Bundespolizei: Testweise vollüberwacht werden für 25-Euro-Gutschein
Wer der Bundespolizei in Berlin dabei helfen möchte, Überwachungssysteme mit automatischer Gesichtserkennung zu perfektionieren, wird mit kleinen Gutscheinen dazu ermuntert, seine Daten auch noch beim US-Konzern Amazon abzuliefern. Man muss dafür nur oft genug durch das Kamera-Sichtfeld laufen.
Die Pläne von Bundespolizei und Deutscher Bahn sind schon länger klar: Der Berliner Bahnhof Südkreuz soll zu einem Modell-Projekt für die Verwendung ausufernder Überwachungstechnik werden. Hier will man zukünftig nicht nur die ohnehin immer häufiger zu findenden Überwachungskameras zum Einsatz bringen, sondern diese auch noch mit einer Software zur Gesichtserkennung koppeln. So lässt sich im Grunde jederzeit nachvollziehen, wer den Bahnhof wann und wie oft nutzt.
Nach offiziellen Aussagen sollen die aufgenommenen Passanten unter anderem mit Datenbanken abgeglichen werden, die gesuchte Verdächtige enthalten. Weiterhin sollen die Systeme aber auch selbst potenziell gefährliche Gegenstände erkennen, wie beispielsweise Koffer, die auf den Bahnsteig gestellt und verlassen wurden.
Wer sich freiwillig meldet und im gesamten Testzeitraum mindestens an 25 unterschiedlichen Tagen durch die markierte Zone läuft, soll einen Amazon-Gutschein im Wert von 25 Euro erhalten. Wer an über 30 Tagen und am häufigsten von allen Testpersonen erfasst wird, soll sogar einen der Hauptpreise bekommen - hier warten eine Apple Watch Series 2, eine Fitbit Surge und eine GoPro Hero Session. Und Reisende, die sich nicht von den Kameras erfassen und gesichtserkennen lassen wollen, empfiehlt die Bundespolizei, die "Ausweichmöglichkeiten" zu nutzen.
Nach offiziellen Aussagen sollen die aufgenommenen Passanten unter anderem mit Datenbanken abgeglichen werden, die gesuchte Verdächtige enthalten. Weiterhin sollen die Systeme aber auch selbst potenziell gefährliche Gegenstände erkennen, wie beispielsweise Koffer, die auf den Bahnsteig gestellt und verlassen wurden.
RFID-Chip als Gegenkontrolle
Damit man die Funktionalität der neuen Technik prüfen und optimieren kann, will man mit Menschen, die den Bahnhof ohnehin häufig nutzen, einen Testlauf durchführen. Diese müssen sich registrieren lassen und bekommen auch einen RFID-Chip für die Gegenkontrolle. So soll festgestellt werden, ob das System die Person tatsächlich immer erkennt, wenn sie einen bestimmten Bereich im Bahnhof betritt. Von jeder Testperson wird außerdem ein Fake-Verbrecherprofil mit Bildern angelegt, damit die Kameras aufgrund des Abgleichs anspringen können.Wer sich freiwillig meldet und im gesamten Testzeitraum mindestens an 25 unterschiedlichen Tagen durch die markierte Zone läuft, soll einen Amazon-Gutschein im Wert von 25 Euro erhalten. Wer an über 30 Tagen und am häufigsten von allen Testpersonen erfasst wird, soll sogar einen der Hauptpreise bekommen - hier warten eine Apple Watch Series 2, eine Fitbit Surge und eine GoPro Hero Session. Und Reisende, die sich nicht von den Kameras erfassen und gesichtserkennen lassen wollen, empfiehlt die Bundespolizei, die "Ausweichmöglichkeiten" zu nutzen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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