Interne Unterlagen: Apple wusste von Instabilität des iPhone 6

Entgegen allen bisherigen Behauptungen war man sich beim Computer­konzern Apple offenbar sehr wohl darüber im Klaren, dass das iPhone 6 mit Konstruktions-Schwächen in den Verkauf geschickt wurde. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die nun ... mehr... iPhone 6 Plus, Bentgate, bendgate Bildquelle: Unbox Therapy iPhone 6 Plus, Bentgate, bendgate iPhone 6 Plus, Bentgate, bendgate Unbox Therapy

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Lügen und betrügen - das ist Apple.... (Und viele andere auch...)
 
@Stefan1979: Warum so negativ?
 
@mesios: Warum mal nicht unverhohlen die Wahrheit aussprechen, anstatt sie hinter Floskeln zu verstecken, damit es besser klingt?
 
@Memfis: Weil der finanzielle Schaden viel höher ausfällt.
 
@aecro: Sind immerhin selbst daran schuld.
 
@Ryou-sama: Bestreitet ja keiner, aber für die Firma ist verschweigen und hinterher ein bisschen wieder gut machen mit Sicherheit billiger als das neue Produkt zu verschieben oder zu verkünden "hier ist unser neues Telefon, hält zwar nichts aus, kostet aber trotzdem mehr als der Vorgänger".
 
@aecro: Ich glaube du hast Memfis' Kommentar falsch verstanden. Er sprach nicht über Apple sondern darüber, dass die Menschen die Wahrheit geradeaus aussprechen sollten (siehe Stefan1979), anstatt dieses Thema schön zu reden oder zu verstecken.
 
@Ryou-sama: Ah, tatsächlich, das passiert, wenn man sich auf mehrere Sachen gleichzeitig konzentriert. :D
 
@mesios: Du meinst man sollte wie bei VW von unglücklichen Umständen sprechen, als einfach mal offen und klar zu sagen, dass der Kunde einfach verarscht und getäuscht wurde? Was bringt es denn alles zu verniedlichen?
 
@BartHD: Wie kommst du jetzt auf VW? %) Wir können uns auch über Volvo oder BMW unterhalten...aber dann lieber an einer anderen Stelle. Hier geht es um iPhones und eine Klage gegen Apple.
 
Ich habe ein iPhone 6 Plus seit drei Jahren in Benutzung - meins hat sich nicht verbogen. Aber wenn man sich mit seinem Arsch auf sein Handy setzt, kann das wohl eher passieren. (P.S.: Ich bin kein Apple-Fanboi.)
 
@Frequency: Bei meinem Nokia 6 (5,5 Zoll) muss ich mir da keine Gedanken machen.
 
@Clawhammer: Es kommt halt immer drauf an, wie man mit seinem Gerät umgeht. Und das Aluminium weicher als andere Werksstoffe ist, sollte auch kein Geheimnis sein.
 
@Frequency: Das Nokia 6 besteht auch aus Aluminium. Das Problem beim iPhone 6 sind die Aussparungen für z.B. die Antenne, die an einer der am stärksten belasteten Punkte sind.
 
@floerido: Okay, also ein Problem im Hardware-Design. Aber welche Kräfte müssen denn auf diese Belastungspunkte wirken, damit etwas passiert. Sicherlich keine alltäglichen - oder?
 
@Frequency: Offensichtlich ist es durchaus alltäglich, dass Menschen sich hinsetzen, ohne das Handy aus der Gesäßtasche zu nehmen.
 
@Frequency: Alu ist ein eher weiches Metall. Eine wenige Millimeter dicke Aluminium-Platte ohne Verstrebungen, lässt sich relativ leicht verformen.
 
@Frequency: Das Argument kann man auch für andere Dinge nutzen: ich leide nicht an Krebs, also existiert Krebs nicht. Ich bin noch nicht ermordet worden, also gibt es keine Mörder. Ich hatte noch nie einen Autounfall, also brauche ich weder Sicherheitsgurt, noch Airbags. Nur, weil dir etwas noch nicht passiert ist bzw. nur, weil etwas nicht in ausnahmslos allen Fällen sofort eintritt, heißt es nicht, dass solche Probleme nicht existieren.
 
@BloodEX: Bitte lies nochmal genau, Frequency hat in seinem Kommentar nicht behauptet, dass es keine Probleme mit dem iPhone 6 gibt. Er hat lediglich gesagt, dass er sorgsam mit seinem Gerät umgegangen ist und daher keine Probleme hat.
 
@mesios: Stimmt zwar, jedoch kann ein "meins hat sich nicht verbogen" sehr weit interpretiert werden, auch in die "ist mir nicht passiert, also gibts das nicht"-Richtung.
 
@BloodEX: Aber "MEINS ist nicht betroffen" oder "ICH habe das Problem nicht" ist ziemlich eindeutig! Niemand (außer dir) hat das Argument aufgebracht, dass das Problem nicht existiert. Es kommt sicher darauf an, wie man mit seinem Gerät umgeht. Alles geht kaputt, wenn man es nicht sorgfältig behandelt oder eben einfach Pech hat ;)
 
@mesios: Nur stößt man im Internet auf Kurz oder Lang auf genug solcher "passiert MIR nicht, also existierts nicht"-Leute. :p
 
@BloodEX: Kann sein, dass weiß ich nicht. Hier war es aber nicht der Fall...
 
@mesios: Jop. Irgendwann geht man erst mal vom Schlimmsten aus und passt sich danach an. ^^'
 
@BloodEX: Deine Vergleiche hinken aber ein wenig, da man im vorliegenden Fall selber dafür verantwortlich ist. Das iPhone 6 (Plus) verbiegt sich ja nicht von alleine, sondern weil Kräfte auf das Handy wirken. Und wenn man sich nicht mit seinem Hintern auf das Telefon setzt oder es ganz wissentlich (nur mal ausprobieren) verbiegt, dann verbiegt sich auch das Handy auch nicht. Mehr wollte ich mit meinem Post nicht aussagen. Wenn ich mich auf ein <hier beliebiges Smartphone einsetzen> setze, dann kann es sich verbiegen. Fällt <hier beliebiges Smartphone einsetzen> auf den Boden, kann das Display beschädigt werden. Biege ich <hier beliebiges Smartphone einsetzen> ganz offensichtlich, wird es auch beschädigt. Es ist kein reines Apple-Problem, trotzdem schimpft jeder.
 
@Frequency: Nunja, manche Geräte verbiegen sich eher als andere und das iPhone 6 ist dabei nunmal offenbar der "Marktführer". Klar, man sollte das Handy vielleicht doch mal aus der Gesäßtasche nehmen, wenn man sich hinsetzen möchte. Aber die allermeisten Geräte halten es nunmal aus und es war Apple auch bekannt, dass das iPhone 6 sich um ein Vielfaches einfacher verbiegen lässt als der direkte Vorgänger und auch der Nachfolger. Aber wie praktisch immer hat Apple das bekannte Problem abgestritten und alle Schuld auf andere geschoben. Dabei will Apple doch immer so extrem kundenfreundlich sein.
 
@Frequency: Soweit ich das in Erinnerung hatte, lag das Problem ja nicht darin, dass etwas derartiges überhaupt passieren kann, immerhin verbiegt sich an einem Auto auch allerhand, solange nur die dafür nötigen Kräfte darauf einwirken, sondern eher darin, dass die Verbiegungen beim iPhone noch einfacher als zuvor passieren konnten und diese stellenweise mit der zu erwartenden Nutzung vieler Menschen überlappten.
Wenn bspw. ein Smartphone damit beworben wird, runterfallen zu können, ohne, dass dabei das Glas zerbricht, das Glas dann aber doch zerbricht, dann ist das ein für den Nutzer nicht zu erwartender Mangel, der vom Hersteller in Kauf genommen wurde.
Und wenn Vorgängermodelle stabiler waren, gehen Nutzer automatisch davon aus, dass die Nachfolgemodelle nicht großartig instabiler sind.
 
@Frequency: Bei anderen kann es passieren und beim 6er passiert es. Das ist der Unterschied dabei.
 
@Frequency: "wenn man sich mit seinem Arsch auf sein Handy setzt" - in den mir bekannten Fällen war das Smartphone in den vorderen Hosentaschen aber der Bauch übt auch bei einem mehr bei anderen weniger Druck auf da Gerät aus, was andere Geräte aber eben unbeschadet wegstecken.
 
Wie? Die ganze Schönrederei von den Apple-Experten hier war falsch?
 
Hi Wertzuiop123: Dein Kommentar jetzt aber auch nicht besser als einer von den immer viel beschriehenen Fanboys... ;-p
 
@wertzuiop123: Das Schönreden hast in jedem Konzern. Als Ingenieur kann ich dir sagen, kein System wird im optimalen Zustand verkauft. Um den zu erreichen wird es nach hinten raus unbezahlbar teuer. Und ein Verkaufsstart steht meist schon fest, wenn die Serienentwicklung mal angelaufen ist. Es ist letzendlich immer ein Kompromiss, mit welchen "Mängeln" ein Gerät verkauft werden kann. In diesem Fall hat Apple die Auswirkungen einfach unterschätzt. Die haben intern wohl mit einer viel kleineren Zahl an Leuten gerechnet, die sich auf ihre 700+€ Geräte drauf setzen und es behandeln, als wärs ein Alublock...

Btw. ich hatte ein iPhone 6 für 2 Jahre und bin nicht sonderlich pfleglich damit umgegangen. Also die Lederhülle war drum, das wars auch schon. Heute nach 3,5 Jahren ist es noch tadellos bei meinem Bruder in Betrieb (Akku hab ich vor 1,5J aber getauscht gehabt für insgesamt 25€ bei Amazon bestellt). Für mich persönlich hatte sich der Kauf mehr als gelohnt, ist ein sehr zuverlässiges Gerät. Aber auf die Idee gekommen, mich drauf zu setzen, oder es als Türstopper zu benutzen, bin ich auch nicht gekommen^^
 
Was hat man auch erwartet von diesen "Fanatikern".
Was Apple sag, ist immer richtig - egal ob's falsch ist... wie eine Sekte...
Apple müsste unter Beobachtung gestellt werden...
 
@Zonediver: hardliner gibts in jedem lager... also mal schön allgemein halten anstatt wieder auf eine gezielte fraktion loszugehen... oder willst du etwa brandstiften?
 
@Rikibu: Ich glaube genau das möchte er...
 
@mesios: natürlich das...
 
Ist Apple ja auch egal, Hauptsachen die Idioten geben einen Haufen Geld für den Schrott aus.
 
@happy_dogshit: Idioten...Schrott...Haufen Geld. Da steckt jetzt aber schon einiges an Pauschalisierungen in deinem Kommentar. :(
 
Es passt schon, dass Apple ausgerechnet mit VW zusammenarbeitet. Da haben sich die zwei richtigen gefunden...
 
Das ist ja schön und gut, aber ohne die Basisdaten des 5S ist diese News nur Schwachsinn. Wenn sich nämlich beim 5S von jeweils 100 Einheiten 10 verbogen haben, dann wären 72 von 100 Geräten beim Faktor 7,2 eine Menge (und 10 auch schon). Wenn sich aber vom 5S nur 10 von 1000000 Geräten verbogen haben, dann sind 72 von 1000000 genauso vernachlässigbar.
 
Hallo Islander. Ich glaube da hast du einen Denkfehler. Wir sprechen in unserem Artikel nicht von absoluten Zahlen sondern einem Faktor (>die Zahl, mit der eine andere Zahl multipliziert wird<).

"Wie interne Unterlagen zeigen, kamen die internen Tests bei Apple zu dem Ergebnis, dass es beim iPhone 6 um 3,3 mal wahrscheinlicher ist, dass es zu Verbiegungen kommt, als beim Vorgänger iPhone 5S." -> Hat sich also beispielsweise bei einem Stresstest 1 von 10 Geräten beim Vorgänger verbogen, kam es bei dem iPhone 6 statistisch gesehen nun bei 3,3 Geräten zu Problemen.
 
@mesios: Und wenn jetzt der Prozent unter dem liegt, was die Qualitätskontrolle als Grenzwert angibt, hat "jeder alles richtig gemacht". Also sollte man sich vielleicht die Prozesse und Tests besser anschauen und überarbeiten.
 
@mesios: Das iPhone 5 ist doch ein Ziegelstein gegen das 6er! Klar, dass es schwerer zu biegen ist. Es ist kürzer und dicker! Schon mal was von Physik gehört?
 
@Hape49: Und was möchtest du mir damit jetzt sagen? Was hat dein netter Kommentar mit dem Thema "Prozentwerte vs. Absolute Zahlen" zu tun?
 
@mesios: Es geht weder um Prozente noch um absolute Zahlen. "likely to bend" (wahrscheinlicher, sich zu verbiegen) ist doch Quatsch. (Das steht hundertprozentig nicht so in Apples Unterlagen! Das hat die Richterin vielleicht so ausgedrückt, aber ganz sicher nicht die Ingenieure bei Apple.) Bei Biegetests werden Kräfte gemessen. Jedes einzelne Handy einer Baureihe wird sich unter den gleichen Kräften gleich verbiegen. Also müsste es heißen, dass z.B. nur ein Drittel der Kraft nötig ist, fertig. Daran ist überhaupt nichts "wahrscheinlich", sondern das passiert genau dann, wenn diese Kräfte auftreten.
Und das liegt ja auch auf der Hand, weil das 5er dicker und kürzer ist (daher von Natur aus schon mal schwerer zu verbiegen). Die Frage ist: Sind diese Kräfte im normalen Alltagsgebrauch zu erwarten oder nicht? Und das ist immer Einschätzungssache. Fettarsch auf Handy ist weder nach meiner noch nach Apples Einschätzung ein "normaler" Umgang mit einem Handy, andere sehen das offenbar anders.
 
@mesios: Genau. Und wenn sich statistisch gesehen 1 von 1000000 Geräten beim Vorgänger verbogen hat, kommt es bei dem iPhone 6 statistisch gesehen nun bei 3,3 von 1000000 Geräten zu Problemen. Ich wiederhole, ohne genaue Angaben ist die News nichts wert.
 
Natürlich machen ALLE Handy-Hersteller Biege-Tests mit ihren Handys und messen die Kräfte, die auftreten müssen, bis etwas sich verbiegt oder bricht. Nur: Gibt es einen in Stein gemeißelten oder per Gesetz festgelegten Wert, welchen genauen Wert ein Gerät aushalten können muss? Natürlich ist das iPhone 6 dünner und länger als das iPhone 5 - also ist es auch biegsamer, das sagt einem doch die Physik (oder notfalls der gesunde Menschenverstand). Aber was kann ein Hersteller an pfleglicher Behandlung im Alltag vom User erwarten? Und was kann ein User vom Gerät erwarten? Sorry, aber ich finde nicht, dass ein Handy in der hinteren Hosentasche es aushalten muss, dass sich irgendein Fettsack dann auch noch draufsetzt. Zugegeben: Apple hat beim ersten dünnen und großen iPhone die ruppige Behandlung des Gerätes durch die Nutzer unterschätzt und später nachgebessert - aber einen "Skandal" kann ich darin nun wirklich nicht erkennen. (Man hätte evtl. kulanter bei den Reparaturen sein sollen, zugegeben.)
 
@Hape49: Beim 6s (Plus) und allen Nachfolgern hat man die Stabilitätswerte deutlich verbessert. Folglich wurde beim 6er nicht das technisch Mögliche verbaut. Dieser Verdacht schleicht sich schon bei anderen Komponenten des 6er ein, zb bei der mieserablen Kamera. Ich hab das 6s Plus gekauft und bin bis heute sehr froh über die Entscheidung, das 6er übersprungen zu haben. Der Umgang mancher Leute mit den Geräten darf zurecht kritisiert werden, aber man darf als Apple Kunde angesichts der Preise auch mit erstklassiger und technisch ausgereifter Ware rechnen.
 
@Metropoli: Da gebe ich dir vollkommen recht. Wie ich schon sagte: Das iPhone 6 (plus) war das erste so dünne und so große Handy von Apple. Da es ja keine offizielle Tabelle gibt, was ein Handy an Biegekräften aushalten MUSS, mussten sie eben ein-schätzen, ob das iPhone 6 robust genug für den Alltag sein würde. Haben sie es unter-schätzt? Ich finde das nicht mal, denn die allermeisten Leute hatten keine Probleme mit dem iPhone 6. Fettärsche mal ausgenommen. "Technisch ausgereift" ist so eine Forderung bei einem (für Apple) völlig neuen Formfaktor. Erfahrungswerte, was die Leute dann im Alltag damit anstellen, kann man immer erst sammeln, wenn es tausende oder Millionen Male verkauft wurde. Und dann kann und sollte man auch nachbessern. Das ist alles normal und überhaupt kein Skandal (denk mal an die vielen Rückrufaktionen in der Autobranche).
 
@Hape49: Es verbog sich in den mir bekannten Fällen in der vorderen Hosentasche.
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