Seagate entlässt Tausende aus der Produktion - die Aktionäre freut's
Der Festplatten-Hersteller Seagate hat angekündigt, dass es zu weit umfangreicheren Massenentlassungen kommen wird - und wird von den Anlegern dafür ordentlich belohnt. Eingebettet ist dies in die Bekanntgabe, dass das Geschäft wesentlich besser läuft als erwartet.
Vor gerade einmal zwei Wochen gab Seagate bekannt, im Zuge einer Umstrukturierung 1.600 Beschäftigte entlassen zu wollen. Inzwischen hat man die Planungen aber wohl weiter vorangetrieben und erklärte jetzt, dann doch eher 6.500 Beschäftigte vor die Tür setzen zu wollen - vor allem in der Produktion. Damit wären von der umfangreicheren Entlassungswelle 14 Prozent des weltweiten Personalstamms betroffen.
Im gleichen Atemzug verkündete man aber auch eine Aussicht auf die kommenden offiziellen Geschäftsdaten. Und die sehen wesentlich besser aus als gedacht. Der Umsatz der letzten drei Monate belief sich nach bisher ungeprüften Zahlen auf 2,65 Milliarden Dollar. Gerechnet hatte man im Vorfeld lediglich mit 2,3 Milliarden Dollar.
Das im kalifornischen Cupertino ansässige Unternehmen begründete die stärkeren Entlassungen angesichts der guten Einnahmen und einer unerwartet hohen Nachfrage damit, dass man sich bereits jetzt darauf einstellen müsse, welche Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Klimas zu erwarten sei. Insbesondere ist weiterhin nicht damit zu rechnen, dass die PC-Verkäufe - worüber mit Abstand die meisten Festplatten abgesetzt werden - sich erholen.
Die aktuellen Ankündigungen Seagates stießen auf großes Wohlwollen bei den Anlegern. Die ausgebauten Entlassungspläne und guten Umsätze honorierte man an der Börse mit einer Wertsteigerung der Seagate-Aktie um 13 Prozent im nachbörslichen Handel.
Im gleichen Atemzug verkündete man aber auch eine Aussicht auf die kommenden offiziellen Geschäftsdaten. Und die sehen wesentlich besser aus als gedacht. Der Umsatz der letzten drei Monate belief sich nach bisher ungeprüften Zahlen auf 2,65 Milliarden Dollar. Gerechnet hatte man im Vorfeld lediglich mit 2,3 Milliarden Dollar.
Das im kalifornischen Cupertino ansässige Unternehmen begründete die stärkeren Entlassungen angesichts der guten Einnahmen und einer unerwartet hohen Nachfrage damit, dass man sich bereits jetzt darauf einstellen müsse, welche Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Klimas zu erwarten sei. Insbesondere ist weiterhin nicht damit zu rechnen, dass die PC-Verkäufe - worüber mit Abstand die meisten Festplatten abgesetzt werden - sich erholen.
PC-Branche weiter im Minus
Zuletzt ging es in der PC-Branche erneut ordentlich bergab. Die Marktforscher begründeten dies unter anderem damit, dass der Dollar aktuell relativ stark sei und die Geräte in vielen Regionen dadurch teurer würden. Diese Grundlage dürfte sich in der kommenden Zeit eher noch verschärfen, da die US-Währung in Folge des britischen Brexit-Referendums noch einmal zulegte.Die aktuellen Ankündigungen Seagates stießen auf großes Wohlwollen bei den Anlegern. Die ausgebauten Entlassungspläne und guten Umsätze honorierte man an der Börse mit einer Wertsteigerung der Seagate-Aktie um 13 Prozent im nachbörslichen Handel.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Seagates Aktienkurs in Euro
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