Google warnt vor "Staatszugriff" auf das eigene Email-Konto
Google hat die Warnfunktionen für Email-Konten rundum erneuert. Im Google Security Blog stellt das Unternehmen alle neuen Banner vor, mit denen Nutzer künftig gewarnt werden, wenn es Hinweise zu Sicherheitsproblemen gibt. Dazu gehört die Warnung vor einem möglichen Ausspähversuch durch den Staat.
Einige der Warnhinweise gibt es dabei schon länger, so auch die Benachrichtigung über mögliche vom Staat kompromittierte Email-Konten. Es gibt nun aber ein neues Banner, das anders als der kleine Warnhinweis zuvor nun gleich noch wichtige Vorschläge für die bessere Absicherung der Gmail-Accounts zum Beispiel über die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung mitbringt.
Der neu gestaltete Warnhinweis zeigt sich, sobald Googles auomatisches System Anzeichen für eine Zugriff oder Zugriffsversuch erhalten hat.
Es gibt bei diesen Meldungen immer noch einen Anteil an "false positives", wenn Googles Warnsystem Anzeichen falsch gedeutet hat und es keinen Zugriff oder Zugriffsversuch gegeben hat.
Erst vor kurzem hatte Google zudem neue Warnungen etabliert, die bei dem Versand von Emails an ungeschützte Accounts angezeigt werden. Damit will das Unternehmen den Sicherheitsgedanken bei jeder Kommunikation in das Gedächtnis der Nutzer holen.
Mehr dazu: Microsoft, Google & Co. bringen neuen Standard für E-Mail-Sicherheit
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Der neu gestaltete Warnhinweis zeigt sich, sobald Googles auomatisches System Anzeichen für eine Zugriff oder Zugriffsversuch erhalten hat.
0,1 Prozent aller Gmail-Nutzer bekommen Hinweise
Eine Warnung vor einem möglichen Zugriff durch Behörden zeigt Google dabei schon seit 2012 an. Bislang hätten weniger als 0,1 Prozent aller Gmail-Nutzer jemals eine solche Meldung erhalten, schreibt Google im Security Blog. Dennoch oder gerade deshalb versucht der Konzern nun die Benachrichtigung bei eventuellen Mitleseversuchen von Dritten noch zu verbessern. Vor allem für Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und politisch Aktive seien diese Hinweise überaus wertvoll, erläutern darüber hinaus Shane Huntley, vom Google Security Team, und Jonathan Pevarnek, Jigsaw-Entwickler von Google Ideas in einem Beitrag bei Medium (via Neowin).False positives
Bessere Warnungen stoppen zwar keine Hacker, geben dafür aber dem unwissenden Nutzer den Hinweis, jetzt zu handeln. Ihr Warnhinweis bedeute aber keineswegs, dass es tatsächlich einen Ausspähversuch gegeben haben muss, schreiben die Google-Entwickler.Es gibt bei diesen Meldungen immer noch einen Anteil an "false positives", wenn Googles Warnsystem Anzeichen falsch gedeutet hat und es keinen Zugriff oder Zugriffsversuch gegeben hat.
Erst vor kurzem hatte Google zudem neue Warnungen etabliert, die bei dem Versand von Emails an ungeschützte Accounts angezeigt werden. Damit will das Unternehmen den Sicherheitsgedanken bei jeder Kommunikation in das Gedächtnis der Nutzer holen.
Mehr dazu: Microsoft, Google & Co. bringen neuen Standard für E-Mail-Sicherheit
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