Schlimmer geht's nimmer bei Snapchat? Snap dazu: "Halt mal mein Bier"

Börse, Aktie, Börsengang, Snapchat, Snap, IPO Bildquelle: TechCrunch
"Tiefpunkt", "Talfahrt", "Ramsch" und "Die Blase ist geplatzt": Das sind nur einige der Begriffe und Formulierungen, die wir in den vergangenen Monaten verwendet haben, um den wirtschaftlichen Zustand von Snapchat-Mutter Snap zu beschreiben. Snap ist im vergangenen März an die Börse gegangen und die Erwartungen waren im Vorfeld gewaltig. Jedenfalls bei vielen, bei denen das Wunschdenken stärker war als der gesunde Menschenverstand. Denn so mancher Anleger und Börsenexperte wollte sich einen spektakulären Börsengang in der Größenordnung von Facebook quasi herbeiwünschen.

Längst ist aber klar, dass Wunschdenken gute Zahlen und ein nachhaltiges Geschäftsmodell nicht ersetzen kann, entsprechend folgt bei Snap von Quartal zu Quartal eine Hiobsbotschaft auf die andere. Aktuell ist es nicht anders, man kann auch von schlimmer denn je sprechen.

Denn Snap hat seine Geschäftszahlen (PDF) für das dritte Quartal von 2017 veröffentlicht und darin findet sich kaum ein Hoffnungsschimmer (via TechCrunch). Der Umsatz betrug rund 208 Millionen Dollar und lag damit über (62%) jenem des Vorjahreszeitraums. Analysten hatten aber 237 Millionen Dollar vorausgesagt, dieses Ziel verfehlte Snap deutlich. Der Verlust betrug 443 Millionen Dollar oder 14 Cent pro Aktie, vor einem Jahr waren es 124 Millionen Dollar oder 15 Cent pro Anteil.


Nutzerwachstum

Die Geschäftszahlen waren bei Snap aber nie die einzige "Währung", das Unternehmen lebte vor allem auch von seinem Wachstum und den Aussichten für die Zukunft. Doch gerade hier sieht es aktuell düster aus: Snapchat konnte vom zweiten auf das dritte Quartal nicht einmal fünf Millionen neue tägliche Nutzer gewinnen, aktuell zählt man hier 178 Millionen. Das ist ein Wachstum von 2,9 Prozent, es ist das niedrigste, das man je vermelden konnte.

Snap-Chat Evan Spiegel hat auch schon eine Lösung parat, er will zunehmend ältere Nutzer für Snapchat begeistern. Dafür will er den Dienst umbauen und vereinfachen. Man kann aber sicherlich Zweifel haben, ob das gelingen kann, denn bisher machten Ältere einen weiten Bogen um Snapchat.

sentifi.com

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