Zermürben statt erobern: Torvalds gibt Linux auf Desktops nicht auf
Das freie Betriebssystem Linux ist in fast allen Bereichen der Technologie-Branche die vorherrschende Plattform. Nur auf dem klassischen Desktop bleibt es weiterhin eine Nischenerscheinung - aber Linux-Vater Linus Torvalds will keineswegs aufgeben.
Das Projekt Desktop würde er allerdings trotz der geringen Marktanteile des Betriebssystems keinesfalls als Fehlschlag ansehen, erklärte Torvalds auf der Embedded Linux Conference. "Auf dem Desktop hat sich Linux nicht so durchgesetzt, wie in vielen anderen Bereichen - aber wenn ich meinen eigenen Alltag betrachte, sieht mein Desktop wesentlich besser aus, als ich es mir je vorgestellt hätte", erklärte er.
Solch ein Lob an die mit entsprechenden Projekten beschäftigten Entwickler ist von seiner Seite aus nicht selbstverständlich. "Ich bin bekannt dafür, manchmal nicht besonders freundlich zu den Dektop-Oberflächen-Leuten zu sein, weil ich meine Arbeit erledigt bekommen will", räumte Torvalds ein. "Hübsch ist nicht gerade meine Priorität." Zumindest hinsichtlich seiner eigenen Bedürfnisse sei er aber ziemlich zufrieden mit dem heutigen Stand. Ein Fehlschlag sei die Sache daher aus seiner Perspektive nicht.
"Ich arbeite da weiter dran", so der Gründer der Linux-Plattform. Seit dem Start des freien Betriebssystems hat er aber gelernt, dass es hier nichts bringt, mit einer großen Kampfansage loszustürmen. Denn für einen direkten Schlagabtausch ist Microsoft mit seinem dominanten Windows-System schlicht zu stark. Einen Plan hat Torvalds trotzdem: "Ich mache das jetzt seit 25 Jahren. Und ich kann es weitere 25 Jahre machen. Ich werde sie einfach zermürben."
Solch ein Lob an die mit entsprechenden Projekten beschäftigten Entwickler ist von seiner Seite aus nicht selbstverständlich. "Ich bin bekannt dafür, manchmal nicht besonders freundlich zu den Dektop-Oberflächen-Leuten zu sein, weil ich meine Arbeit erledigt bekommen will", räumte Torvalds ein. "Hübsch ist nicht gerade meine Priorität." Zumindest hinsichtlich seiner eigenen Bedürfnisse sei er aber ziemlich zufrieden mit dem heutigen Stand. Ein Fehlschlag sei die Sache daher aus seiner Perspektive nicht.
Aufgeben ist nicht
"Ich würde es natürlich gern sehen, wenn Linux diese Welt auch noch erobern könnte, es stellte sich aber heraus, dass es wirklich schwer ist, in den Bereich hineinzukommen", so Tovalds weiter. Und er ist hartnäckig genug, dieses Projekt auch für sich selbst nicht in die Schublade zu stecken."Ich arbeite da weiter dran", so der Gründer der Linux-Plattform. Seit dem Start des freien Betriebssystems hat er aber gelernt, dass es hier nichts bringt, mit einer großen Kampfansage loszustürmen. Denn für einen direkten Schlagabtausch ist Microsoft mit seinem dominanten Windows-System schlicht zu stark. Einen Plan hat Torvalds trotzdem: "Ich mache das jetzt seit 25 Jahren. Und ich kann es weitere 25 Jahre machen. Ich werde sie einfach zermürben."
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Christian Kahle
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