iPhone-Reset: Mann verklagt Apple wegen Verlust von Fotos & Co.

Backups sind ein perfektes Mittel, um sich fast vollständig vor dem Verlust wichtiger Daten zu schützen. Eine Klage eines englischen Rentners, der nach einem iPhone-Reset Fotos und Kontakte verloren hatte, erinnert jetzt auf kuriose Weise an diese Tatsache.
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Klage gegen Apple wegen Reset

Ob nun in der Cloud, auf einem weiteren Speichermedium oder sogar beides: Ein Backup von den Daten anzulegen, die man nicht verlieren will oder sogar sollte, gehört für viele Nutzer ganz selbstverständlich zum digitalen Alltag. Neben dem Desktop sammeln wir viele unserer Informationen heutzutage aber auch auf dem Smartphone. Das auch hier eine Absicherung sinnvoll ist zeigt jetzt ein kurioser Rechtsstreit in England.

Wie Digital Trends in einem aktuellen Bericht beschreibt, hat der Londoner Rentner Deric White eine Klage gegen Apple eingereicht, weil der Konzern "sein Leben ausgelöscht" habe. Konkret geht es in dem Fall darum, dass persönliche Daten wie Fotos von einer Hochzeitsreise und über 15 Jahre gesammelte Kontakte auf dem iPhone des Klägers bei einer Überprüfung in einem Apple Store gelöscht wurden. Für diesen Verlust fordert White jetzt Schadensersatz in Höhe von mehr als 7000 Euro.

Apple Store war keine Hilfe

Begonnen hatte das Problem laut White damit, dass er einige Textnachrichten erhalten hatte, die ihn darauf hinwiesen, dass mit seinem iPhone 5 etwas nicht in Ordnung sei. Daraufhin habe er den Apple Store in der Regent Street in London aufgesucht - laut Digital Trends einer der geschäftigsten Apple Stores in ganz England. Nach einer Untersuchung hatten dann die Mitarbeiter erklärt, das Problem sei gelöst. Allerdings musste White feststellen, dass seine Daten gelöscht worden waren.

"Meine Frau war in Tränen und ich habe zu weinen angefangen, als ich bemerkt hatte, was alles weg war", wird White zitiert. Demnach hätten ihn die Apple-Mitarbeiter erst nach dem Reset seines Geräts gefragt, ob er seine Daten vorher denn gesichert habe. Apple lehnt jetzt die Klage mit der Begründung ab, dass der Kläger bisher nicht nachgewiesen habe, "in welcher Art er einen Verlust erlitten hat". Sollte White eine Entschädigung erhalten, will er diese laut eigener Aussage für eine zweite Hochzeitsreise investieren.

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