Microsoft sichert sich die Rechte an modularem Desktop-PC
Bei manchen Patenten dürfte sich so mancher vor allem darüber wundern, warum sie noch nicht schon längst in dem Portfolio irgendeines Unternehmens liegen. Der Software-Konzern Microsoft hat sich nun zumindest die Rechte am Entwurf eines modularen Desktop-PCs gesichert.
Das Prinzip funktioniert im Grunde ähnlich dem, das man inzwischen von einigen modular aufgebauten Smartphones kennt, bei denen der Nutzern einzelne Kernkomponenten austauschen beziehungsweise nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Im Sommer des letzten Jahres reichte Microsoft dann beim US-Patentamt Rechte an einem ähnlichen Konzept für Desktop-PCs ein und jetzt wurde dem Unternehmen das Schutzrecht offiziell zugestanden.
Als federführender Entwickler wird dabei Tim Escolin aufgeführt und bei dessen Hintergrund dürfte es nicht verwundern, dass er sich mit wesentlichen Problemen eines solchen Produktes befasst. Dieser ist immerhin als Industrie-Designer im Microsoft Surface-Team tätig, wo man sich insbesondere für das SurfaceBook auch damit zu befassen hatte, einzelne Komponenten in unterschiedlichen Modulen unterzubringen und über Steckverbindungen, die nicht dem üblichen Standard entsprechen, miteinander arbeiten zu lassen. Beim SurfaceBook betrifft dies insbesondere den zusätzlichen Grafikchip, der im Gegensatz zu den anderen Kern-Komponenten nicht hinter dem Display, sondern im Tastatur-Dock untergebracht ist und nur zum Einsatz kommt, wenn die beiden Teile miteinander verbunden sind.
Bei dem nun patentierten PC-Konzept werden verschiedene Module, in denen unterschiedliche Prozessoren, Grafikkarten, Massenspeicher und RAM-Ausstattungen enthalten sind, aufeinandergesteckt und bilden dann quasi die Basis, auf der dann ein Display angebracht ist. Da das Zusammenfügen der Komponenten so etwa so einfach sein dürfte, wie der Bau eines Türmchens aus Lego-Steinen, könnte das Konzept vor allem bei Nutzern auf Interesse stoßen, die sich gern einen Rechner nach eigenem Bedarf zusammenstellen wollen, aber davor zurückscheuen, die Elektronik komplett selbst zusammenzubasteln.
An dieser Stelle muss aber darauf hingewiesen werden, dass man sich nicht zu sehr auf ein solches Produkt von Microsoft freuen sollte. Denn es ist doch recht unwahrscheinlich, dass das Unternehmen eine Markteinführung plant. Grundsätzlich hat der Konzern in den letzten Jahren schon mit Partnern an modularen PCs gearbeitet, die aber eben weder patentiert noch zur Marktreife gebracht wurden. Dies dürfte auch damit zu tun haben, dass es sich letztlich eher um ein Nischenprodukt handeln würde und es ein ziemliches Risiko darstellt, ein solches in einen Markt zu bringen, der ohnehin auf absehbare Zeit weiter schrumpfen wird.
Als federführender Entwickler wird dabei Tim Escolin aufgeführt und bei dessen Hintergrund dürfte es nicht verwundern, dass er sich mit wesentlichen Problemen eines solchen Produktes befasst. Dieser ist immerhin als Industrie-Designer im Microsoft Surface-Team tätig, wo man sich insbesondere für das SurfaceBook auch damit zu befassen hatte, einzelne Komponenten in unterschiedlichen Modulen unterzubringen und über Steckverbindungen, die nicht dem üblichen Standard entsprechen, miteinander arbeiten zu lassen. Beim SurfaceBook betrifft dies insbesondere den zusätzlichen Grafikchip, der im Gegensatz zu den anderen Kern-Komponenten nicht hinter dem Display, sondern im Tastatur-Dock untergebracht ist und nur zum Einsatz kommt, wenn die beiden Teile miteinander verbunden sind.
Bei dem nun patentierten PC-Konzept werden verschiedene Module, in denen unterschiedliche Prozessoren, Grafikkarten, Massenspeicher und RAM-Ausstattungen enthalten sind, aufeinandergesteckt und bilden dann quasi die Basis, auf der dann ein Display angebracht ist. Da das Zusammenfügen der Komponenten so etwa so einfach sein dürfte, wie der Bau eines Türmchens aus Lego-Steinen, könnte das Konzept vor allem bei Nutzern auf Interesse stoßen, die sich gern einen Rechner nach eigenem Bedarf zusammenstellen wollen, aber davor zurückscheuen, die Elektronik komplett selbst zusammenzubasteln.
An dieser Stelle muss aber darauf hingewiesen werden, dass man sich nicht zu sehr auf ein solches Produkt von Microsoft freuen sollte. Denn es ist doch recht unwahrscheinlich, dass das Unternehmen eine Markteinführung plant. Grundsätzlich hat der Konzern in den letzten Jahren schon mit Partnern an modularen PCs gearbeitet, die aber eben weder patentiert noch zur Marktreife gebracht wurden. Dies dürfte auch damit zu tun haben, dass es sich letztlich eher um ein Nischenprodukt handeln würde und es ein ziemliches Risiko darstellt, ein solches in einen Markt zu bringen, der ohnehin auf absehbare Zeit weiter schrumpfen wird.
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