Ryzen funktioniert: AMD kann bereits Anteile von Intel abknapsen
Mit den neuen Ryzen-Prozessoren ist AMD offenbar auf eine ganze Reihe von Nutzern gestoßen, die nur darauf gewartet haben, dass es endlich wieder eine nennenswerte Konkurrenz zu Intel gibt. Die Marktanteile zeigen bereits deutlich sichtbare Ausschläge zugunsten des kleineren Konkurrenten.
Offizielle Zahlen von den Unternehmen gibt es zwar nicht und auch die üblichen Marktforscher haben sich noch nicht geäußert, es gibt aber durchaus einen Richtwert, der einen Hinweis auf die Entwicklung geben kann. Die Anteile an einer großen Zahl von Bechmark-Tests. Passmark hat tausende von Durchläufen auf den CPU-Hersteller heruntergebrochen, berichtet das Magazin HotHardware.
Die Anteile, die AMD bei den Tests hatte, sind über die Jahre immer weiter gesunken. Seit 2006 ging es mit der Plattform hier immer wieder bergab - was durchaus auch der realen Entwicklung der Marktanteile entsprach. Seit diesem Jahr gibt es aber eine deutlich Trendwende: AMD kletterte von 17,8 Prozent vor dem Jahreswechsel im ersten Quartal dann auf 20,1 Prozent und im zweiten Jahresviertel nun auf 26,2 Prozent.
Insofern lautet das Fazit der Passmark-Daten, dass man zwar vorsichtig sein sollte, AMD hier bereits einen großen wirtschaftlichen Erfolg zu bescheinigen. Aber es ist klar, dass der Hersteller seit vielen Jahren endlich einmal wieder ordentliche Impulse setzen konnte.
Offizielle Zahlen von den Unternehmen gibt es zwar nicht und auch die üblichen Marktforscher haben sich noch nicht geäußert, es gibt aber durchaus einen Richtwert, der einen Hinweis auf die Entwicklung geben kann. Die Anteile an einer großen Zahl von Bechmark-Tests. Passmark hat tausende von Durchläufen auf den CPU-Hersteller heruntergebrochen, berichtet das Magazin HotHardware.
Die Anteile, die AMD bei den Tests hatte, sind über die Jahre immer weiter gesunken. Seit 2006 ging es mit der Plattform hier immer wieder bergab - was durchaus auch der realen Entwicklung der Marktanteile entsprach. Seit diesem Jahr gibt es aber eine deutlich Trendwende: AMD kletterte von 17,8 Prozent vor dem Jahreswechsel im ersten Quartal dann auf 20,1 Prozent und im zweiten Jahresviertel nun auf 26,2 Prozent.
Nur eine Annäherung
Das wird letztlich natürlich nur bedingt die realen Verkaufszahlen widerspiegeln - immerhin wird ein Teil des Anstiegs auch darauf zurückzuführen sein, dass viele Nutzer die neuesten Chips natürlich besonders genau unter die Lupe nehmen wollen. Es zeigt aber letztlich auch, dass durchaus eine nennenswerte Zahl von Ryzen-Prozessoren im Alltag angekommen ist - und dies, obwohl die neuen CPUs noch nicht einmal in größerem Umfang in fertigen Systemen verbaut werden und die Modelle für den Massenmarkt auch noch nicht richtig gestartet sind.Insofern lautet das Fazit der Passmark-Daten, dass man zwar vorsichtig sein sollte, AMD hier bereits einen großen wirtschaftlichen Erfolg zu bescheinigen. Aber es ist klar, dass der Hersteller seit vielen Jahren endlich einmal wieder ordentliche Impulse setzen konnte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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