Auch als mitgelieferter Browser hat man keine Chance gegen Chrome
Für einen Browser ist es längst kein so großer Vorteil mehr, zum Lieferumgang eines Betriebssystems zu gehören, wie noch vor einigen Jahren. Das zeigt sich am ehesten am starken Verlust der Microsoft-Browser, aber auch bei Apple gibt es einen vergleichbaren Trend.
Beim monatlichen Blick auf die Daten des Marktforschungsunternehmens Net Applications nimmt man es oft eher teilnahmslos hin, dass auf der einen Seite mal minimal Prozentpunkte wegfallen und dort hinzukommen. Über einen längeren Zeitraum zeigt sich allerdings, wie dramatisch die Entwicklung zuletzt tatsächlich war - insbesondere für Microsoft, wie ein Bericht der NetworkWorld zeigt. Im März des Jahres 2015 griffen immerhin noch 62 Prozent der Nutzer von Windows-Systemen auf den Browser von Microsoft zurück und es galt als sichere Annahme, dass die meisten Anwender schlicht nehmen, was ihnen vom gelieferten System vorgesetzt wird.
Wenn wir uns einige Jahre zurückerinnern, war dies auch einer der wesentlichen Punkte in den großen Kartellverfahren gegen Microsoft. Dem Redmonder Unternehmen wurde hier vorgeworfen, die dominante Stellung seines Windows-Betriebssystems zu missbrauchen, um sich auch bei Browsern die vorherrschende Stellung zu sichern. Das mündete in drakonischen Strafen und einer langen Beaufsichtigung des Unternehmens. Inzwischen hat sich hier einiges geändert.
Der Marktanteil der Microsoft-eigenen Browser hat sich unter Windows-Nutzern bis zum Februar dieses Jahres mehr als halbiert. Nur noch 27 Prozent der User greifen auf Internet Explorer oder Edge zurück. Da Net Applications seine Daten aus Messungen bei den Aufrufen einer großen Bandbreite von Webseiten ermittelt, entspricht das letztlich recht gut dem wohl realen Bild.
Gewinner dieser Entwicklung ist eindeutig Googles Chrome-Browser. Binnen der letzten zwei Jahre ist dessen Marktanteil unter Windows-Nutzern von 25 auf nun 59,5 Prozent gestiegen. Auf dem Mac zeigt sich ein ähnlicher Trend, der allerdings wesentlich schwächer ausfällt. Hier ging der Nutzungsanteil des Safaris von Apple von 69 auf 56 Prozent zurück und Chrome legte in vergleichbarem Rahmen zu.
Das veränderte Bewusstsein bei den Nutzern zeigte sich, als Microsoft die Nutzer aufforderte, ältere Internet Explorer nicht mehr zu verwenden. Das hatte eigentlich zum Ziel, dass sie auf den Internet Explorer 11 upgraden. In vielen Fällen ließen die Anwender alte Varianten des Microsoft-Browsers dann tatsächlich links liegen - migrierten aber zum Chrome.
Download Chrome - Webbrowser von Google
Wenn wir uns einige Jahre zurückerinnern, war dies auch einer der wesentlichen Punkte in den großen Kartellverfahren gegen Microsoft. Dem Redmonder Unternehmen wurde hier vorgeworfen, die dominante Stellung seines Windows-Betriebssystems zu missbrauchen, um sich auch bei Browsern die vorherrschende Stellung zu sichern. Das mündete in drakonischen Strafen und einer langen Beaufsichtigung des Unternehmens. Inzwischen hat sich hier einiges geändert.
Der Marktanteil der Microsoft-eigenen Browser hat sich unter Windows-Nutzern bis zum Februar dieses Jahres mehr als halbiert. Nur noch 27 Prozent der User greifen auf Internet Explorer oder Edge zurück. Da Net Applications seine Daten aus Messungen bei den Aufrufen einer großen Bandbreite von Webseiten ermittelt, entspricht das letztlich recht gut dem wohl realen Bild.
Gewinner dieser Entwicklung ist eindeutig Googles Chrome-Browser. Binnen der letzten zwei Jahre ist dessen Marktanteil unter Windows-Nutzern von 25 auf nun 59,5 Prozent gestiegen. Auf dem Mac zeigt sich ein ähnlicher Trend, der allerdings wesentlich schwächer ausfällt. Hier ging der Nutzungsanteil des Safaris von Apple von 69 auf 56 Prozent zurück und Chrome legte in vergleichbarem Rahmen zu.
Das veränderte Bewusstsein bei den Nutzern zeigte sich, als Microsoft die Nutzer aufforderte, ältere Internet Explorer nicht mehr zu verwenden. Das hatte eigentlich zum Ziel, dass sie auf den Internet Explorer 11 upgraden. In vielen Fällen ließen die Anwender alte Varianten des Microsoft-Browsers dann tatsächlich links liegen - migrierten aber zum Chrome.
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Christian Kahle
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