Apple soll Pläne zu einem eigenen TV-Dienst auf Eis gelegt haben
Der kalifornische Konzern wird seit einer gefühlten Ewigkeit mit dem Thema Fernsehen in Zusammenhang gebracht, das betrifft Gerüchte bzw. Pläne zu einem eigenen Fernsehgerät, aber auch einem Internet-basierten TV-Dienst. Bei letzterem konnte man zwar nicht von einem klassischen "Netflix-Konkurrenten" sprechen, vorerst wird man auch nicht erfahren, wie die Apple-Lösung tatsächlich ausgesehen hätte, da das Projekt auf Eis liegt.
Apple will sich (wieder) auf die bisherige Strategie konzentrieren, nämlich den direkten Verkauf von Inhalten über den iTunes bzw. App Store. Die Pläne der vergangenen Monate zu einem "Internet-basierten Fernsehdienst" wurden hingegen gestoppt, berichtet Bloomberg. Diesen Dienst kann man wie erwähnt nicht als klassische Streaming-Lösung bezeichnen, Apple wollte eher eine Kabel-Sender-Auswahl über das Internet verbreiten.
Für 30 bis 40 Dollar wollte man ein Paket aus 14 etablieren TV-Kanälen (die vier großen US-Networks und zehn Kabelsender) anbieten, wie genau das ausgesehen hätte und welche Vorteile es gegenüber dem herkömmlichen Fernsehen gehabt hätte, wird man vorerst nicht erfahren. Allerdings heißt es, dass Apple das Projekt nicht aufgegeben hat, sondern nur zeitweise aufs Abstellgleis geschoben hat.
Les Moonves, Chef des US-Networks CBS, bestätigte, dass das Projekt "on hold" sei, er sagte auf einer Konferenz aber auch, dass er fix damit rechne, dass der Dienst einmal kommen werde. Denn Apple hätte zwar weniger verlangt (und die Sender weniger bekommen), aber man hätte sich nur die Kanal-Rosinen herausgepickt: "Die Leute wollen für Sender, die sie nicht sehen wollen, aber nicht länger Geld ausgeben", so Moonves.
Für 30 bis 40 Dollar wollte man ein Paket aus 14 etablieren TV-Kanälen (die vier großen US-Networks und zehn Kabelsender) anbieten, wie genau das ausgesehen hätte und welche Vorteile es gegenüber dem herkömmlichen Fernsehen gehabt hätte, wird man vorerst nicht erfahren. Allerdings heißt es, dass Apple das Projekt nicht aufgegeben hat, sondern nur zeitweise aufs Abstellgleis geschoben hat.
Es geht wie immer ums Geld
Grund ist laut des Berichts, dass die Verhandlungen mit den Fernsehsendern gescheitert seien. Es ging - wie so oft - ums Geld, die Medienkonzerne wollten von Apple mehr Geld für ihre Inhalte. Denn in den USA kostet ein Kabel-TV-Bundle in der Regel wesentlich mehr, laut Bloomberg sind es 85 Dollar pro Monat.Les Moonves, Chef des US-Networks CBS, bestätigte, dass das Projekt "on hold" sei, er sagte auf einer Konferenz aber auch, dass er fix damit rechne, dass der Dienst einmal kommen werde. Denn Apple hätte zwar weniger verlangt (und die Sender weniger bekommen), aber man hätte sich nur die Kanal-Rosinen herausgepickt: "Die Leute wollen für Sender, die sie nicht sehen wollen, aber nicht länger Geld ausgeben", so Moonves.
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