Zuckerberg: Wir machen das nicht, um Steuern zu sparen
Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kürzlich ankündigte, den größten Teil seines Vermögens für wohltätige Zwecke bereitzustellen, erntete er nicht nur Lob, sondern auch viel Kritik. Diese ließ der allerdings nicht unbeantwortet stehen und äußerte sich nun zu den Vorwürfen.
In zahlreichen Kommentaren zu der Meldung wurde Zuckerberg im Grunde vorgeworfen, sich in der Öffentlichkeit als Wohltäter zu präsentieren, während es ihm aber eigentlich nur darum ginge, Steuerzahlungen zu vermeiden. In einer Stellungnahme wies der Facebook-Gründer dies allerdings zurück und verwies auf die konkreten Planungen zur zukünftigen Verwaltung der Milliarden-Werte.
"Da wir auf eine LLC statt eine traditionellen Stiftung setzen, bekommen wir keine Steuervergünstigungen durch den Transfer der Aktien an die Chan Zuckerberg Initiative", erklärte Zuckerberg. Die Entscheidung gegen eine Stiftung sei aus guten Grund getroffen worden. In der nun ausgewählten Rechtsform hätte man wesentlich mehr Flexibilität bei den Entscheidungen, wie die Mittel eingesetzt werden.
"Unsere Bildungs-Arbeit wird beispielsweise über die nicht gewinnorientierte Organisation Startup:Education finanziert, die gerade vorgestellte Breakthrough Energy Coalition wird hingegen privatwirtschaftliche Investitionen in saubere Energien vornehmen und wir tragen auch zur Finanzierung staatlicher Projekte bei, wie etwa der Ebola-Bekämpfung durch die CDC oder beim San Francisco General Hospital", führte Zuckerberg aus.
"Tatsache ist: Wenn wir unsere Aktien an eine traditionelle Stiftung übertragen würden, bekämen wir sofort Steuervorteile", erklärte er weiter. Die Flexibilität im Umgang mit den Mitteln sei aber wichtiger. Und wenn die Aktien durch die LLC verkauft werden, um Finanzmittel verfügbar zu machen, zahle man Steuern "wie alle anderen auch".
"Da wir auf eine LLC statt eine traditionellen Stiftung setzen, bekommen wir keine Steuervergünstigungen durch den Transfer der Aktien an die Chan Zuckerberg Initiative", erklärte Zuckerberg. Die Entscheidung gegen eine Stiftung sei aus guten Grund getroffen worden. In der nun ausgewählten Rechtsform hätte man wesentlich mehr Flexibilität bei den Entscheidungen, wie die Mittel eingesetzt werden.
Es geht um Flexibilität
Zuckerberg findet es demnach wichtig, sich verschiedene Modelle offenzuhalten. Denn in einigen Fällen sei es vorteilhaft, nicht den üblichen Weg einer Spende zu gehen, sondern beispielsweise Gelder in wirtschaftliche Projekte zu investieren, um eine Entwicklung in bestimmte Richtungen zu lenken."Unsere Bildungs-Arbeit wird beispielsweise über die nicht gewinnorientierte Organisation Startup:Education finanziert, die gerade vorgestellte Breakthrough Energy Coalition wird hingegen privatwirtschaftliche Investitionen in saubere Energien vornehmen und wir tragen auch zur Finanzierung staatlicher Projekte bei, wie etwa der Ebola-Bekämpfung durch die CDC oder beim San Francisco General Hospital", führte Zuckerberg aus.
"Tatsache ist: Wenn wir unsere Aktien an eine traditionelle Stiftung übertragen würden, bekämen wir sofort Steuervorteile", erklärte er weiter. Die Flexibilität im Umgang mit den Mitteln sei aber wichtiger. Und wenn die Aktien durch die LLC verkauft werden, um Finanzmittel verfügbar zu machen, zahle man Steuern "wie alle anderen auch".
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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