Piep...piep...piep: Heute vor gerade mal 60 Jahren begann die Raumfahrt
Manchem mag es so vorkommen, als wäre es schon seit sehr langer Zeit völlig normal, dass Satelliten unser Leben erleichtern, Sonden durch das Sonnensystem reisen und Raumfahrer Bilder unserer Welt von oben liefern. Dabei ist die gesamte und längst omnipräsente Raumfahrt gerade einmal 60 Jahre alt.
Am heutigen Tag des Jahres 1957 ergriff eine spürbare Unruhe die Welt. Im östlichen Machtblock wurde gejubelt, im Westen teils besorgt dreingeschaut. Überall aber entstand eine Aufbruchstimmung, die in ihrem Ausmaß wohl einzigartig ist: Die Menschheit trat ihren Weg in den Weltraum an - greifbar geworden in Form des ersten künstlichen Satelliten, der die Erde jetzt umkreiste.
"Sputnik 1" startete nach unserer Zeit abends um halb Zehn von dem noch heute zentralen Weltraumbahnhof in Baikonur. Wochenlang richteten in der Folge Wissenschaftler, Funkamateure und viele andere ihre Antennen und Empfänger aus. 21 Tage lang funkten die beiden integrierten Sender Daten über Druck und Temperatur im Inneren der Aluminum-Kugel in Form von Piep-Signalen zur Erde. Nach dem Ende der Sendeleistung setzte Sputnik seine Umlaufbahn fort und verglühte schließlich am 4. Januar in der Erdatmosphäre.
Vom Tag des Starts an ging es Schlag auf Schlag. Schon mit Sputnik 2 flog am 3. November 1957 das erste Lebewesen in den Weltraum: Die Hündin Laika überlebte nur kurz, lieferte aber erste wertvolle Informationen zum Verhalten eines lebenden Organismus unter den Bedingungen der Raumfahrt. Es dauerte dann bis zum Sommer 1960, als die fünfte Sputnik-Mission erneut Lebewesen mitnahm: Neben 40 Mäusen, zwei Ratten und einigen Pflanzen waren die Hunde Strelka und Belka an Bord und wurden erfolgreich wieder auf der Erde gelandet.
Letztlich ist in den vergangenen 60 Jahren sehr viel mehr geschehen, als in nur einer Geschichte erzählt werden könnte. Und auch wenn es für die meisten Menschen quasi schon Normalität geworden ist, dass Leute aus der Schwerelosigkeit in Kameras winken und wir mit allen möglichen wichtigen und weniger wichtigen Informationen aus dem All versorgt werden, schimmert bei besonderen Anlässen doch immer wieder etwas von der einstigen Begeisterung durch, die Sputnik vor 60 Jahren auslöste.
Der einstige Wettlauf zweier Supermächte in den Weltraum ist längst einer breiten, grenzübergreifenden Kooperation gewichen, von denen die Internationale Raumstation ISS nur das sichtbarste Ergebnis ist. Gemeinsam arbeitet man inzwischen an immer neuen Missionen, die uns immer neue Erkenntnisse bringen. Zukünftige große Projekte, wie ein fester Außenposten der Menschheit auf dem Mond, von wo aus noch weitaus aufregendere Missionen gestartet werden können, bedingen letztlich einer gemeinsamen Anstrengung und sind für nur einen kleinen Teil der gesamten Menschheit kaum zu stemmen. Auch daran sollte man in Zeiten denken, in denen versucht wird, immer mehr spaltende Keile zwischen die Menschen zu treiben.
"Sputnik 1" startete nach unserer Zeit abends um halb Zehn von dem noch heute zentralen Weltraumbahnhof in Baikonur. Wochenlang richteten in der Folge Wissenschaftler, Funkamateure und viele andere ihre Antennen und Empfänger aus. 21 Tage lang funkten die beiden integrierten Sender Daten über Druck und Temperatur im Inneren der Aluminum-Kugel in Form von Piep-Signalen zur Erde. Nach dem Ende der Sendeleistung setzte Sputnik seine Umlaufbahn fort und verglühte schließlich am 4. Januar in der Erdatmosphäre.
Vom Tag des Starts an ging es Schlag auf Schlag. Schon mit Sputnik 2 flog am 3. November 1957 das erste Lebewesen in den Weltraum: Die Hündin Laika überlebte nur kurz, lieferte aber erste wertvolle Informationen zum Verhalten eines lebenden Organismus unter den Bedingungen der Raumfahrt. Es dauerte dann bis zum Sommer 1960, als die fünfte Sputnik-Mission erneut Lebewesen mitnahm: Neben 40 Mäusen, zwei Ratten und einigen Pflanzen waren die Hunde Strelka und Belka an Bord und wurden erfolgreich wieder auf der Erde gelandet.
Schnell flogen dann auch Menschen
Das war dann die Voraussetzung, um am 12. April 1960 mit Juri Gagarin auch den ersten Menschen in den Weltraum zu bringen. Es dauerte dann noch bis zum Jahr 1969, bis auch die USA mit der Mondlandung die erste Weltpremiere für die westliche Hemisphäre verbuchen konnten und die sowjetische Dominanz in Sachen Raumfahrt brachen.Letztlich ist in den vergangenen 60 Jahren sehr viel mehr geschehen, als in nur einer Geschichte erzählt werden könnte. Und auch wenn es für die meisten Menschen quasi schon Normalität geworden ist, dass Leute aus der Schwerelosigkeit in Kameras winken und wir mit allen möglichen wichtigen und weniger wichtigen Informationen aus dem All versorgt werden, schimmert bei besonderen Anlässen doch immer wieder etwas von der einstigen Begeisterung durch, die Sputnik vor 60 Jahren auslöste.
Der einstige Wettlauf zweier Supermächte in den Weltraum ist längst einer breiten, grenzübergreifenden Kooperation gewichen, von denen die Internationale Raumstation ISS nur das sichtbarste Ergebnis ist. Gemeinsam arbeitet man inzwischen an immer neuen Missionen, die uns immer neue Erkenntnisse bringen. Zukünftige große Projekte, wie ein fester Außenposten der Menschheit auf dem Mond, von wo aus noch weitaus aufregendere Missionen gestartet werden können, bedingen letztlich einer gemeinsamen Anstrengung und sind für nur einen kleinen Teil der gesamten Menschheit kaum zu stemmen. Auch daran sollte man in Zeiten denken, in denen versucht wird, immer mehr spaltende Keile zwischen die Menschen zu treiben.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - 19.06. 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - 19.06. 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen