E-Auto in 5 Minuten geladen:
Daimler sichert sich Akku-Technik
Schnelllade-Technologien erfreuen sich bei Smartphone-Nutzern großer Beliebtheit. Und alles, was dort zu sehen ist, will die Automobilbranche aus naheliegenden Gründen klar in den Schatten stellen. Daimler steigt im Zuge dessen nun beispielsweise in ein vielversprechendes Startup ein.
Unter der Führung des deutschen Automobilkonzerns werden jetzt 60 Millionen Dollar in das israelische Unternehmen StoreDot gesteckt. Wenn dieses mit seiner Entwicklungsarbeit erfolgreich ist, fällt für den klassischen Verbrennungsmotor auch eines der letzten Argumente weg. Denn lange Strecken werden mit den von StoreDot entwickelten Akkus kein Problem mehr sein, da sich die Stromspeicher binnen maximal 5 Minuten komplett laden lassen und dann ausreichend Strom für rund 480 Kilometer Fahrt bereitstellen können.
Gearbeitet wird dabei allerdings nicht mit klassischen Lithium-Ionen-Akkus. Statt dessen arbeitet man hier mit organischen Materialien, die nicht näher benannt werden. Die so genannte FlashBattery-Technik funktioniert bereits. StoreDot kann bereits Akkus vorführen, die von ihrer Größe und Kapazität her für ein Smartphone geeignet sind und sich binnen Minuten, teils sogar binnen einer Minute komplett laden lassen.
Entsprechend groß ist natürlich das Interesse und Daimler haben sich auch andere Investoren angeschlossen. So sind die Südkoreaner von Samsung Ventures mit dabei. Und als dritter Investor schloss sich auch Norma Investments, ein Unternehmen, das zum Netzwerk des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch gehört.
Gearbeitet wird dabei allerdings nicht mit klassischen Lithium-Ionen-Akkus. Statt dessen arbeitet man hier mit organischen Materialien, die nicht näher benannt werden. Die so genannte FlashBattery-Technik funktioniert bereits. StoreDot kann bereits Akkus vorführen, die von ihrer Größe und Kapazität her für ein Smartphone geeignet sind und sich binnen Minuten, teils sogar binnen einer Minute komplett laden lassen.
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Die Stromspeicher für Elektroautos haben allerdings wesentlich höhere Anforderungen an Kapazität und Robustheit. Allerdings geht es auf dem aktuellen Stand der Entwicklung schon nicht mehr um die Frage, ob man die fraglichen Stromspeicher überhaupt hinbekommt, sondern nur noch darum, wie schnell man diese zur Marktreife bekommt.Entsprechend groß ist natürlich das Interesse und Daimler haben sich auch andere Investoren angeschlossen. So sind die Südkoreaner von Samsung Ventures mit dabei. Und als dritter Investor schloss sich auch Norma Investments, ein Unternehmen, das zum Netzwerk des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch gehört.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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