Weiße Abdrücke: Apples HomePod beschädigt Holzoberflächen

Apples intelligenter Wohnzimmerlautsprecher HomePod ist seit kurzem in den USA verfügbar und das Siri-unterstützte Audio-Gerät hat auch bisher gute Testeindrücke hinterlassen. Von "hinterlassen" und Abdrücken kann man auch in einem anderen Fall sprechen, denn der HomePod hinterlässt auf bestimmten Oberflächen weiße Ringe. Der HomePod von Apple steht seit kurzem in den Wohnzimmern der ersten Nutzer. Für den Lautsprecher selbst gab es einiges an Lob, vor allem die Sound-Qualität wurde in Tests positiv hervorgehoben. Weniger gut bewertet wurde die Intelligenz des Geräts, viele sind der Ansicht, dass Apples Siri schon vor einer Weile den Anschluss an Alexa und Co. verloren hat.


Ein gänzlich anderes Problem macht Besitzern des Apple-Lautsprechers zu schaffen, nämlich der Umstand, dass der HomePod Holzoberflächen zu beschädigen scheint. Denn einigen Testern, darunter die Blogs Pocket-lint und Wirecutter, ist aufgefallen, dass das Gerät weiße Ringe hinterlässt, wenn man den HomePod darauf länger stehen lässt.

"Halb so wild"

Apple hat das Verhalten mittlerweile bestätigt und schreibt auf seiner Support-Seite, dass es nicht ungewöhnlich sei, dass die "vibrationsdämpfende Silikonbasis leichte Spuren auf Holzoberflächen verursachen kann". Die Abdrücke würden nach "einigen Tagen" schwächer werden und verschwinden, falls nicht, sollte man die Oberfläche mit einem geeigneten Pflegemittel abwischen. Apple HomePodDer HomePod hat auf Holz unschöne und womöglich dauerhafte Schäden zur Folge Verantwortlich ist vermutlich der Weichmacher, den Apple offenbar in (zu) großen Mengen einsetzt. Wer den HomePod nur kurz auf Holz abstellt, der kann den weißen Ring recht einfach abwischen, wer das Gerät mehrere Tage nicht bewegt, der riskiert hingegen irreparable Schäden.

Apple schreibt auch, dass man allen, die sich um ihr Holz Sorgen machen, rät, den HomePod einfach auf eine andere Oberfläche zu stellen. Viele meinen, dass ein derartiger weißer Ring bei einem 350 Dollar teuren Gerät nicht vorkommen sollte. Es gibt auch schon einiges an Spott, so hat das Satire-Konto NotJonyIve (@JonyIveParody) eine "Lösung", an der Apple zusätzlich verdienen könnte.
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