Apple meldet erneut sinkende iPhone-Verkäufe - Aktie legt dennoch zu
Apple hat soeben seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2016 veröffentlicht und dabei zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang der Verkäufe seiner sehr beliebten Smartphones der iPhone-Serie vermelden müssen. Weil die Zahlen die Erwartungen übetrafen, schoss der Aktienkurs dennoch im nachbörslichen Handel in die Höhe.
Wie Apple mitteilte, konnte man im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2016, das am 25. Juni endete, einen Umsatz von 42,4 Milliarden US-Dollar erzielen, während der Nettogewinn in den letzten drei Monaten immerhin 7,8 Milliarden Dollar betrug. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch fast 50 Mrd. Dollar Umsatz und knapp 11 Mrd. Dollar Gewinn - es gab also einen Rückgang um jeweils fast 15 bzw. 27 Prozent. gegenüber dem gleichen Quartal des letzten Jahres.
Apple musste entsprechend der Erwartungen teilweise deutliche Rückgänge bei den Verkaufszahlen seiner Hardware-Produkte hinnehmen. Konnte das Unternehmen im gleichen Zeitraum im letzten Jahr noch 47,5 Millionen iPhones absetzen, so waren es in den letzten drei Monaten "nur" noch 40,4 Millionen Einheiten und somit 15 Prozent weniger als zuvor.
Siehe auch: Neues iPhone soll früher als gewohnt in den Handel kommen
Auch bei den Tablets der iPad-Reihe ging es abwärts, denn Apple verkaufte zuletzt nur noch knapp 10 Millionen Einheiten dieser Produktserie - rund neun Prozent weniger als zuvor. Auch die Verkäufe von MacBooks und iMacs fielen geringer aus als zuvor, denn von April bis Juni 2016 wurden nur noch rund 4,2 Millionen Geräte abgesetzt, was ungefähr 11 Prozent weniger sind als zuvor.
Weil weniger iPhones in den Lagern der Händler und von Apple vorgehalten werden, sieht man außerdem eine Besserung der Verkaufszahlen bei den Smartphones, die nicht deutlich aus den Geschäftszahlen hervorgeht. Hinzu kommt laut Cook, dass das iPhone SE mit seinem kleineren 4-Zoll-Display deutlich besser verkauft wird als Apple selbst erwartete. So habe die Nachfrage die Verfügbarkeit überstiegen, hieß es. Gleichzeitig schrumpfte durch die geringeren Verkaufspreise des neuen, kleineren Modells aber auch die Gewinnmarge des US-Konzerns.
Die Börse schloss sich vorerst den optimistischen Einschätzungen von Tim Cook an. Weil die Zahlen besser ausfielen als die Schätzungen diverser Finanzanalysten, stieg der Aktienkurs von Apple erstmals seit Mai im nachbörslichen Handel zunächst um mehr als sechs Prozent an. Wie Cook ist man wohl auch für die kommenden Monate zuversichtlich, schließlich sollen bald neue "große" iPhone-Modelle auf den Markt kommen.
Apple musste entsprechend der Erwartungen teilweise deutliche Rückgänge bei den Verkaufszahlen seiner Hardware-Produkte hinnehmen. Konnte das Unternehmen im gleichen Zeitraum im letzten Jahr noch 47,5 Millionen iPhones absetzen, so waren es in den letzten drei Monaten "nur" noch 40,4 Millionen Einheiten und somit 15 Prozent weniger als zuvor.
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Auch bei den Tablets der iPad-Reihe ging es abwärts, denn Apple verkaufte zuletzt nur noch knapp 10 Millionen Einheiten dieser Produktserie - rund neun Prozent weniger als zuvor. Auch die Verkäufe von MacBooks und iMacs fielen geringer aus als zuvor, denn von April bis Juni 2016 wurden nur noch rund 4,2 Millionen Geräte abgesetzt, was ungefähr 11 Prozent weniger sind als zuvor.
Tim Cook & die Börse sind zuversichtlich
Apple sieht allerdings deutliche Zeichen für eine Besserung der Absatzzahlen, denn Firmenchef Tim Cook erklärte unter anderem, dass die Zahlen insgesamt deutlich besser ausfielen als erwartet. So konnte man erstmals seit 10 Quartalen wieder einen Anstieg der Einnahmen aus dem Vertrieb in iPads verzeichnen - wohl vor allem wegen der neuen, höherpreisigen iPad-Pro-Modelle.Weil weniger iPhones in den Lagern der Händler und von Apple vorgehalten werden, sieht man außerdem eine Besserung der Verkaufszahlen bei den Smartphones, die nicht deutlich aus den Geschäftszahlen hervorgeht. Hinzu kommt laut Cook, dass das iPhone SE mit seinem kleineren 4-Zoll-Display deutlich besser verkauft wird als Apple selbst erwartete. So habe die Nachfrage die Verfügbarkeit überstiegen, hieß es. Gleichzeitig schrumpfte durch die geringeren Verkaufspreise des neuen, kleineren Modells aber auch die Gewinnmarge des US-Konzerns.
Die Börse schloss sich vorerst den optimistischen Einschätzungen von Tim Cook an. Weil die Zahlen besser ausfielen als die Schätzungen diverser Finanzanalysten, stieg der Aktienkurs von Apple erstmals seit Mai im nachbörslichen Handel zunächst um mehr als sechs Prozent an. Wie Cook ist man wohl auch für die kommenden Monate zuversichtlich, schließlich sollen bald neue "große" iPhone-Modelle auf den Markt kommen.
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