PC-Hersteller haben in Deutschland aktuell nichts zu lachen
Als Hersteller von Computern hat man auf dem deutschen Markt gerade wenig Grund zum Feiern. Die Liefermengen befanden sich fast das gesamte letzte Jahr über im freien Fall und nur im Weihnachtsgeschäft gelang es einigen Anbietern, sich zumindest halbwegs zu stabilisieren.
Hart getroffen hat es allerdings den Marktführer, wie aus aktuellen Statistiken des Marktforschungs-Unternehmens Gartner hervorgeht. Über das ganze letzte Jahr hinweg konnte Lenovo in Deutschland 2,19 Millionen Computer ausliefern. Das sind immerhin 12,9 Prozent weniger als im vorhergehenden Jahr. Im so wichtigen vierten Quartal sackte der Absatz sogar um 18,8 Prozent auf 631.000 Geräte zusammen. Trotzdem konnte Lenovo sich beim Marktanteil gerade noch über der 20-Prozent-Marke halten - weil die anderen sich auch nicht gerade besonders gut schlugen.
Alle großen Anbieter - die Top 5 setzt sich hierzulande aus Lenovo, HP, Acer, Asus und Dell zusammen - verbuchten über das letzte Jahr hinweg sinkende Verkaufszahlen. Im Einzelnen war die Entwicklung allerdings höchst unterschiedlich. So konnten Acer und Asus zumindest in Weihnachtsgeschäft etwas mehr verkaufen als im Vergleichszeitraum des vorhergehenden Jahres. Und auch HP fing sich zum Jahresende hin wieder etwas, nachdem dessen Absatz über ganz 2015 hinweg um satte 36,2 Prozent eingebrochen war.
Insgesamt konnten die Hersteller im vierten Quartal ganze 8,1 Prozent weniger Computer in den deutschen Markt bringen. "Besonders schwach war die Nachfrage bei Privatkunden", sagte die Gartner-Analystin Meike Escherich. Bei diesen ging es den Daten zufolge um gute 10 Prozent nach unten. Etwas weniger hart traf es das Business-Segment, wo der Absatz nur um rund 4 Prozent nach unten ging.
"Zu den Ursachen für den Rückgang gehörten hohe Lagerbestände von Windows 8-PCs und Lieferengpässe bei PCs mit der neuen Skylake-Architektur", erklärte Escherich. Anklang bei den Nutzern fanden hingegen 2in1-Hybriden mit Windows 10 - in dieser Produktkategorie legten die Verkaufszahlen immerhin um 10 Prozent zu.
Für die kommenden Monate sehen die Marktforscher allerdings voraus, dass sich die Lage etwas bessern wird. Denn die Lagerbestände des Handels sind auf ein akzeptables Niveau gesunken. Hinzu kommt, dass vor allem aus den Unternehmen Hinweise auf eine zügige Migration auf Windows 10 kommen, was in vielen Fällen auch mit einer Aufrüstung der Hardware einhergehen wird.
Alle großen Anbieter - die Top 5 setzt sich hierzulande aus Lenovo, HP, Acer, Asus und Dell zusammen - verbuchten über das letzte Jahr hinweg sinkende Verkaufszahlen. Im Einzelnen war die Entwicklung allerdings höchst unterschiedlich. So konnten Acer und Asus zumindest in Weihnachtsgeschäft etwas mehr verkaufen als im Vergleichszeitraum des vorhergehenden Jahres. Und auch HP fing sich zum Jahresende hin wieder etwas, nachdem dessen Absatz über ganz 2015 hinweg um satte 36,2 Prozent eingebrochen war.
Insgesamt konnten die Hersteller im vierten Quartal ganze 8,1 Prozent weniger Computer in den deutschen Markt bringen. "Besonders schwach war die Nachfrage bei Privatkunden", sagte die Gartner-Analystin Meike Escherich. Bei diesen ging es den Daten zufolge um gute 10 Prozent nach unten. Etwas weniger hart traf es das Business-Segment, wo der Absatz nur um rund 4 Prozent nach unten ging.
"Zu den Ursachen für den Rückgang gehörten hohe Lagerbestände von Windows 8-PCs und Lieferengpässe bei PCs mit der neuen Skylake-Architektur", erklärte Escherich. Anklang bei den Nutzern fanden hingegen 2in1-Hybriden mit Windows 10 - in dieser Produktkategorie legten die Verkaufszahlen immerhin um 10 Prozent zu.
Für die kommenden Monate sehen die Marktforscher allerdings voraus, dass sich die Lage etwas bessern wird. Denn die Lagerbestände des Handels sind auf ein akzeptables Niveau gesunken. Hinzu kommt, dass vor allem aus den Unternehmen Hinweise auf eine zügige Migration auf Windows 10 kommen, was in vielen Fällen auch mit einer Aufrüstung der Hardware einhergehen wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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