Macs mit T2-Chip: Unabhängige Reparatur per Software unterbunden

Der neue T2-Chip, den Apple in seinen neueren Rechner-Modellen verbaut, verhindert jetzt wohl nahezu alle Reparaturen an Macs durch unabhängige Techniker. Denn ohne originale Inspektions-Software und die dazugehörende Verbindung zur Cloud ... mehr... Apple, Notebook, Laptop, Upgrade, Macbook, MacBook Pro, Macbook Pro 2018 Bildquelle: Apple Apple, Notebook, Laptop, Upgrade, Macbook, MacBook Pro, Macbook Pro 2018 Apple, Notebook, Laptop, Upgrade, Macbook, MacBook Pro, Macbook Pro 2018 Apple

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Apple gefällt mir immer besser.
 
@Montag: Sarkasmus?
 
@tapo: wenn Montag am Freitag schreibt!? ...
 
Ein Grund mehr den viel zu überteuerten Dreck nicht zu kaufen!

Aber weiter so liebe Apple-Jünger......redet euch die negativen Tatsachen schön.... Sicherheit und CO...? den Aufsichtsrat und die Aktionäre wird die Zwangsbindung an einen Apple Techniker sicherlich freuen..... und das ist das einzige was heute bei großen Firmen noch zählt....
 
@andreas31HD: Geil, gibt's Apple Jünger noch in Deiner Welt? Diese Apple Manie ist doch schon lange vorbei. Wir haben 2018!
 
Apple machte einst Werbung mit 1984, heute sind sie selbst der Stiefel, der für immer auf das Gesicht des Verbrauchers tritt. Wer diese Politik mit seinem Geld unterstützt, dem fehlt nicht nur der Selbstrespekt als Kunde, er ist auch unsolidarisch gegenüber seinen Mitverbrauchern, weil er das verbraucherfeindliche Verhalten validiert und es damit zum Vorbild für andere Hersteller werden lässt, und verdient Kritik dafür.
 
Was gab es damals für einen Aufschrei als Trusted Platform Module (TPM) in PCs eingesetzt wurden.
Microsoft will die volle Kontrolle über den PC etc.
Apple macht das jetzt einfach und kaum einer regt sich auf...
 
@Spacerat: Verhindert das TPM, dass mein System einsetzbar ist, wenn ich meine SSD austausche?
 
@dpazra: u.a. das waren die Befürchtungen bei TPM und genau das prangert er doch an...bei TPM gabs genau deshalb den aufschrei, macht apple das dann wirklich was man bei tpm befürchtet hat gibt's kaum kritik
 
@0711: Apple hat in der Vergangenheit schon oft Reparaturen durch Dritte erschwert. Die Befürchtungen sind also absolut berechtigt.
 
@TiKu: Die Befürchtungen gab es aber gegenüber MS bzw TPM, weniger bei Apple ;)
 
@TiKu: Das ist so nicht ganz richtig. Es geht nicht um Reparaturen durch dritte, sondern um Reparaturen durch unautorisierte Dritte. Man kann sich natürlich darüber streiten, inwiefern man autorisiert sein muss, eine SSD oder RAM zu wechseln, was ja bei einfachen Standardsystem keine Hürde ist. Aber gerade im Umfeld der Pro-Geräte, welche sich meist nicht auf privaten Schreibtischen befinden, speilt das auch keine Rolle, da Firmen und Unternehmer selten eine Hinterhofklitsche mit einer solchen Aufgabe beauftragen.
 
@New_world_disorder: Ich finde es absurd, dass man solche Standarddinge wie das Wechseln/Aufrüsten des RAMs nicht selbst erledigen darf.
 
@TiKu: Du hast das mit dem Securitychip schon verstanden , oder ? Für dich als Privateranwender mag ein solches Festure keine Rolle spielen, aber im professionellem Bereich und im Firmenumfeld ist dieser kleine Schutz gegen Manipulation durchaus wichtig. Du siehst nur das Gerät ansich, was als Privatanwender absolut logisch ist, aber Versuch auch einen Blick über den Tellerrand zu riskieren, da geht es um mehr als das blanke Gerät auf dem Tisch.
 
@New_world_disorder: Und wer sagt, dass der Apple Techniker nicht die Manipulation vornimmt?! Könnte ja von der Konkurrenzfirma extra ne Zertifizierung bei Apple erhalten haben um dann als zertifizierter Techniker die Stammdaten der Kunden zu verändern!!

Junge Junge......wie Paranoid kann man den werden?!
Wenn ich mir ne EDV Firma ins Haus hole, dann besteht da auch irgendwo ein Vertrauensverhältnis!

Ist dieses gestört hats normalerweise eh keinen Sinn mehr und man sucht sich ne andere EDV Firma.

Geht's nur um die Sicherheit der Daten weil Sie wirklich so wichtig sind.....dann bleibt man halt als Mitarbeiter dabei wenn was gewartet wird.

Und zum Thema Apple und Sicherheit: Alles ab in die Cloud! Da hat man ja denn 100%igen Überblick was passiert!
 
@New_world_disorder: Gerade im Pro Umfeld ist die Abhängigkeit von bestimmten Servicepartnern ein K.O.-Kriterium. Ab einer gewissen Größe hat eine Firma eine eigene Werkstatt, bei uns dürfen z.B. Festplatten nicht ohne weiteres das Firmengelände verlassen. Aus diesem Grund verschrotten wir unsere iMacs sobald ein Defekt vorliegt, weil das öffnen und entfernen der Festplatte dazu führt, dass Apple keine Reparaturen mehr an der restlichen Hardware durchführt.
 
@floerido: Deine Weisheit in allen Ehren, aber das ist so nicht richtig. Unsere Firma umfasst weltweit ca 300.000 Mitarbeiter und wir haben keine eigene Werkstatt sondern lassen unsere Hard- und Software durch einen externe Servicepartner warten und pflegen.
Desweiteren ist man auch bei Apple nicht an Apple gebunden, sondern es gibt viele viele autorisierte Händler und Servicepartner.
 
@New_world_disorder: Trotzdem darf kein Servicepartner einen Handschlag an dem Gerät machen, wenn zuvor an dem Gerät gearbeitet wurde. Und das ist bei der Richtlinie die Festplatten zu entfernen eben nicht umsetzbar.

Und ihr habt wirklich keine IT-Abteilung, die auch nur kleine Reperaturen durchführt? Letztens Mal wieder bei einem Kollegen gesehen, sein CPU-Lüfter wurde nicht erkannt. Da kam der interne Techniker und hat den Lüfter am Arbeitsplatz getauscht. Ausfall der Arbeitsfähigkeit ca. 2h, wenn das jetzt an eine externe Firma gegeben werden würde, dann geht es in Tage und Wochen.
 
@floerido: Eine solche Richtlinie gibt es bei uns nicht.

Nein, haben wir nicht. Wir haben immer ein Dutzend Ersatzgeräte vorrätig, defekte Geräte werden abgeholt. Ausfall der Arbeitsfähigkeit ca 15 Minuten, da ich mich dann einfach auf einem anderen Rechner anmelde und weiter arbeite.
Bei Problemen mit der Software rufen wir die Servicehotline in Polen an, die schalten sich auf und beheben das Problem.
 
@New_world_disorder: vielleicht noch mal ganz frisch eine News, die Manipulation an Hardware zeigt: http://blog.fefe.de/?ts=a54b2d78
 
@frust-bithuner: Was für eine Quelle ;)
 
@New_world_disorder: Bei etlichen Teilen musst kein Informatiker oder Ingenieur sein um die auszutauschen.
Es ist nur eine leicht realisierbare Frage des Konzeptes ob man das will oder nicht.
Bei Apple ist das Ziel, sämtliche (teure) Reparaturen an sich zu zhiehen und Konkurenz auszuschalten.
Standardhardwareersatzteile (RAM, SSD, HDD, Laufwerke) sind bei Apple nämlich eklatant teurer.
Reparaturen und Ersatzteile sind für Apple mehr als eine Goldgrube.
Erstaunlich dass es immer noch genügend Leute gibt, die sich diesen Unsinn von Apple gefallen lassen. Scheint jede menge Goldesel in der Wildnis zu geben.
 
@PiaggioX8: Weswegen manauchbei Gravis, Cyberport und diversen anderen Partnern reparieren lassen kann. Und eine SSD kostet bei Gravis für einen iMac den gleichen Preis wie für einen windows-PC, was Deine Aussage irgendwie and absurdum führt.
 
@New_world_disorder: Gravis ist aber Apple autorisiert.
Und auf die Teile die Gravis in Eigenregie verbaut gibt Gravis Garantie - und nicht Apple.
Will heissen: Gehst du mit so einem Gerät dann in den AppleStore zeigen sie dir den Stinkefinger und schicken dich wieder weg.
Mit der neuen Massnahme verbaut Gravis dann in Zukunft nur noch "original" Appleteile bzw. es können nur noch Appleteile verbaut werden.
Hinzu kommt: ohne die Autorisierungssoftware und einen autorisierten Apple-Account geht gar nichts mehr.
Du musst also mindestens autorisierter Appletechniker sein um überhaupt an das ganze Eqipement zu kommen. Zeigst du dann ungewöhnliche Abweichung bei Reparaturen, bist deine Autorisierung ratzfatz wieder los. Apple ist in dem Punkt eiskalt und gnadenlos.
 
@PiaggioX8: Das ist maximal falsch. Eben weil Gravis autorisierter Händler und Werkstatt ist, kannst du hinterher auch getrost zu Apple gehen.
Wo habt ihr eigentlich immer diese Märchen her?
Die Originalteile , die Gravis verbaut, ist eine Samsung SSD, welche sich von Apple verbaut wird, und wie sie in Millionen Windows pc verbaut wird.
Ja, das ist bekannt. Gravis, cyberport und zig andere autorisierte Werkstätten und Händler können diesen Service bieten, zu normalen Preisen.
 
@New_world_disorder: Nur weil die Platte identisch ist, heisst es nicht dass du die auch einfach verbauen kannst. Ist halt kein Apple-Logo drauf und das war es dann.
Spätestens wenn ein andere Techniker die Seriennummer abscannt, wird er feststellen, dass diese Platte eben nicht aus dem Applefundus kommt.
Seit 2010 werden alle Teile von Apple mit einer Seriennummer versehen. Apple weiss also genau welches Teil in welchem Gerät verbaut wurde. Selbst der Austausch von Teilen unter den Geräten ist daurch nicht mehr möglich.
Dieses System wurde eingeführt, weil eben bis dahin mit Reparaturen und Garantien viel Schindluder getrieben wurde.
So hat man Repararturen von Geräten die ausserhalb der Garantie lagen einfach auf eine SNR mit Garantie umgelegt, dem Kunden aber trotzdem einen Obulus abgeknöpft. Und das war nur die Spitze des Eisberges.
Es hat also auch hnadfeste GRünde warum so ein verschärftes Kontrollsystem eingeführt wurde und verbessert wird.
Nicht wenige der Servicebetriebe haben nämlich betrogen auf Teufel komm raus, in die eigenen Tasche gewirtschaftet und Apple um millionen Euro hintergangen.
Unabhängig davon sind Reparaturen von Applegeräten überzogen.
Und genau solche Vorgehensweisen wie bei Gravis will man damit auch unterbinden.
Mir kannst du das glauben - ich bin ein Insider - nicht von Gravis.
Die öffentlichkeit hat keine Ahnung davon wie knallhart Apple tickt und rigoros vorgeht.
Nur Apple Fanboys sehen das mit ihrer heiligen Kuh anders. Apple ist nicht euer Freund. Die wollen eure Kohle. Gnadenlos und ohne Diskusion.
Und offensichtlich machen sie das verdammt gut. Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist unter aller Sau.
 
@PiaggioX8: sorry, aber auf soviel Blödsinn antworte ich nicht mehr. Du scheinst ja nicht mal zu kapieren, was ein autorisierter Händler oder eine autorisierte Werkstatt ist.
 
@New_world_disorder: sry aber ich glaube eher du verstehst es nicht. Apple lässt für sich eigene Hardware herstellen mit anderen Seriennummern als auf der Endverbraucher Hardware.

Auch als autorisierte Werkstatt konnte man bisher diese Endverbraucher Hardware einbauen und so ein paar Euro sparen. Ab jetzt mit dem neuen t-2 Chip ist das nicht mehr möglich und die Werkstatt kann lediglich original Apple teile verwenden, da ansonsten die Registrierung des Gerätes nicht möglich ist und das gesamte Gerät unbrauchbar wird bis das Original Teil oder ein original Ersatzteil wieder eingebaut wurde und über die Cloud registriert wurde.

Dadurch werden schwarze Schafe ausgesiebt und Händler die Apple betrogen haben, selbst als authorisierte Werkstatt können ausgesiebt werden. Alle anderen oder man selber kann jetzt nicht Mal mehr nen Akku oder die Festplatte wechseln ohne das dass Gerät unbrauchbar wird.
 
@New_world_disorder: Es gibt kaum noch autorisierte Werkstätten. Die hat Apple nämlich zu 99% abgeschossen. Hiessen früher Applecenter.
Apple gibt schon seit Jahren keine Autorisierungen für Werkstätten mehr heraus.
Die, die noch Autorisierungen haben, sind Urgesteine aus der Anfangszeit von Macintosh.
Die Zertifizierung zum Techniker kannst jederzeit machen und lässt sich Apple fürstlich bezahlen. Apple schreibt dir aber ganz klar vor wie weit du gehen kannst. Also mal so einfach ein Apple-Geschäft aufmachen ist nicht. Wenn du offiziell mit einem Geschäft für Apple arbeiten willst, brauchszt schon mal mindestens zwei zertifizierte Techniker. Zudem musst du auch finanzielle Sicherheiten haben, sonst kriegts keine Ersatzteile. Bei Apple gibts nichts auf Rechnung. Wird alles sofort abgebucht. Und wenn du die Rückgabezeit von Teilen nur um einen Tag überschreitest, zahlst den vollen Preis dafür. Auch bei Garantietauschteilen. Über jeden Techniker wird eine Reparaturstatistik geführt. Die hat Einfluss auf deine Rückvergütungen und bewirkt intensive Überprüfungen, wenn du zu weit von der Statistik abweichst (egal ob nach oben oder unten).
Apple ist ein Verein für absolute Kontrollfreaks.
Orwell ist gegen Apple ein Dreck. Und dank geschickten Marketings finden sie auch genügend Jünger.
 
@Spacerat: Lol, wieder einer der TPM nicht verstanden hat. Höre auf Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat..." - TPM ist ein Stück Hardware. Das eigentlich nichts mit Microsoft zu tun. Es wurde von einem Konsortium entworfen in dem zahllose (>100) IT-Firmen mitarbeiten von Boing bis hin zu Nokia, IBM, AMD, Sony,... und auch Microsoft. TPM ist inzwischen ein öffentlicher Standard nach ISO und kann somit auch von jedem genutzt werden. TPM ist nicht geeignet die Kontrolle über einen PC zu übernehmen; Du hast den technischen Hintergrund nicht verstanden.
 
@Nunk-Junge: Doch ich weiß genau wofür ein TPM ist und wie es funktioniert.
Ich meine aber Berichte wie diese http://www.spiegel.de/netzwelt/web/trusted-platform-module-so-will-die-pc-industrie-kunden-entmuendigen-a-917950.html

Damals hatten alle Angst vor TPMs ohne genau zu wissen was das ist.
Heute nagelt Apple den Mac zu und keinen interessierts.
 
Soll ich jetzt mal lachen ? Das ist doch schon viel länger so. Mehr als SSD tauschen war ja in der letzten Zeit nicht mehr. LogicBoards, Display etc. brauchte man doch schon lange von Apple selbst (jaja ausser das Zeug das in China vom LKW gefallen ist - ich weiss das wohl)
Auf der positiv Seite gibts aber ggf. System/Datenschutz (wurde ja im Artikel angesprochen) und die Gewissheit, dass einem auch Apple original Komponenten verbaut wurden und kein billiges Fremdprodukt für einen Haufen Kohle (jaja auch das kennen wir).
Ich finde das nicht weiters tragisch. Heti und Pleti konnten an den Geräten schon länger nicht mehr viel machen ausser Softwarereparaturen.
Wem dies so missfällt, kann sich ja gerne etwas anderes kaufen. Steht jedem frei. Mir käme jedoch trotz aller Unkenrufe zum Trotz kein Windows PC mehr auf den Schreibtisch. Eher noch Linux wenn Mac schon nicht möglich ist.
 
@nasabaer: "die Gewissheit, dass einem auch Apple original Komponenten verbaut wurden und kein billiges Fremdprodukt für einen Haufen Kohle"
Leider hat man auch die Gewissheit, das man auch selber kein günstiges Fremdprodukt, welches i.d.R. kaum schlechter als das völlig überteuerte Originalteil ist, verbauen kann (oder verbauen lassen kann). In Macs steckt spätestens seit dem Umstieg auf x86 Standard-PC-Hardware, nur wird sie eben mit solchen Tricks wie oben beschrieben inkompatibel zu anderer Hardware gemacht. Oder meinst du, dass z.B. Intel spezielle CPUs für Apple fertigt?
Eventuell hat man sogar die Gewissheit, dass man bei jedem Defekt gleich ein neues Gerät kaufen kann, da Apple hier noch mal die Preise für Ersatzteile anziehen kann oder sogar mit dieser Software Reparaturen von Geräten, die aus der Garantie raus sind generell verbieten kann.
 
@Link: nun in meinen 10 Jahren beim Service Provider ist mir etliches unter die Finger gekommen - glaub es mir. Das fängt mit gefälschten Displays (die der Kunde selbst mitbringt) an, geht über selbst gekaufte, inkompatible (und selbst mit steckern versehenen) Lüftern weiter über SSDs die letztenendes noch nicht kompatibel sind weil vom Fremdhersteller und der Kunde jammert weil dies und jenes nicht funktioniert.
Erst verbaut man Fremdzeugs, und am Ende rennt man dem Techniker beim Service Provider die Bude ein weil der ganze Shice nicht funktioniert. Und genau DER solls dann in 10 Minuten richten. Ich versteh schon warum Apple da den Hahn zudreht. Die eigenen Servicestellen sollen die eigene - definierte Hardware - servicieren und nicht das zeug von anderen Herstellern dessen verhalten im Betrieb oft nicht reproduzierbar ist. Das kostet Zeit und Nerven und vor allem Geld, daß der Endkunde ja nicht bezahlen will.
 
@nasabaer: Jeder Service-Provider darf gerne nach eigenem Ermessen die Wartung von solchen Geräten verweigern, die seiner (und nicht Apples) Meinung nach zu sehr verbastelt wurden. Was der Besitzer mit seinem eigenen Gerät anstellt und welche Komonenten er da wie einbaut, geht hingegen Apple nichts an, genau wie jeden anderen PC-Hersteller.
 
Seien wir doch mal ehrlich, wieviele Privatanwender kaufen sich wirklich einen (i)Mac Pro für zu Hause? Diese Dinger stehen doch meistens in Unternehmen mit Servicevertrag zu einem autorisiertem Applehändler oder bei Freelancern daheim, die damit wirklich Geld verdienen. Gerade in Firmen und beim Unternehmer daheim sollte diese Art Diebstahlschutz und Schutz vor Manipulation (evtl durch einen gnatzigen Mitarbeiter) durchaus eine Rolle spielen. Die Nerds hier mit Hang zu Bastelorgien sind überhaupt keine Zielgruppe dieser Geräte.
 
@New_world_disorder:
1. Lese ich zumindest bei iMac nichts von Pro (1. Absatz der News).
2. Gerade Freelancer/Selbständige dürften wohl kaum einen Servicevertrag haben, auch kleinere Unternehmen nicht. Sowas ist nur bei den größeren üblich.
3. Wirds wohl kaum lange dauern bis dieser Chip in alle Macs eigebaut und schöngeredet wird.
 
@Link: Wer das nicht will, kauft keinen Mac. Ich verstehe immer diese Aufregung nicht. Ich weiß ja mangels Besitz nicht, wie oft man Applegeräte zu einer Reparatur bringen muss, aber wenn das wirklich so oft vorkommt, dass es irgendwie zum Problem wird, frage ich mich ernsthaft, warum man sich dann so ein Ding kauft.
 
@New_world_disorder: aus dem gleichen Grund warum sich Frauen Designerhandtaschen im 5 stelligen Bereich kaufen, in die so gut wie nix rein passt!
 
@andreas31HD: Hast Du außer Klischee und flache Denke auch Substanzielles beizutragen?
 
@New_world_disorder: Als Firma ist man manchmal dazu genötigt auch Mac OS X einzusetzen.
 
@floerido: Dann ist das Geschäftsmodell dieser Firma aber auch darauf ausgerichtet. Ansonsten ist es absolut nicht notwendig, auf Apple zu setzen.
 
@New_world_disorder: Eine SSD upzugraden ist keine Bastelorgie. Für einen selbstständigen kann das eine nicht unerhebliche Kostenersparnis sein (gegenüber einem Upgrade der ganzen Maschine oder der Geldverschwendung, diesen trivialen Akt von einem Techniker durchführen zu lassen.
Eine SSD vor Ort auszutauschen zu können ist eine frage der Produktivität. Das entscheidet im Zweifel darüber, ob eine Maschine eine Stunde ausfällt oder den ganzen Tag.

Gerade für professionelle Nutzung kann ich diese Mentalität am wenigsten nachvollziehen, weil hier hindernislose Wartbarkeit, Uptime und Kontrollmöglichkeiten in eigenen Händen das wichtigste sind.

Und ich weiß auch nicht, wie das vor Manipulation durch gnatzige Mitarbeiter schützt, die können doch eh auf die Daten der Firma zugreifen, wenn sie noch Mitarbeiter sind. Oder meinst du, der naheliegende Angriff von gnatzigen Mitarbeitern besteht darin, dass er irgendwelche Spionagechips auf das Mainboard lötet oder eine bösartige Firmware auf die SSD aufspielt?
 
@dpazra: Du setzt voraus, dass jeder Unternehmer in der Lage und Willens wäre, irgendwas an seinem Rechner zu basteln. Dem ist aber in vielen Fällen nicht so. Nicht jeder macht sich im Bereich IT selbstständig.
 
@New_world_disorder: Eine CRU zu tauschen ist keine Bastelei, deshalb das "C". Dafür gibt es bei meinem (Pro, lol) mobilen Workstation ein Handbuch, da steht genau drin, wie das geht, einziges benötigtes Werkzeug ist ein Phillips Schraubenzieher und es sind genau 5 einfache Arbeitsschritte. Falls es das Konzept der CRU bei Apple nicht gibt, es steht für Customer Replaceable Units, in meinem Fall sind das z.B. Festplatten, SSDs, Festplattenkabel, Tastatur, Memorymodule, WLAN und WWAN Karten, Akku (!) und die Knopfzellenbatterie.

Und du verwechselst etwas: Nicht ich setze voraus, dass jeder Unternehmer willens und in der Lage wäre (wobei der einzige Grund dazu nicht in der Lage zu sein, ein entsprechendes körperliches Handycap wäre). Apple setzt voraus, dass kein einziger ihrer Kunden willens oder in der Lage ist. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn zur Vertragswerkstatt rennen, kann man auch jetzt schon, wo es die Option auf selbstständigen Hardwaretausch gibt.
 
@dpazra: Apple setzt gar nichts voraus, sie bieten ein Produkt mit bestimmten Eigenschaften an. Eine davon ist, dass man selber nicht dran basteln kann bzw sollte. Wer basteln will, der kauft sich kein Apple. Ich habe selber schon seit 10 Jahren nicht mehr an Rechnern gebastelt. Wären mir die Appledimger nicht zu teuer, könnte ich mich durchaus damit anfreunden. Gäbe es keine Kunden, die nicht basteln wollen oder können, gäbe es keine IT-Dienstleister. Aber offenbar lohnt es sich, solche Dienstleistungen anzubieten. Das aber auf einer Seite zu diskutieren, auf der sich Leute mit Bastelambitionen und kleinem Tellerrand tummeln ist logischerweise albern.
 
@New_world_disorder: Das Wort, was du suchst heißt "Wartung". "Basteln" hat eher etwas mit Schere, Klebstoff und Papier zu tun und dein konsequenter Einsatz dieses Worts, legt eine Denkweise nahe, in der ein Computer kein ohne weiteres wartbarer Gegenstand ist. Das ist nicht der Fall und Gott sei Dank ist es nicht der Fall, denn ein Gerät im produktiven Einsatz muss so weit wie möglich kurzfristig wartbar sein.

Und wie trotz der Offensichtlichkeit schon oben erläutert und von dir konsequent überlesen oder ignoriert, ist die von niemandem geleugnete Tatsache, dass es Kunden gibt, die Wartungsarbeiten auslagern, überhaupt kein Argument dafür, die Wartungsmöglichkeiten für alle seine Kunden zu beschneiden.

Und ja, Apple setzt das, wie ich klar schrieb, für >ihre< Kunden (ich bin nur gezwungen mich selbst zu zitieren, weil du auch das offensichtlich überlesen hast), voraus, wenn sie tatsächlich das tun, was der Artikel beschreibt. Natürlich gilt das nur für >ihre< Kunden, trotzdem kann und sollte man das als Nichtkunde kritisieren, wenn einem Verbraucherrechte am Herzen liegen. Deshalb sage ich auch, wo es sich (wie hier) anbietet: Leute, boykottiert Apple, wenn ihr nicht wollt, dass die weitere Beschränkung der Verbraucherfreiheiten Schule macht. Das Vorbild darf nicht sein: Apple zerstört den Drittanbieterreparaturmarkt und die eigenständigen Wartungsoptionen und ihre Kunden schlucken das, sondern eine gute Botschaft an die Industrie wäre, wenn die Kunden das abstrafen.
 
@dpazra: Nochmal : Es obliegt dem Konsumenten, Kunde bei Apple zu werden. Apple zwingt niemanden dazu, weswegen ich und Millionen anderer Komsumenten keinen Mac besitzen.
 
Wer sich diesen völlig überteuerten Rotz kauft, ist selber schuld. Spätestens jetzt sollte es so manchem (hoffentlich) dämmern, dass er/sie all die Jahre im Grunde nur exzessiv gemolken wurden und werden. Ich muss eh' immer den Kopf schütteln, wenn ich mir ansehe, wieviel die Leute für die Geräte bereit sind auszugeben. Zum Grossteil weit mehr als ein Brutto-Monatsgehalt; und wofür? Für ein technisch mittelmässiges Gerät, das superchick verpackt ist.
 
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@Menschenhasser: Mir auch, weil guter Kaufschutz!
 
Ich habe auch Appleprodukte und an iPhones schon einiges repariert. Einerseits liefert der Konzern noch Software für sehr alte Modelle und macht diese dadurch wertiger, andererseits existieren durch unnötig komplizierte Aktivierungsmechanismen und absichtlich herbeigeführte Inkompatibilitäten mit nicht originalen Komponenten massenhaft Geräteleichen. Es wäre an der Zeit das der Kunde sagt das machen wir nicht mehr mit. Der Konzern muss gezwungen werden dies zu unterlassen. Ein Thema ist auch der Einbau fest verbauter Akkus. Ganz ähnliche Entwicklungen zeigen sich bei den Anbietern von Tintenstrahldruckern, da wird ebenfalls versucht mit eingebauten Chips der Einsatz günstigerer Tinte zu verhindern.
 
@uli504: Es stimmt, dass letztlich der Kunde hier gegenhalten sollte. Bei Druckern kann man das übrigens schon und ich empfehle jedem, das auch zu tun. Es gibt ein paar Druckermodelle mit Nachfüllsystem von Haus aus, zum Beispiel die EcoTank-Serie von Epson. Sehr niedrige Tintenkosten und eine Abstimmung mit dem Geldbeutel für transparente und faire Produktpolitik ohne Lock-In-Systeme.
 
Sicherheit hin oder Her: Meiner Meinung nach wird hier wieder ein Stück "sinnvoller" Techmik dazu missbraucht, den Kunden zu gängeln, um nur möglichst viel Kohle weiter von Ihnen einsacken zu können. Hoffentlich geht dieser Drecksverein bald pleite.
 
Wäre das Innenleben eines Macs seinen Preis Wert, würde man ihn noch besser verkaufen. Doch es werden überholte Komponenten verbaut, lusche Hardware ... und dann für einen Preis verkauft, der nur noch als "Design" vermarktet werden kann ...

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