auf der am besten und kontrolliertesten weitergehende Dienste verkauft werden können.

Das ist aber eine eher evolutionäre Entwicklung. Die More Personal Computing Group, in der Windows, das Spielegeschäft und die Surface-Systeme zusammengefasst sind, kommt immer noch auf einen Umsatz von 9,9 Milliarden Dollar. Mit 13 Prozent Wachstum ist der Bereich aber deutlich nicht mehr jener, der den Konzern als solches antreibt.

Siehe auch: Microsoft & Amazon ringen um Platz 2 der teuersten Firmen

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