Linux-Entwicklerin im Flamewar mit Linus Torvalds
Linus Torvalds ist bekannt dafür, dass er sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Die Linux-Szene hat sich daran zwar längst gewöhnt, doch nicht alle finden das gut. Einer bei Intel angestellten Kernel-Entwicklerin platzte nun der Kragen.
Torvalds, der als Vater von Linux gilt, hat zweifellos einen eigenen Stil, mit seinen Mitmenschen umzugehen. Sein "Fuck"-Anteil erreicht gelegentlich Ausmaße, dass man sich fragen muss, warum dem Mann noch keine Rolle in einem Quentin-Tarantino-Streifen angeboten worden ist.
Das wenige Knigge-taugliche Benehmen von Torvalds hat nun zu einem Streit innerhalb der Kernel-Mailingliste geführt, berichtet die Seite ITWire (via derStandard). Genauer gesagt kritisierte die Intel-Angestellte Sarah Sharp den Umgang Torvalds' mit den Entwicklern.
Torvalds hatte zuvor dem Entwickler Greg Kroah-Hartman geraten, dass dieser (im Zusammenhang mit der Stabilität von Patches) lernen müsse, die Leute öfter anzuschreien, da er viel zu gutmütig ist und es den Leuten einfach mache, ihn wie eine "Fußmatte" zu behandeln.
Sharp platzte daraufhin der Kragen und sie fragte Torvalds sowie dem bekannten Linux-Entwickler Ingo Molnar, ob dieser Vorschlag deren Ernst sei. Torvalds würde physische Gewalt, Einschüchterung und Beschimpfungen propagieren, meint Sharp. Dies sei weder "'fucking' cool" noch akzeptierbar, Sharp rief alle Beteiligten auf, sich professionell in den Mailinglisten zu verhalten.
Torvalds gab später auch ganz offen zu, dass das eben sein Stil sei: "So bin ich nun mal und ich verachte es, subtil oder 'nett' zu sein", so dessen Antwort. Leute müssten seinen Standpunkt klar und deutlich mitbekommen und bei subtilen Bitten hörten sie nach Meinung von Torvalds schlichtweg nicht zu.
Die Debatte ging auch noch eine Weile so weiter und ist auch offenbar noch nicht zu Ende: Sharp hat angekündigt, die Angelegenheit auf dem nächsten Kernel Summit öffentlich anzusprechen.
Das wenige Knigge-taugliche Benehmen von Torvalds hat nun zu einem Streit innerhalb der Kernel-Mailingliste geführt, berichtet die Seite ITWire (via derStandard). Genauer gesagt kritisierte die Intel-Angestellte Sarah Sharp den Umgang Torvalds' mit den Entwicklern.
Torvalds hatte zuvor dem Entwickler Greg Kroah-Hartman geraten, dass dieser (im Zusammenhang mit der Stabilität von Patches) lernen müsse, die Leute öfter anzuschreien, da er viel zu gutmütig ist und es den Leuten einfach mache, ihn wie eine "Fußmatte" zu behandeln.
Sharp platzte daraufhin der Kragen und sie fragte Torvalds sowie dem bekannten Linux-Entwickler Ingo Molnar, ob dieser Vorschlag deren Ernst sei. Torvalds würde physische Gewalt, Einschüchterung und Beschimpfungen propagieren, meint Sharp. Dies sei weder "'fucking' cool" noch akzeptierbar, Sharp rief alle Beteiligten auf, sich professionell in den Mailinglisten zu verhalten.
Torvalds gab später auch ganz offen zu, dass das eben sein Stil sei: "So bin ich nun mal und ich verachte es, subtil oder 'nett' zu sein", so dessen Antwort. Leute müssten seinen Standpunkt klar und deutlich mitbekommen und bei subtilen Bitten hörten sie nach Meinung von Torvalds schlichtweg nicht zu.
Die Debatte ging auch noch eine Weile so weiter und ist auch offenbar noch nicht zu Ende: Sharp hat angekündigt, die Angelegenheit auf dem nächsten Kernel Summit öffentlich anzusprechen.
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