Viele Microsoft-Mitarbeiter sind mit ihrem Gehalt unzufrieden

Eine interne Microsoft-Umfrage zeigt, dass Microsoft-Mitarbeiter mit ihrer Bezahlung immer weniger zufrieden sind. Zudem soll sich der "Kampf" um die talentiertesten Köpfe der Tech-Branche immer weiter verschärft haben, was zu einer Verschlechterung der ... mehr... Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"Auf die Frage nach der Work-Life-Balance gaben 93 Prozent an, dass sie von ihrem Manager die nötige Flexibilität erhalten haben."

Dann scheint das Konzept "Arbeite wann und wo du willst" ja doch nicht so schlecht zu sein bzw. zu funktionieren.
 
@MrKlein: Wenn man genügend Eigendisziplin hat, dann schon. Ich kenne aber auch viele, die damit nicht klar kommen.
 
@HeadCrash: Ich würde damit nicht klar kommen. Ich merkte es in der Phase, wo ich bei schlechtem Wetter von zu Hause aus arbeiten durfte, weil kein Auto. Habe das aber recht schnell aufgegeben. Es hat zwar keiner gemerkt, weil ich absolut nicht überwacht werde, aber für mich selbst gemerkt, dass ich meiner Arbeit nicht gerecht werde und alles mögliche mache, aber nichts produktives. Mal am Abend von zu Hause ne Serverwartubg per VPN oder was an nem Client machen geht schon, aber das ist was anderes und notiere ich i.d.R. Auch nicht als Arbeitszeit, bzw. nur ein Bruchteil davon.
 
@Memfis: Ja, man muss es zum einen lernen und zum anderen auch ein Stück weit dafür gemacht sein. Ich bin zum Glück die meiste Zeit beim Kunden und damit halt unter Menschen. Wenn ich mal zwei oder drei Tage am Stück zuhause arbeite, kann ich mich zwar schon so weit disziplinieren, dass ich nix anderes mache, aber irgendwann kommt man sich so "vereinsamt" vor. Da hilft auch kein Telefonat ab und an. Das ist dann der Moment, wo ich doch wieder ins Büro fahre.

Auf der anderen Seite hat sich das Büro mittlerweile mehr zum"Soacializing-Platz" entwickelt. Wenn man wirklich konzentriert arbeiten muss, geht das daher zuhause besser. Oder man muss lange im Büro bleiben, bis kaum mehr jemand da ist.
 
@HeadCrash: Ich denke, am besten sind komplett flexible Arbeitszeiten, zumindest in Bereichen wo es von der Arbeit her geht. Am Fließband, Handwerk, Produktionsbetrieben bei Metall, Nahrungsmittelherstellung usw. wohl eher nicht. Da müssen Arbeitsabläufe der Mitarbeiter im prodoktiven und zeitlichen Ablauf aufeinander abgestimmt sein.

Anders in Bereichen, wo Kreativität, Einzelergebisse usw. im Vordergrund stehen, wie z.B.auch im IT-Bereich.

In diesen Bereichen könnte ich mir vorstellen, daß als Maßstab das vorgegebene Ergebnis bzw. eine vorgegebene Zeit / Stundenzahl, erreicht werden muß. Egal ob morgens, abens, geteilt, zu Hause, im Betrieb, des Nachts - oder eine Mischung von allem, so wie es der Mitarbeiter eben wählt. Das Muß ist vorgegebenes Ergebnis bzw. die vorgegebene Zeit / Stundenzahl. Bei Bedarf kann ja in einem gewissen Rhytmus ein Tag / eine Zeit pro Woche, ale 14 Tage oder so vorgegeben werden zwecks Abstimmung der Mitarbeiter miteinander bzw. dem Grp.-Leiter oder so.

Z.B. ich persönlich bin eine ausgesprochene "Nachteule". Mir würden ganz späte Arbeitszeiten bis in die Nacht hinein am ehesten entsprechen. Beispielsweise habe ich bei der Erstellung meiner Dipl.-Arbeiten in der Regel erst abends gegen 22.00 Uhr / 23.00 Uhr begonnen und dann bis morgens so 04.00 Uhr / 06.00 Uhr durchgemacht.
 
@Kiebitz: Da gebe ich Dir recht, vor allem, weil ich selbst so ein Nachtmensch bin :)

Auf der anderen Seite finde ich es wichtig, dass man seine Kollegen auch zwischendurch mal sieht. Wenn wir von Team sprechen, dann heißt das im Grunde "eine Gruppe von Menschen, die zufällig denselben Manager haben, sich aber nicht notwendigerweise kennen". Und gerade letzteres finde ich echt traurig. Das ist in meinen Augen kein Team mehr, sondern ein Haufen von "angestellten Einzelunternehmern".

Dass der klassische 9-to-5 Job in den meisten Information Worker Bereich eigentlich ausgedient hat, stimmt voll und ganz und eigentlich sollte man immer Ergebnisorientiert arbeiten und nicht den Weg zum Ergebnis überwachen.
 
@HeadCrash: Wir sind offensichtlich gleicher Ansicht. Was "...dass man seine Kollegen auch zwischendurch mal sieht..." betrifft, habe ich versucht anzudeuten mit dem Hinweis "...Bei Bedarf kann ja in einem gewissen Rhytmus ein Tag / eine Zeit pro Woche, ale 14 Tage oder so vorgegeben werden zwecks Abstimmung der Mitarbeiter miteinander bzw. dem Grp.-Leiter oder so..."

Aber das mit dem Kollegen zwischendrin auch mal sieht ist ja ok, bei flexibler Arbeitszeit ja auch durchaus möglich. Aber seien wir auch ehrlich, bei ausschließlich projektbezogener bzw. zielorientierter Arbeit wäre das (menschlichen "Kollegen"Aspekt mal Außen vor) nicht unbedingt notwendig bzw. reichen auch seltene Treffs.

Und wer z.B. für eine Firma im Ausland arbeitet, hätte ja ohnehin seltener Gelegenheit dazu, natürlich je nach Entfernung.
 
@HeadCrash: Und umgekehrt ist es auch so. Was funktioniert schon für wirklich jeden? Nichts...
 
Naja, insgesamt wird aber dennoch auf hohem Niveau gemeckert. Platz 19 aller Unternehmen in Amerika sagt ja schon viel aus. Daher finde ich die Formulierung "schlecht bezahlt" auch sehr weit aus dem Fenster gelehnt, denn dann müsste man wohl viele andere Unternehmen des "Hungerlohns" bezichtigen.
 
@HeadCrash: Da ich selber auch mal in einem Unternehmen gearbeitet habe welches Marktführer in seinem Bereich ist und dieses Unternehmen mehrere Millionen € Gewinn gemacht hat in einem Jahr finde ich eine angemessene Bezahlung ist welche die sich nach dem Gewinn richtet! MS macht glaube ich etwas mehr gewinn und dies sollte auch an die Mitarbeiter weitergeleitet werden! Ohne tüchtige Mitarbeiter kann kein Unternehmen Marktführer bzw. solch hohe Gewinne einfahren. Deshalb kann ich es gut nachvollziehen wenn die MA an ihrem Gehalt rumnörgeln!
 
@amdkeks: Das Problem ist nur, dass der Leser nicht weiß, wie genau sich das Gehalt zusammensetzt. Microsoft gibt einen Teil des Gewinns an die Mitarbeiter weiter, da sich z.B. Boni durchaus auch nach dem Gewinn richten. Zudem bekommen die Mitarbeiter einen Teil ihres Bonus in Form von Aktienpaketen, deren Wert sich dann unmittelbar nach dem Wert des Unternehmen richtet.

Ein höherer Gewinn kann nicht einfach automatisch zu höheren Gehältern führen, denn dann müssten sinkende Gewinne auch zu wieder sinkenden Gehältern führen. Das ist aber so ohne weiteres nicht machbar. Also werden Gewinneffekte immer nur Teil eines Bonussystems sein.
 
@HeadCrash: Korrekt und gut erkannt ;)
Was sagt uns das, wie immer, über die News von Winfuture?
Hauptsache etwas geschrieben und blos kein Journalismus aufkommen lassen!
 
@HeadCrash: Was absolut gerechtfertigt wäre / ist.
 
@Memfis: Aber gemessen woran? Die USA sind natürlich etwas speziell, da es weniger Sozialleistungen als z.B. bei uns in Deutschland gibt. Aber 144k US Dollar sind ungefähr 122k Euro. Und das ist in Deutschland z.B. alles andere als branchenüblich.
 
@HeadCrash: Ich rede auch nicht vom Microsoft-Gehalt, sondern vom Gehalt das die 99% der anderen Unternehmen zahlen die nicht auf der Liste der Top 100 stehen.
 
@Memfis: Gibt's denn da Vergleiche? Habe gerad mal kurz gesucht und laut Computerwoche (vielleicht nicht die beste Quelle, aber der erste Hit) haben Entwickler in Deutschland im Schnitt etwa 57k Euro bekommen, wobei Entwickler bei Banken mit etwa 69k das meiste verdient haben.

Wenn man das jetzt einfach mal in Dollar umrechnet und vielleicht noch 20% aufgrund der fehlenden Sozialleitungen drauf rechnet, dann wäre man bei etwas über 92k Dollar. Liegen da wirklich soooo viele drunter?
 
@HeadCrash: Die meisten normalen Entwickler in kleineren Software- oder Web--Buden, also die Arbeiter-Bienen liegen im Schnitt knapp um 30.000 € Brutto. Natürlich geht es dann in entsprechenden Positionen und Betrieben aber auch exponentiell nach oben, was wiederum die recht hohen Durchschnittsgehälter im IT-Sektor höher erscheinen lässt.
 
@HeadCrash: Da ich bis vor einem Jahr bei MSFT selbst gearbeitet habe, finde ich es durchaus spannend, diesen Artikel hier nun zu lesen. Der Kampf um die Talente in der IT ist schärfer denn je.
Es tummeln sich Dienstleistungs- und Consultingfirmen wie Accenture, Avenade, Computacenter, Bechtle usw., dazu die großen Player wie Intel, Amazon, Microsoft, Google, Facebook usw. und natürlich noch die Industrie selbst, die ja auch gerne noch was vom Kuchen abhaben möchte wie z. B. die Autoindustrie.

Gute Leute kosten halt Geld und MSFT hat die letzten 5 Jahre angefangen drastisch an allen Ecken und Kanten Geld zu sparen: Travel-Kosten, Firmenwagen, interne Trainings, Team-Events und halt auch Gehalt und insbesondere Beförderungen
Das größte Problem sehe ich an der Kontroverse hierbei - wie kann ein so großes Unternehmen wie Microsoft, dem es offenkundig so gut geht, paradoxerweise auf der anderen Seite überall Einsparungen umsetzen und hierbei insbesondere die Mitarbeiter vernachlässigen.

In vergleichbaren Unternehmen kann man da mit mehr als 10 Jahren Berufserfahrung problemlos 100k Grundgehalt verlangen.

Das größte Problem jedoch ist, dass die bereits eingestellten Mitarbeiter nur schwer an Gehaltserhöhungen kommen, und selbst wenn sie eine erhalten, sind diese nicht ansatzweise vergleichbar mit dem Gehalt, welches die Neueinsteiger bei MSFT erhalten.
Aktuell kaufen viele Unternehmen bei MSFT in Deutschland gute Talente ein und es ist traurig, dass diese einfach ziehen gelassen werden.

Ich wurde aufgrund dieser Diskrepanz quasi zum Verlassen des Unternehmens "gezwungen".
 
@Heroy: Wie lange warst Du denn dabei? Das mit den Beförderungen ist bereits seit über 10 Jahren so, da hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Es ist natürlich ein Unterschied zu "früher" (z.B. 15 Jahre oder mehr in der Vergangenheit), wo die Welt noch deutlich rosiger, in meinen Augen aber auch übertrieben rosig war.

Desweiteren ist Microsoft nicht gleich Microsoft. Man darf z.B. die Microsoft Deutschland (eine reine Sales- und Support-Organisation) nicht mit der Microsoft Corporation vergleichen. In DE wird tatsächlich paradoxerweise nicht sehr viel Wert auf die technischen Berufe gelegt. Im Sales-Umfeld ist es kein großes Problem an 100k Grundgehalt zu kommen. Techniker, die wirklich lange (>= 15 Jahre) dabei sind, haben solche Gehälter in der Regel auch. Und das ist "nur" das Grundgehalt. Jemand der 100k Grundgehalt hat, kommt inkl. aller sonstigen Vergütungen (Firmenfahrzeug, Bonus, Aktien) locker auf 150k.

Auch die Travel-Kostenschraube trifft i.d.R. nur die Techniker, nicht die Sales-Leute.

Ich habe mich im Markt nicht so besonders viel umgesehen, aber ich halte ein Gehalt von 100k immer noch nicht für "Standard" in der Branche und konnte bisher auch keine Studie finden, die das bestätigen würde. Es sei denn, man hat Personalverantwortung, denn seltsamerweise sind die, die am wenigsten zur Wertschöpfung beitragen, immer noch die, die am besten bezahlt werden (traurig, traurig).
 
@HeadCrash: Ein paar Jahre waren es schon ;)

Ja da hast du mit deinen Aussagen recht. Das Thema mit der Personalverantwortung ist auch traurig. Ich hatte das Glück, dass ich meistens gute Leader und gute Mentoren abbekommen habe, aber für viele Personen dieser Sparte könnte man problemlos auch weniger zahlen.

Und ja - du hast auch leider recht, dass MSFT in Deutschland nur wenig mit der Corp zu tun hat. Beherzte Leute versuchen auch den Absprung nach Seattle. Aber in Amerika zu arbeiten ist halt auch wieder ganz anderes Fahrgewässer bzgl. Urlaub, Krankheit und Gesundheitsversorgung generell.

Ein weiser Rat ist es, die ersten 15 Jahre auch mal Sachen zu riskieren und sich kontinuierlich zu bewerben und größere Ziele zu verfolgen.
Man bleibt im Training (Bewerbungsgespräche) und kriegt seinen Marktwert zurückgespiegelt. Die alte Schule schimpft da immer wegen Illoyalität, aber der Punkt ist doch - wie loyal sind die großen Player selbst? Fordern und fördern sie die eigenen Talente auch so wie die, die von der Konkurrenz kommen? Und die Antwort ist ganz klar - nein. Und ewig hält man die Geschwindigkeit eh nicht mit. Aber wenn man bis zum 35. Lebensjahr 80k Grundgehalt erreicht hat, sollte man sich echt nicht beschweren. Wie du schon schriebst - die aktuellen Gehaltstabellen spiegeln was Anderes wieder.

Bezüglich dem Gehalt: Es hängt halt auch stark vom Themengebiet ab, worin man sich spezialisiert hat. Aber wenn selbst SCCM-Admins nun 80k verlangen können, muss der Mangel schon enorm sein. Wir reden hier von sehr guten und ambitionierten Menschen, die die Top 5% der IT-Industrie ausmachen. (IMHO gehört da nur ein bisschen Passion zu) Diese scheren sich eigtl. wenig um das eigentliche Geld. Das Gehalt ist da eher eine Art Wertschätzung. Aktuelle Hype-Themen: Modern IT, AI, Data, DevOps und Security. Ich spreche jetzt mal für den Raum in Bayern - bei guter Verhandlung sind 80k in all diesen Bereich bei den meisten Unternehmen drin. 100k dann die großen Player. Gehaltstabellen hin oder her.

Schönes WE Dir und bis demnächst.
 
Ich denke würde man diese Umfrage bei Firmen in Deutschland machen würde man bei min. 90% dieser Firmen das gleiche Feedback erhalten.
 
@Balder: glaube ich kaum
 
@0711: Du wirst in 100% Befragter Firmen jemanden finden, der unzufrieden mit seinem Gehalt ist. Umfragen leben davon, die "richtigem" leue zu fragen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
 
@iPeople: Microsoft gehört nicht ganz ohne Grund weltweit zu den top Arbeitgebern

Bei "Diese(r) Umfrage" haben bei MS >80% der Belegschaft mitgemacht, schon hier scheitert dein Ansinnen die richtigen Leute zu Fragen um das gewünschte Ergebnis zu bekommen oder gar das dein Vorwurf der gelenkten Ergebnisse stand halten könnte, dazu kommt das 100% mitmachen konnten.

Wäre die allgemeine Zufriedenheit unter den Arbeitnehmern bei 90% der hiesigen Firmen wirklich so hoch wäre MS auch in Deutschland bei weitem kein so beliebter und begehrter Arbeitgeber
 
@0711: Woraus entnimmst du, dass alle befragt wurden und 80% mitgemacht haben ?
 
@iPeople: "86 Prozent der Mitarbeiter von Microsoft sollen an der Umfrage teilgenommen haben."
Und ersteres geht darauf zurück dass ich die Mail zur Umfrage kenne, kommt jedes Jahr
 
Die Führung mag aus Deiner Sicht (und meiner in begrenztem Umfang auch) chaotisch sein.
Offizielle Zahlen und Kennwerte belegen aber das Gegenteil. Gesamtwirtschaftlich gesehen geht es Microsoft so gut wie nie zuvor.
 
die mitarbeiter können doch bei foxconn anhäuern, vielleicht ists da besser?
 
nun die Frage ist, was muss man sagen, damit was passiert, was "für mich" besser ist?

Wenn ich meinen Chef erzähle, ich bin mit meiner Bezahlung vollends zufrieden, kommt der ja nie auf die Idee mir eine Lohnerhöhung zu geben <- und trotzdem verdiene ICH gerade ausreichend gut.

Also wer würde gegen "mehr" nein sagen? <- und alle anderen MÜSSEN angeben dass sie am Gehalt Verbesserungspotential sehen.
 
@bear7: Ich habe viele Jahre in den jährlichen Personalgesprächen meinen Mund bzgl. Gehaltserhöhung gehalten. Ich habe nie einen Euro mehr Gehalt erhalten, obwohl ich immer über meine Arbeitsleistung in diesen Gesprächen gelobt wurde.

Erst als ich merkte, das ich irgendwann "weniger" verdiene (Inflation usw.) als ursprünglich, fragte ich nach Gehaltserhöhungen. Das ging dann auch. Von alleine erhöhen die Arbeitgeber selten das Gehalt.
 
Werde gleich mit dem Rad ca. 1 Stunde durch hüglige Landschaft zu meiner Arbeit fahren. Dann in Hanglage 4 Stunden Wiese mit dem Fadenmäher mähen. Anschließend wieder 1 Stunde zurück. Dafür bekomme ich dann 30 Euro.
 
@Souljacker: Finde ich viel sympathischer, als bei Microsoft zu arbeiten :)
 
@Souljacker: Schlecht verhandelt. :-D
 
@Souljacker: sechs Stunden beschäftigt für 30 EUR, also 5 EUR pro Stunde. Leben kannst du davon wohl nicht. Irgendjemand sonst wird also für dein Leben zahlen. Entweder deine Eltern oder die Allgemeinheit.
 
Ja mit 144k wäre ich auch unzufrieden. Daher arbeite ich lieber bei Amazon im Lager. Da wird man fürstlich entlöhnt. Danke <3
 
Vielleicht sollten die Mitarbeiter mal nach allgemeinen Durchschnittslöhnen gucken und nicht nur im Bereich der IT Elite. Der menschlichen Natur entsprechend, ist es aber ja eh immer zu wenig.
 
@Krucki: Warum sollten die Leute nach allgemeinen Durchschnittslöhnen schauen wenn Sie eben in der IT entsprechende Jobs begleiten, ich stelle doch meine Gehaltsforderung nicht nach dem allgemeinen durchschnitt sondern nach dem was ich denke was ich wert bin in meiner Branche
 
@0711: Damit hast du Recht, allerdings sollte sich die ganze Branche mal überlegen ob sie nicht total abgehoben ist.
 
@Krucki: Vielleicht sollten sich manch andere Branchen überlegen ob sie nicht völlig unterbezahlt und ausgebeutet werden? Der allgemeine Wohlstand steigt nicht wenn man die "obenstehenden" nach unten korrigiert sondern die untenstehenden nach oben korrigiert.
Aber mal grundsätzlich zur IT Branche, die firmen dort arbeiten hoch profitabel, sind so erfolgreich wie Ölkonzerne, quasi jeder Wirtschaftszweig hängt an ihr...also selbst wenn in der IT Vergleichsweise gut bezahlt wird (wobei es durchaus Branchen gibt die sicher nicht schlechter bezahlen) spricht da für mich nichts dagegen.
 
@0711: Vielleicht sollte man auch beide Wege gehen. Es gibt garantiert Bereiche in den zu viel gezahlt wird, genauso wie es Bereiche gibt in denen zu wenig gezahlt wird. Wenn Programmierern mehrere Hunderttausende, und sogar Praktikanten schon um die 70.000 Dollar im Jahr, in den Rachen geworfen werden sollte man sich mal Gedanken machen. Die Mieten steigen deshalb ins unermessliche und sämtliche andere Berufsklassen können gar nicht mehr an diesen Standorten Mieten bezahlen. Da zeugt für mich klar von einer Überbezahlung. Die Löhne sind ja nicht so hoch weil die Menschen so viel leisten oder die Unternehmen so profitabel sind, sondern weil sich alle in Silicon Valley rumdrücken und sie sich gegenseitig die Leute wegschnappen müssen weil so viel Konkurrenz an Arbeitnehmern so konzentriert auf einem Fleck sitzt.
 
@Krucki: natürlich sind die Löhne so hoch weil sie so profitabel sind, sonst könnten die Unternehmen das gar nicht bezahlen und würden auch nicht. Und sie zahlen es weil die Arbeitnehmer die Wahl haben, das ist der Arbeitnehmer idealzustand....nebenbei ms hat nur eine vergleichsweise kleine Zweigstelle im Silicon valley
 
@0711: Profitabilität ist die Voraussetzung, dass solche Löhne gezahlt werden, sie ist aber nicht der Beweggrund.
 
@Krucki: Und? Warum sollten die Mitarbeiter nicht ihr Stück vom Kuchen haben, besser das Geld in den Konzernen lassen als unter die Leute zu bringen?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Microsofts Aktienkurs in Euro

Microsoft Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte