Meltdown: Server-CPUs haben nach Patches massive Leistungsprobleme
Vergangene Woche sind die mittlerweile als Meltdown und Spectre bekannt gewordenen Lücken das ganz große Thema gewesen und noch immer sind wir von so etwas wie Tagesordnung weit entfernt. Viele Hersteller von Hard- und Software haben inzwischen Patches bereitgestellt, diese machen sich aber teilweise in Sachen Leistung bemerkbar.
Meltdown und Spectre stellen gravierende Lücken bzw. Angriffsszenarien dar, das hat die vergangene Woche gut gezeigt. Die gute Nachricht dabei: Die Schwachstellen können gestopft werden. Die Schlechte: Das hat eine Auswirkung auf die Leistung. Erste Benchmarks haben jedoch gezeigt, dass der Heimnutzer das nur am Rande zu spüren bekommt. Auf Windows-PCs sind die Folgen wenig bemerkbar, wobei es für ein abschließendes Urteil noch etwas zu früh ist.
Meltdown und Spectre sind aber auch oder besser gesagt vor allem für Cloud-Anbieter und Server ein Problem, zumindest war das die Einschätzung der meisten Experten dazu. Die großen online tätigen Dienste haben versucht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und haben sich beeilt, zu betonen, dass weder Sicherheit gefährdet noch die Geschwindigkeit gebremst seien. Denn verständlicherweise sind diese beiden Punkte die zentralen im Cloud- und Server-Geschäft.
Epic Games zeigt mit dieser (nicht näher erklärten) Grafik die Auswirkung des Meltdown-Patches
Epic Games hat dazu auch eine Grafik veröffentlicht, in dieser ist gut zu sehen, dass die CPU-Last nach Aufspielen des Patches sprunghaft nach oben gegangen ist. Der Betreiber von Fortnite: Battle Royale müsse auch in dieser Woche weitere Patches aufspielen sowie Dienste aktualisieren, heißt es. Epic schreibt weiter, dass Nutzer deshalb weiterhin mit unerwarteten Problemen rechnen müssen.
Auch andere Admins berichten, dass die Meltdown-Patches nicht ohne Weiteres aufgespielt werden können. So gibt es aktuell Berichte, wonach die CPU-Last nach dem Aufspielen eines Patches um bis zu 20 Prozent in die Höhe schnellt.
Siehe auch:
Meltdown & Spectre Die wichtigsten Fragen und Antworten WinFuture Update Packs Alle Sicherheitsupdate in einem Paket
Meltdown und Spectre sind aber auch oder besser gesagt vor allem für Cloud-Anbieter und Server ein Problem, zumindest war das die Einschätzung der meisten Experten dazu. Die großen online tätigen Dienste haben versucht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und haben sich beeilt, zu betonen, dass weder Sicherheit gefährdet noch die Geschwindigkeit gebremst seien. Denn verständlicherweise sind diese beiden Punkte die zentralen im Cloud- und Server-Geschäft.
Epic Games zeigt mit dieser (nicht näher erklärten) Grafik die Auswirkung des Meltdown-Patches
Probleme nach Patch
Allerdings melden sich nun die ersten Anbieter zu Wort und bestätigen, dass die Lücken und die erforderlichen Patches sehr wohl eine Auswirkung haben. So teilte Epic Games in einem Beitrag im Fortnite-Forum mit, dass man eine Erklärung für die jüngsten Login-Probleme und Dienst-Instabilitäten liefern will. Und diese Erklärung nennt sich Meltdown oder besser gesagt liegt es an den hierfür erforderlichen Gegenmaßnahmen.Epic Games hat dazu auch eine Grafik veröffentlicht, in dieser ist gut zu sehen, dass die CPU-Last nach Aufspielen des Patches sprunghaft nach oben gegangen ist. Der Betreiber von Fortnite: Battle Royale müsse auch in dieser Woche weitere Patches aufspielen sowie Dienste aktualisieren, heißt es. Epic schreibt weiter, dass Nutzer deshalb weiterhin mit unerwarteten Problemen rechnen müssen.
Auch andere Admins berichten, dass die Meltdown-Patches nicht ohne Weiteres aufgespielt werden können. So gibt es aktuell Berichte, wonach die CPU-Last nach dem Aufspielen eines Patches um bis zu 20 Prozent in die Höhe schnellt.
Siehe auch:
- Benchmarks: So wirkt sich der Meltdown-Patch auf die Leistung aus
- Meltdown und Spectre: So überprüft man Windows-Systeme auf Schutz
- Fast alle PCs betroffen: Schwere Lücken erschüttern die Hardware-Welt
- Intel-Prozessoren: Nächste Security-Katastrophe ist im Anmarsch
- Microsoft mit Notfall-Patch für CPU-Sicherheitslücken
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