BMW: Am teuren Abo für iPhone-Nutzer soll vor allem Apple schuld sein
Will man in BMW-Fahrzeugen Apples Carplay-Anbindung für iPhones nutzen, muss eine Abo- oder eine hohe Einmalzahlung geleistet werden. Jetzt hat der Autobauer in einem Interview erläutert, warum iPhone-Besitzer so viel extra zahlen müssen: Apple sei schuld, da man das System mit eigener Hardware und komplexen Updates sehr aufwendig gestaltet habe.
So bietet die Nutzung der Wireless Carplay-Fahrzeugintegration zwar den Vorteil, dass iPhones drahtlos mit dem Fahrzeug verbunden werden können, allerdings sei es dafür notwendig "andere Hardware" in die Autos zu integrieren, als das bei einer kabelgebundenen Verbindung der Fall wäre. Darüber hinaus soll die Integration von Carplay einen sehr hohen Aufwand bei Ingenieurs-, Entwicklungs- und Testkapazitäten mit sich bringen, um ordnungsgemäß zu funktionieren.
BMW beklagt sich darüber hinaus auch darüber, dass Updates für iOS von Apple nicht für den Einsatz in Autos optimiert werden. Es sei üblich, dass nach der Auslieferung neuer Versionen oder Funktionen das Zusammenspiel zwischen Infotainment-System und iPhone nicht mehr reibungslos funktioniert. Diese Probleme müssten dann vom Entwicklerteam von BMW beseitigt werden. "Wireless Carplay erhöht die Komplexität", so Car and Driver. Die Last der Bewältigung dieser Probleme liege demnach fast ausschließlich bei BMW.
Wer im BMW sein iPhone mit Carplay verbinden will, muss ordentlich draufzahlen
Viele Autohersteller haben mittlerweile Möglichkeiten in ihre Fahrzeuge integriert, Smartphones mit dem Car-Entertainment-System zu koppeln. Dabei geht die Integration über die Wiedergabe von Musik hinaus und sorgt auch dafür, dass Smartphone-Funktionen über die Fahrzeugdisplays genutzt werden können. Anfang des Jahres hatten wir darüber berichtet, dass BMW iPhone-Besitzer für die Nutzung des Koppelungssystems Carplay zur Kasse bittet. Wie heise berichtet, schiebt BMW in einem Interview mit dem US-Fachblatt Car and Driver den großen Teil der Schuld für diese Extrakosten auf Apple.So bietet die Nutzung der Wireless Carplay-Fahrzeugintegration zwar den Vorteil, dass iPhones drahtlos mit dem Fahrzeug verbunden werden können, allerdings sei es dafür notwendig "andere Hardware" in die Autos zu integrieren, als das bei einer kabelgebundenen Verbindung der Fall wäre. Darüber hinaus soll die Integration von Carplay einen sehr hohen Aufwand bei Ingenieurs-, Entwicklungs- und Testkapazitäten mit sich bringen, um ordnungsgemäß zu funktionieren.
BMW beklagt sich darüber hinaus auch darüber, dass Updates für iOS von Apple nicht für den Einsatz in Autos optimiert werden. Es sei üblich, dass nach der Auslieferung neuer Versionen oder Funktionen das Zusammenspiel zwischen Infotainment-System und iPhone nicht mehr reibungslos funktioniert. Diese Probleme müssten dann vom Entwicklerteam von BMW beseitigt werden. "Wireless Carplay erhöht die Komplexität", so Car and Driver. Die Last der Bewältigung dieser Probleme liege demnach fast ausschließlich bei BMW.
Jetzt auch mit "unbegrenzt"-Option
Um Carplay in BMWs nutzen zu können, muss zunächst mindestens die Extra-Option "Telefonie mit Wireless Charging" vorhanden sein - diese kostet bei Neuwagen 400 Euro. Dazu kommt dann entweder ein Abonnement über drei Jahre für 300 Euro oder - in manchen Modellen - ein Jahresabo für 110 Euro. Außerdem führt BMW seit kurzem die Option, die Carplay-Nutzung für 400 Euro unbegrenzt freizuschalten. Warum man im Vergleich mit anderen Herstellern die Kosten für die Integration und Pflege von Carplay auf die Nutzer überträgt, wollte BMW auch im aktuellen Interview nicht erläutern.
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