Meltdown: Server-CPUs haben nach Patches massive Leistungsprobleme

Vergangene Woche sind die mittlerweile als Meltdown und Spectre bekannt gewordenen Lücken das ganz große Thema gewesen und noch immer sind wir von so etwas wie Tagesordnung weit entfernt. Viele Hersteller von Hard- und Software haben inzwischen ... mehr... Server, Datenzentrum, Hosting Bildquelle: SAP Server, Datenzentrum, Hosting Server, Datenzentrum, Hosting SAP

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Im Gegensatz zum Endverbraucher haben die Firmen des Cloud-Oligopols zumindest die nötige Marktmacht um die CPU-Hersteller zu einer beidseitig akzeptablen Lösung zu zwingen. Es wird interessant zu sehen, was dabei rauskommt.

Wenn keine Möglichkeit gefunden wird, diese Verwundbarkeiten mit vernachlässigbaren Performance-Einbußen zu patchen, dann wir uns dieses Problem noch jahrelang beschäftigen, solange die betroffene Hardware im Einsatz ist. Wer eine GNU/Linux-Maschine ohne Zugangsmöglichkeiten für Angreifer betreibt, z.B. offline für wissenschaftliche Berechnungen, würde mit diesem Patch Geld aus dem Fenster werfen. Aber welche Angriffsfläche ist zu groß?
 
@dpazra: Naja Macht haben die Endverbraucher auch aber sie sind nunmal in der Menge nicht in der Lage sie zu nutzen. Der einzelne ist schlau aber die Menge dumm.
 
@MOSkorpion: Das Problem ist doch aber auch das die meisten Verbraucher doch gar nicht wirklich mehr können wie Ein und Aus.
Viele werden dich wenn Fragst schon von dem Intel Bug Meltdown oder dem Allgemeinen CPU Bug Spectre gehört anschauen wie Auto nur nicht so schnell.
Aber dafür hätten wir ja eigentlich Verbraucherschutz und co nur haben die meist genau sowenig Ahnung oder noch weniger.
 
@Freddy2712: Ich frag mich immer, muss ein Laie sichmit sowas beschäftigen? Als Softwareentwickler interessiert einen die Problematik evtl. und ist möglicherweise auch aktiv im Prozess involviert.
Der Endverbraucher sollte nur wissen, dass er seine Software immer auf den aktuellen Stand halten sollte und stets Vorsicht beim Umgang mit Internet und Emailanhängen walten sollte.
Da es mittlerweile nur noch zwei (amerikanische) Anbieter für Prozessoren gibt, welche beide in letzter Zeit nicht grade vertrauenerweckend in Sachen Sicherheit waren, hat man da selbst als Profi keine wirklich Chance, seine Marktmacht zu demonstrieren. Dafür braucht es weitere Wettbewerber.
 
@dpazra: Ich denke nicht. Der Kunde ist gezwungen eine groeßere Maschine zu bestellen und das war es dann.
 
@dpazra: hier zu Lande wo Sammelklagen nicht möglich sind, ist es schon schwer, aber in USA laufen bereits die ersten Sammelklagen gegen Intel. Von daher bleibt abzuwarten was sich tut.
 
@dpazra: Heutzutage gibt es praktisch keine System mehr, die offline sind. Gerade bei dem von Dir erwähnten Beispiel 'wissenschaftliche Berechnungen' macht es auch keinen Sinn. Es müssen ja Daten auf die Systeme gelangen und Ergebnisse wieder runter. Ein System ohne Netz ist heute leider nicht mehr zu gebrauchen. Selbst Fertigungsmaschinen, Laborrechner, Kassen oder erwähnte Rechencluster brauchen heutzutage Netz. (Ja, es gibt noch veraltete Systeme, die z.B. mit MS-DOS laufen, aber das ist nicht tragfähig für die Zukunft und nur hohen Investitionskosten geschuldet).
 
@Nunk-Junge: Naja gehen tut dieses schon zumal solche Einrichtungen ein Intranet betreiben nur stimmt es schon ohne Internet Zugang geht Heute so fast nichts mehr.
Bequemlichkeit ist hier das Stichwort und übertriebenes Time is Money denken was dabei rauskommt durften wir die letzten Jahre gut beobachten.
Im Grunde ist das Problem aber auch diese Architekturen sind in den 90ern erdacht worden und hätten eigentlich längst angepasst werden müssen an Heutige Szenarien.
Eigentlich kann kein Hersteller direkt reagieren ich mutmaße in frühestens 5 Jahren haben wir die ersten Prozessoren ohne die Fehler dafür aber mit anderen.
Denn entsprechende Entwicklungen und Änderungen brauchen einfach Zeit.
 
@dpazra: Mir graut es schon bei mir in der Firma, wir haben viel Virtualisiert und auch sehr viele große Datenbanken. Teilweise zeigen Tests, dass die IOPS bei SSDs um 40% einbrechen, nachdem der Patch eingespielt wurde. Da gehen dann teilweise eingeplante Reserven einfach flöten.
 
Nicht nur die Server. Nach dem einspielen des Fixes hab ich das Problem auf meinem Sytem (i7 6700 mit 32 GB Ram), das z.B. LibreOffice teilweise überhaupt nicht mehr reagiert.
Webseiten wie Google, eBay, WF, Amazon usw. teils bis zu 45 sekunden brauchen (50 mb leitung) um zuladen (möglich das dies nicht an meinem PC liegt) und mein DVViewer auch teilweise massiv läggt.

Auf meinem altem 955 PhenomII, z.Zt. noch ungepatcht, hingegen alles flüssig ist.
 
@Dark Destiny: Habe das Problem nicht. Ebenfalls i7 6700 (allerdings die K Version)
 
@bestermann69: Auch K. Hat wohl die Tastatur unterschlagen. ;)
 
@Dark Destiny: Ebenfalls i7 6700 und 32 GB RAM. Keine spürbaren Veränderungen hier. Welches OS hast Du drauf? Ich hab Win 10.
 
@SunnyMarx: Windows 7 Ultimate x64

EDIT: Ich hab den Übeltäter gefunden. Es scheint an VMWare zu liegen. Hab das am selben Tag installiert und jetzt deinstallliert. Nun schnurt alles wieder.

Seltsam ist das aber dennoch. :?

EDIT 2: Sind eigentlich schon wieder Ferien oder wieso sind hier soviele Minus?
 
@Dark Destiny: Was lernen wir? Korrelation impliziert nicht unbedingt einen kausalen Zusammenhang.
 
@Dark Destiny: Jepps... Sind noch Ferien. Bin froh, wenn die Kiddies wieder alle lernen gehen! Dann ist es hier ein gutes Stück ruhiger.
 
@SunnyMarx: Wieso? Ein bisschen Realsatire ist doch ganz unterhaltsam. ;)
 
@Dark Destiny: Hattest du VMWARE dauerhaft laufen und in VMWARE eventuell eine VM definiert und aktiviert?
Könnte sein das deine Systemressourcen dadurch ein wenig mit-aufgebraucht wurden.
 
Ich hoffe Intel wird zumindest in Amerika in Grund und Boden geklagt...

Ist ja nicht nur die gestiegene CPU Last - daraus resultiert auch ein erhöhter Strombedarf usw...
 
@Stefan1979: AMD nicht? Warum sollte nur Intel verklagt werden?
 
@bestermann69: Weil AMD von Meltdown nicht und von Spectre nur teilweise betroffen ist. Die Performanceeinbußen kommen meines Wissens von den Patches gegen Meltdown.
 
@TiKu: Gibt es schon Patches für Spectre oder kannst du hellsehen?
 
@bestermann69: Nun, wenn es noch keine Patches gegen Spectre gibt und somit noch nichts über mögliche Performanceverluste durch diese Patches bekannt ist, warum wölltest du dann AMD verklagen?
 
@TiKu: Ich will niemand verklagen. Aber wenn der Meltdown Patch bei einigen System, die Performance verschlechtert, dürfte das bei Spectre Patches genau so sein. Warum sollte es auch nicht?

Aber diejenigen die so wild aufs verklagen sind, sollten zumindest bis dahin warten und erstmal still sein.
 
@bestermann69: "Aber wenn der Meltdown Patch bei einigen System, die Performance verschlechtert, dürfte das bei Spectre Patches genau so sein." Was bringt dich zu dieser Annahme?
 
@TiKu: Weil beides ein Hardwareseitiges Problem in den CPU's ist, der mit Software Fixes "ausgebessert" werden muss. Wieso sollte das eine, also besser laufen, als das andere.
 
@bestermann69: Ob ein Workaround sich negativ auf die Performance auswirkt, hängt nicht davon ab, ob das Problem in der Hardware oder der Software steckt, sondern davon wie der Workaround aussieht.
 
@TiKu: Also willst du sagen das Microsoft mit dem aktuellen Meltdown Patch geschlampt hat?
 
@bestermann69: Nein, denn ein Workaround kann üblicherweise nicht beliebig implementiert werden.
 
@TiKu: Fakt ist bisher weiß man nicht wie sich ein Spectre Patch auf die Performance auswirken wird und bis dahin sollte man erstmal die Füße stillhalten. Dann kann man seine Intel Hasstiraden immer noch vom Stapel lassen.
 
@bestermann69: Sag ich doch, bisher ist nur bekannt, dass sich die Patches gegen Meltdown negativ auswirken. Von Meltdown ist nur Intel betroffen. Also warum sollte man jetzt AMD verklagen?
 
@bestermann69: Du wirkst so, als ob alle gegen Intel wettern würden, aber das ist nicht der Fall. Hier schießt keiner sinnlos gegen Intel und "hated" die grundlos. Meltdown und Spectre sind ja keine absichtlichen Mängel, die mit eingebaut wurden...es sind nur Lücken, die bisher nicht aufgefallen sind (so mein Kenntnisstand). Es gibt noch nicht mal eine Grundlage dafür, eines der Unternehmen zu verteufeln.
 
@bigspid: So kommt das einem hier aber vor. Und es wäre auch nicht das erste mal. Sobald man negativ gegen Intel schießen kann, wird das hier gemacht.

AMD sind die guten, Intel die bösen. Das zieht sich seit Jahren durch die Winfuture Comments.
AMD ist ja so arm und solche armen Underdogs. So sympatisch. Die muss man einfach unterstützen.
Wenn die die Nase vorne hätten, würden sie den Markt genau so kontrollieren und die Preise anheben. Aber das sieht hier ja niemand.
 
@bestermann69: Ok, aber dann kann man trotzdem fair gegenüber den Kommentatoren bleiben ;) Nur weil viele hier Dauernörgler sind, trifft das lang nicht auf alle zu. Und wenn jemand ein neutrales Kommentar verfasst, muss man nicht bei denen den Frust ablassen. Ich tappe auch manchmal in diese Falle, wenn mal wieder gegen das böse Apple gefeuert wird, bei Dingen, die bei Android-Phones nicht einmal der Rede Wert gewesen wären^^
Schlussendlich geht es hier immer um gewinnorientierte Unternehmen und die haben eben auch nur jenes zum Ziel.
 
@bestermann69: Spectre ist nicht patchbar ;-). Informiere dich mal über die Schwachstellen ...
 
@SpiDe1500: Insofern das wahr ist, wäre das ja noch schlimmer, als bei Intel.
 
@bestermann69: Nicht unbedingt, Spectre ist wesentlich schwieriger auszunutzen als Meltdown, abgesehen davon besitzt Intel ja die komplette Bugpalette, es kann also schlecht "noch schlimmer, als bei Intel" sein ;)
 
@SpiDe1500: Patchbar aber aufwendiger zu patchen.
 
@bestermann69: Hm? Spectre ist ein Intel Problem....
 
@bestermann69: Weil Intel es sich leisten kann und seit Jahren quasi konkurrenzlos stagniert bei fast gleich bleibender Leistung und Apothekenpreisen. Dank AMD gab es letztes Jahr wieder etwas Konkurrenzkampf. AMD würde eine Klagewelle vermutlich nicht überstehen^^
(Das ist meine unqualifizierte und persönliche Meinung)
 
@bigspid: Also grundlos und weil du Intel nur am Boden sehen willst. Sehr erwachsen
 
@bestermann69: Eben nicht, hab doch meine Begründung dazu geschrieben. Für dich aber gerne nochmal ausführlicher: Ein CPU-Monopol von Intel schadet jedem, außer Intel. Die Preise waren völlig überzogen und es gab kaum eine Weiterentwicklung bei den Produkten. Dank AMD Ryzen hat sich das schlagartig geändert, dass plötzlich der aktuelle i7 um 200 Euro im Preis gefallen ist... Ich hab dennoch eine Intel CPU im Rechner, da der i5 3570 mir immer noch mehr als genug Leistung bringt.
Außerdem habe ich extra in Klammern dazu geschrieben, dass das meine _unqualifizierte und persönliche_ Meinung ist. Ich will Intel nicht am Boden sehen, ich will dass Intel und AMD wieder auf Augenhöhe konkurrieren und wir als Konsumenten davon profitieren...unabhängig davon, ob man nun eine CPU von Intel oder AMD kauft.
Und nach aktuellen Geschäftszahlen sieht es nicht danach aus, dass AMD in absehbarer Zeit einen gigantischen Sprung hinlegt, um zu Intel aufzuschließen. Und bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage von AMD _glaube_ ich nicht, dass die eine große Klagewelle mit US-typischen Strafen überstehen würden. Wenn aber Intel so einen Schlag abbekommt, stecken die das locker weg, ohne dass Arbeitsplätze in Gefahr wären. So würden beide Unternehmen sich wieder etwas angleichen, was AMD die Möglichkeit gibt, etwas aufzuschließen. Hilft nur alles nichts, wenn die Kunden es nicht annehmen und umsteigen.

Wie gesagt, ich bin kein Marktbeobachter oder Experte, sondern nur Laie -> daher "unqualifizierte Meinung". Aber minusklicke ruhig weiter, wenns dich glücklich macht :P
 
@bigspid: Wenn sich die Leute jedes Jahr neue überteuerte CPU's mit kaum mehr Leistung kaufen, ist das doch deren eigene Schuld.
Genau so wie es AMD's eigene Schuld ist bzw war, dass sie Jahre lang nichts auf die Reihe bekommen haben.

Mal angenommen die Klagen gehen durch und Intel muss bezahlen, was nicht passieren wird, glaubst du ja wohl nicht im Ernst, dass sie das einfach so bezahlen und Minus machen. Das verlorene Geld wird schön auf die CPU's drauf gerechnet und am Ende zahlt der Verbraucher doch wieder mehr.

Das Monopol haben sie schließlich nicht Grundlos. Die Leute die sich bisher Intel CPU's gekauft haben werden das auch weiterhin. Egal was sie kosten.
 
@bestermann69: Ich denke nicht, dass überhaupt eine der Klagen Erfolg haben würde, vorausgesetzt es würde vor einem neutralen Gericht ausgefochten werden. In den USA kann man nur spekulieren, mir ergibt sich dort oft nicht, wie die Urteile zustande kommen, da die Begründungen oft unnachvollziehbar sind. Verdient hat es mMn keines der Unternehmen eine Strafe zu zahlen, da dafür ein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden müsste...und beides ist bei so komplexen Chip-Architekturen kaum möglich.
 
@bestermann69: Also ich bin einer, der nach einer langen langen Zeit mal Intel mit dem i7 6700 K ausprobiert hat und eigentlich begeistert war. Jedoch kehre ich in 2 bis 3 Jahren zurück ins AMD-Lager. Da bekommt man einfach mehr für sein Geld.
 
@bigspid: "und es gab kaum eine Weiterentwicklung bei den Produkten"
Auch wenn das auf den ersten Blick nicht schön war, langfristig gesehen war es aber ganz nett von Intel, dass die etwas auf AMD gewartet haben, bis die endlich wieder etwas brauchbares liefern. Hätten sie es nicht gemacht, wären auch die Ryzen-CPUs beim Release von vorgestern und AMD u.U. endgültig am Ende.
 
@bestermann69: Da der Desktop Consumer Markt aber nicht den großteil der Gewinne einfährt, ist es schon relevant was da passiert. Wenn dort mehrere große Cloudanbieter z.b. abspringen, tut das selbst Intels Porte­mon­naie unheimlich weh, unabhängig davon ob irgendwelche knallharten "Fanboys" weiterhin ihr Geld in die Intel Desktop Reihen stecken oder nicht.
 
@bestermann69: Weil Fanboys immer nur die Gegenseite verklagt sehen wollen.

Da es sich nicht auf eine Architektur oder einen Hersteller beschränkt, AMD und Intel mit x86 und Qualcomm auch mit ARM betroffen ist, denke ich nicht das Klagen eine aussicht auf Erfolg haben werden. Das wäre der Fall wenn es alle richtig machen, und eine Firma es falsch macht, obwohl sie weiß, das sie es falsch macht. Hier war sich anscheinend niemand dem Fehler bewusst. Also wird auch niemand zur verantwortung gezogen. Jedenfalls nicht strafrechtlich.

Ein kostenloses austauschen ALLER betroffenen kommerziell genutzten (dürften millionen, wenn nicht gar milliarden sein) CPUs sollte sich allerdings von selbst verstehen. Auch wenn das bedeuten würde, das man alle Aktionäre und Firmenesitzer und Investoren nicht nur völlig enteignen sondern auch noch massiv verschulden müsste. (Immerhin ist hier evtl ein niedriger einstelliger billionenbetrag notwendig) .Diese Verantwortung haben sie sich durch ihr leistungsloses Einkommen eigentlich aufgeladen. Aber auch hier wird man sich schon irgendwie aus der Affäre ziehen können...
 
@bestermann69: Weil der Marktanteil von Intel um einiges höher ist... Besonders bei Servern...

Aber klar - AMD auch... Nur ich würde mit dem grössten Verbrecher anfangen...
 
@Stefan1979: Nehmen sich beide nichts. Intel kann doch nichts dafür, dass sie mehr Absatz haben.
 
@bestermann69: Ach so deshalb werden ja auch im Sales und im Vorstand die niedrigen Gehälter bezahlt, weil Sie nichts dafür können.. Komisch ich hatte das bisher irgendwie anders verstanden .. dachte immer das hätten alles die CEO's gemacht...

Man liebt doch die One Men One Reason Show... hat bei Facebook denn nicht alles der Millairdär erfunden?

Also so ein wenig mutet das schon ein wenig nach Metzgersuche an, was ich manchmal so sehe ...
 
@Stefan1979: Anders ausgedrückt, das Produkt hat einen Mangel. Wer seinen Rechner neu gekauft hatt, sollte diesen Auch zurückgeben können. Nur was ist die Option? Gibt es mittlerweile Intel oder AMD Chips die die Lücke nicht haben?
 
@robs80: Nein - soweit ich weiss gibt es keine.

Ein Grund mehr diesen Laden in Grund und Boden zu klagen.

Jetzt sind wir ja soweit dass alle wissen dass ein fehlerhaftes Produkt verkauft wird - und man verlangt immer noch den vollen Preiss und verkauft weiter fleissig "defekte CPU"...

Ausserdem weiss Intel ja schon länger davon - somit wurden die Kunden im letzten halben Jahr vorsätzlich betrogen...

Aber wie man aus VW gelernt hat wird auch hier nicht viel passieren...
 
@Stefan1979: Eine Lösung wird es für die aktuellen Chips auch nicht geben. Nur eine Softwareseitige- von MS, Linux oder Apple. Bedenklich ist nur, dass der CEO von Intel kurz vor bekanntwerden noch ordentlich Aktien verkauft hat.
 
@robs80: Über das mit den Aktien würde ich mich jetzt gar nicht aufregen...

Aber eigentlich sollte jeder Käufer eine Gutschrift über 30% des Neupreises bekommen. Oder die CPUs müssen ausgetauscht werden.

Die Leistung wird nicht mehr erreicht - und JEDEM Käufer ist ein direkter Schaden (langsamere Server) und ein indirekter Schaden (erhöhter Stromverbrauch / Arbeitszeit usw.) entstanden.
 
@Stefan1979: Das könntest du bekommen, wenn du nachweisen kannst, das Intel absichtlich diese Lücke eingebaut hat. Da aber auch die anderen Chipsets betroffen waren/sind (inkl. ARM), hat man da keine handhabe. Leider.
 
@robs80:

Ein Manager hat verkauft. Viele andere Manager haben NICHT verkauft.

Microsoft Manager haben verkauft obwohl Windows seit Beginn seiner Tage von allen möglichen Zipperlein geplagt wird.

Die Verkäufe von Aktien-Optionen werden üblicherweise im Unternehmen sehr lange im Voraus geplant bzw. bekannt gegeben.

Irgendwann verkauft ein Manager halt mal seine Aktienoptionen.
Manche sammeln bis zum letzten Tag, manche verkaufen sobald es geht.

Andere brauchen Geld für Hauskauf, Steuer, Geliebte, usw. usf.

Und das "Bekanntwerden" von irgendwas durch Dritte ist ja wohl kaum zu steuern.

.
 
@Fred_EM: Bei einem Manager hätte ich keine Probleme, aber beim CEO, der allumfassend über sein Unternehmen/die Probleme bescheid wissen müsste, sehe ich eher Insiderhandel. Leider sehr schwer Nachweisbar, siehe deine Argumente.
 
@Stefan1979: Nö, jetzt verkauft man die CPUs mit Sicherheitslücke, weist darauf hin. Wer sie zzt. trotzdem kauft, kauft sie auf eigene Verantwortung und gegen besseren Wissens.

Ich nehme an, das alleine deshalb nichts passieren wird, weil hier nicht aus vorsatz gehandelt wurde. Und die CPUs ihren Zweck weiterhin erfüllen, wenn auch mit leicht eingeschränkter Leistung.

Im kommerziellen bereich erwarte ich auch das auf Kulanz alle CPUs getauscht werden die eine leistungseinbuße hatten, oder das kostenlose CPUs zur verfügung gestellt werden um die Leistungseinbuße zu kompensieren.

Als privatanwender wird man sich indiviuell sein Recht auf eine erstattun einklagegen müssen. Was man aber für 10 - 30% leistungsverlust bei einer CPU die einen Zeitwert von 50€ hat (ältere i7 2 - 4000er Serie) erwarten kann sei mal dahingestellt. Hier in Deutschland würde das wegen Geringfüfigkeit wahrscheinlich eingestellt werden.
 
@Stefan1979: Große Worte, aber leider nur heiße Luft dahinter. Ja, es werden fehlerhafte Produkte verkauft von allen nennenswerten Firmen. Das bedeutet aber nicht, dass das Produkt defekt ist. Die Prozessoren funktioniern ja gut. Wenn Du also so groß rumtönst, dann solltest Du zumindest auch die Hintergründe verstanden haben. Wenn ein Produkt einen Mangel hat, dann gilt die Gewährleistung (u.a. §434 BGB). Erklär doch mal, warum das hier greifen sollte... Und selbst dann dürfte das Produkt weiter verkauft werden und den Preis legt immer noch der Verkäufer fest... Daneben gibt es noch so etwas wie Produkthaftung (u.a. §1 ProdHaftH). Warum sollte das hier greifen? ... Statt aber irgendein Argument zu den Produkten zu bringen, wirfst Du Intel Betrug vor (§263 StGB). Dann erklär doch wenigstens, warum Du der Meinung bist, dass dieser Paragraph und welcher von den dort genannten Straftatbeständen greift... Oder gibt Du nur Geschwätz von Dir?
 
@Nunk-Junge: Vergleich das ganze mal mit einem fehlerhaften Türschloss - hier ist die CPU das Problem (Türschloss) und die Hardware ist "unsicher"...

Und dann brigt der Hersteller als Lösung den Vorschlag einfach eine zweite Tür davor zu bauen (hier in dem Fall eben die Software die vorher schon prüft was überhaupt noch bei der CPU ankommt)

Geile Idee...
 
@Stefan1979: Hä??? Hast Du überhaupt verstanden, a) was der Fehler ist und b) was die Gesetze festlegen? Ich glaube nicht.
 
@robs80:

Nö.

Weder die Produkte von AMD, Intel noch von ARM haben einen Mangel.
Die Chips funktionieren. Wie schon die ganze Zeit.

ES GIBT KEINEN BUG.

Es gibt eine Eigenart der Implementation eines Prozessors
der böswillig ausgenutzt werden kann.

So was gab es schon immer.
"Hold and catch fire" war auch so was ähnliches.

Wenn man Deine Auslegung von Mangel als Maßstab anlegt
kannst Du sofort jeden PC mit einem Betriebssystem
(Mac OS, Win, Linux, Android) zurückbringen.
Und auch Industrie-Steuerung und noch viele andere technische Geräte.

.
 
@Fred_EM: Das ist doch ganz Einfach. Die Sicherheitslücke ist bekannt und jeder der heute einen CPU kauft kauft diese Sicherheitslücke. Da diese von der Prozessorarchitektur her kommt und der Wissensstand heute weiter ist (man weiß wie man dieses hardwareseitig umgehen kann/verbessern muss), kauft man also ein mangelbehaftetes Produkt (stand heute). MS, Apple usw. hätten diese Lücke nicht fixen müssen, wenn Sie nicht erkannt hätten, dass es hier massive Auswirkungen für Sie und den Kunden geben könnte.
 
@Stefan1979: Intel wird in der naechsten Zeit massive Absatzprobleme bekommen,
wodurch sich ein Gewinneinbruch ergeben wird. Wenn jemand jetzt nicht unbedingt
eine Intel-CPU braucht wird der Kauf erst mal aufgeschoben und man wartet darauf,
dass "fehlerbereinigte CPUs" verfuegbar sind. Das Gesamtproblem ist ja Intel seit
Juni 17 bekannt und ich hoffe mal die haben schon eine Harwareloesung gefunden und
fangen bald mit der Produktion an, vielleich dann schon mit 10nm-Strukturbreite.
Eine Ankuendigung der neuen Przessoren mit 10nm wurde ja schon laenger erwartet
ist aber nicht gekommen. Vielleicht weil man erst mal eine "Fehlerbereinigung"
vornehmen wollte.
 
Tests mit Datenbanken haben bei uns eine Performance-Einbuße von 50% ergeben. Die Abarbeitung der Erstellung von Druckdateien dauert doppelt so lange.

Soviel zu ... keine Performance-Einbußen....
 
@kerlEF: .NET PDF-Erzeugung auch +40%. Ansonsten bisher fast vernachlässigbar, bis auf den Sonntagseinsatz fürs aufspielen.
 
@kerlEF:

Dann bedanken wir uns herzlich bei den "Sicherheitsforschern" die in jahrelange mühseliger Kleinarbeit - finanziert durch Steuermittel - das alles ausgetüftelt haben.

Nicht zu vergessen das schöne "wissenschaftliche" Paper,
das alles schön aufbereitet, dokumentiert, Code bereit stellt
und das der ganzen Welt zur Verfügung stellt.

Wenn es irgendwann mal ein paar Millionen Menschen hinrafft
weil einer eine Bauanleitung für irgendeinen "echten" Virus oder so geschaffen hat,
dann werden wir uns über die entsprechende wissenschaftliche Arbeit sicherlich sehr freuen.

Denn auch wir Menschen haben diverse Eigenarten der Implementation unserer Architektur
die man wunderbar böswillig ausnutzen kann.

.
 
Ich hatte gedacht, dass Google als Retter der Stunde bereits patches vorgelegt hat, die quasi keinen Performenceverlust verursachen? War das nicht sogar groß als News hier auf WF?
 
@Sam Fisher: Vermutlich halt nur Google intern, oder für bestimmte Systeme, die nicht jeder nutzt?
 
Sicherheitslücke seit ca. 40 Jahren im 6502 entdeckt: keine Sicherheit, kein Speicherschutz, kein user-Ring!
 
@Der_da: Scheiße, all die Sicherheitskritischen Anwendungen die jetzt noch darauf laufen...^^
 
Wenn es solche Leistungseinfälle gibt, kann man da nicht einfach die CPU "übertakten", dass man wieder auf den gleichen Wert kommt wie vorher ?
 
@ttoG: ginge schon...aber was bringts dir? Ein Glühplättchen und ein extrem hoher Stromverbrauch... Weil die Arbeitsleistung unmittelbar größer wird.. umgerechnet dein Stromzähler rotiert schneller
 
@ttoG: Und die neue, höhere Stromrechnung faxt du dann mit der Bitte um Erstattung an Intels Hauptsitz in Deutschland, oder was planst du da so ? Großanlagenbesitzer freuen sich sicher sehr drüber, die Serverraumkühlung stärker aufdrehen oder sogar ne neue einbauen lassen zu müssen, weil die alte so viel mehr nicht hergibt ?
 
Hier äußern sich einige Foristen so, als ob das alles "Pille-Palle" wäre....

Die meisten Foristen arbeiten wahrscheinlich nur mit einem Client-System (PC, Notebook, Tablet, Smartphone).
Dahinter steht aber die Server-Landschaft. Und dort gibt es offensichtlich massive Probleme. Ein Server bedient (je nach Dienst und Verwendungszweck) hunderte oder gar tausende Nutzer.
Dort machen sich die Leistungseinbußen massiv bemerkbar. Es ist ein Unterschied, ob ein Game-Server 3000 oder jetzt nur noch 1500 Gamer aufnehmen kann. Das dürften dann auch die Gamer merken, wenn sie sich nicht mehr anmelden können oder die Performance der Server zu wünschen übrig lässt.

Was hier gerade passiert, ist nicht nur sicherheitstechnisch eine Katastrophe (User/Mandanten könnten durch die Lücken auf Inhalte anderer User/Mandanten auf den Servern zugreifen).

Es ist viel mehr...

- die Kapazitätsplanung stimmt nicht mehr
- der Stromverbrauch steigt massiv
- die Sicherheit der Userdaten ist gefährdet
- die Abarbeitung komplexer Vorgänge (Datenbanken, Bescheidgenerierung etc.) dauert länger

Das wird noch ein richtiger "Spaß" werden....
 
darf ich euch mal etwas fragen ? wie schaut das eigendlich aus.ich habe mir für sehr viel geld ein high end notebook gekauft mit toller cpu leistung diese steht mir ja jetzt nicht mehr zur verfügung.die cpu ist jetzt gefühlt auf der leistung eines i5 prozessors (eingebaut ist ein i7)
ist so etwas eigendlich noch im akzeptablen rahmen ? können die hersteller so etwas eigendlich machen ? hab ja extra mehr geld in die hand ausgegeben um die i7 leistung zu haben und nicht das er dann einfach softwareseitig gedrosselt wird ? ist das nicht ein fall für den anwalt ?
 
@x81Reaper:

Eigentlich sollten Home/Office/Gamer nichts merken.

Ich bemerke auf meinen Systemen keine Unterschiede.

Auf einem AMD-System musste ich OneDrive neu synchronisieren.
(Zufall oder nicht, keine Ahnung).

Deine CPU funktioniert nach wie vor. Was sich geändert hat, ist Deine Software.

Schon seit Anbeginn aller IT-Zeiten haben neue Software und Updates die Eigenart über die Zeit sich auf die Geschwindigkeit des Gesamtsystemes auszuwirken.

Trotzdem solltest Du mit dem aktuellen Update eigentlich nichts merken.

.
 
@x81Reaper: Ich habe das Selbe Problem...
Ich bin mir nicht sicher aber unser Wifi Router hat auch das Sicherheitspatch bekommen!
Nun ist unsere Leitung meeega langsam mein PC ist auch meega langsam JA sogar mein Laptop!
Ich würde mich beschweren! FÜR WAS KAUFE ICH EINEN TEUREN PROZESSOR WENN SOWAS NACH 25 JAHREN NICHT MAL ENTDECKT WERDEN KONNTE UND AUCH NOCH MEIN PROZESSOR SO LANGSAM IST WIE EINER FÜR 20€! sowas ist eine Frecheit!
 
@ROMEAX: du hast das Ironie oft vergessen.
Du den laptop habe ich mir vor Weihnachten für fast 600 Euro gekauft ( high end gaming laptop) also nix mit 25 Jahren.
 
Tja, heute ging bei uns auf Arbeit kaum etwas. Wir arbeiten nur mit Thin Clients und Citrix. Es läuft alles auf Servern. Und so langsam wie das heute war, echt krass. Und zudem schmierte ein Programm dauernd ab.
Mal schauen, ob es daran lag. Wenn ja, dann haben wir echt ein Problem (hab die halbe Arbeit heute nicht geschafft).
 
@Scaver: kann ich bestätigen unsere vds ist ebenfalls so lahm wie ein Pentium 90. Auf Arbeit kann man kaum noch etwas erledigen dank des Server Updates..
 
Für mich klingt das alles nach satire.. Wollen die jetzt den Staats trojaner unters Volk bringen? Nennt mich einen Verschwörungstheoretiker.. Berechtigt denn hier rieche ich eine.. Ich habe Gott sei dank nicht jedes Müll update drauf was da so kommt.. Der Rest regelt ein überlegtes durchstreifen des Netzes
 
@cparts: Ein Staatstrojaner der Weltweit werkelt? Denk doch mal nach, bevor Du so einen blödsinnigen Text verfasst. Update-Verweigerer hat es schon immer gegeben. Aber letzten Endes wird sich die Mehrheit vor so Helden wie Dir schützen können. Spamfilter beweisen das ganz schön, dass sie mit infizierten Computern nicht den Erfolg haben, den sie gerne hätten.

Und auch deine gehackte Virenschleuder wird daran nichts ändern.
 
@SunnyMarx: Finde ich grade enorm spannend, wie du von deinem Rechner aus wohl auf seinen / ihren schauen konntest und derweil all das, was du beschreibst, mit eigenen Augen erblickt hast. Beschreib mal bitte genauer, wie dir das gelungen ist.
 
@DerTigga: Ich hab Spectre und Meltdown ausgenutzt. War ganz einfach. Sind ja keine Patches auf dem Teil. </ironie off>
 
Gibt's für Windows 10 schon ein Patch ?
 
Mein PC hat einen Verlust von 34% Ich habe nen alten I7 und Windows 8! Microsoft sollte sich schämen!!
Lieber bin ich anfällig auf den Scheiss anstatt das ich nen OMA PC habe und AUCH NOCH 1000€ für einen unnötigen Prozessor Kaufe!
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